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Ukraine

24.05.2015

Leitung bei Kämpfen beschädigt - viele Menschen ohne Wasser

Die Bevölkerung in der Ostukraine leidet unter den Kämpfen. Viele Häuser sind wie hier auf dem Foto beschädigt - nun wurde wohl eine wichtige Wasserleitung getroffen.
Bild: Archivbild, Alexander Ermochenko (dpa)

In weiten Teilen der Ostukraine haben viele Menschen zurzeit wohl keinen Zugang zu Wasser. Bei den Kämpfen in der Region wurde nämlich eine Hauptversorgungsleitung beschädigt.

Durch die Kämpfe in der Ostukraine ist die Bevölkerung in weiten Teilen der von Rebellen kontrollierten Gebiete offenbar ohne Wasser. Eine Hauptversorgungsleitung in die Region sei durch Kämpfe beschädigt worden, erklärte am Sonntag der Kiew-treue Gouverneur der Region Lugansk, Gennadij Moskal. Fast alle Dörfer und Städte seien betroffen. Eine konkrete Zahl nannte Moskal nicht. Auch machte er keine Angaben, wer für die Zerstörung der Wasserleitung verantwortlich ist.

Trotz eines eigentlich geltenden Waffenstillstandes kommt es in der Ostukraine immer wieder zu Kämpfen zwischen prorussischen Separatisten und Regierungstruppen. Moskal teilte über Facebook mit, dass die ukrainischen Behörden die zerstörte Hauptleitung nicht reparieren wollten. "Sie werden aber einem Reparaturteam der Separatisten den Zugang erlauben."

Versorgung der Bevölkerung leidet oft unter den Kämpfen

Während der vor gut einem Jahr begonnenen Kämpfe in der Ostukraine kam es immer wieder zu Beschädigungen an Wasserleitungen, wodurch die Versorgung der Bevölkerung erschwert oder ganz gestoppt wurde. Bei den Kämpfen wurden mehr als 6300 Menschen getötet, mehr als eine Million Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. afp

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