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Linksautonome
11.12.2015

Aktivisten wollen AfD mit 1-Cent-Spenden in den Ruin treiben

Die Alternative für Deutschland, AfD, ruft per facebook zu Parteispenden auf.
Foto: Julian Stratenschulte (dpa)

Mit 1-Cent-Überweisungen wollen "Die Partei" und Antifa-Gruppen die AfD in den Ruin treiben. Die Partei hat zwar Geldsorgen, gibt sich angesichts der Attacke aber gelassen.

Die AfD braucht dringend Geld, um sich weiter am Leben zu halten. Das sagt die Partei zumindest auf ihrer Facebook-Seite. "Die Existenz der AfD steht auf dem Spiel" heißt es dort. "Wir brauchen ihre Hilfe und haben nur bis 31. Dezember 2015 Zeit!". Hintergrund ist eine geplante Änderung des Parteiengesetzes. Diese würde die AfD zwei Millionen Euro an Teilfinanzierungen kosten.

Während die Mitglieder der AfD ihrer Partei helfen, wollen Gegner diese Kampagne nutzen, die AfD in die Pleite zu treiben. "Die Partei" und Antifa-Gruppen versuchen nun, ebenfalls Spender für die AfD zu finden - aber mit einem gegenteiligen Effekt. Wie das geht? Bei Online-Überweisungen, beispielsweise via Paypal oder bei Sofortüberweisungen, fallen Gebühren zwischen 0,9 und 1,9 Prozent des Überweisungsbetrages an. Dazu kommen weitere Gebühren für die Überweisung selbst, die zwischen 25 und 35 Cent liegen. Werden also viele Kleinstbeträge zwischen einem und zehn Cent gespendet, wären die Gebühren für die AfD höher als die Einnahmen.

AfD gibt sich gelassen

Die AfD reagiert gelassen. Auf ihrer Webseite gibt sie den aktuellen Spendenstand mit über 420.000 Euro an und wirbt ausdrücklich für Überweisungen via Paypal und dem Dienstleister Sofort. Große Verluste dürfte die AfD wohl tatsächlich nicht erleiden. Nach Angaben der Partei dürfen Kosten für eine Transaktion nicht höher sein, als das Volumen der Transaktion selbst. awe

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