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Alternative für Deutschland

28.02.2015

Mehr Parteimitglieder: Machtkampf hat AfD nicht geschadet

Bernd Lucke, Chef der AfD, kann sich freuen. Seine Partei hat wieder mehr Zulauf.
Bild: Lukas Schulze/dpa

Der Machtkampf ihrer Parteispitze hat der Alternative für Deutschland (AfD) weniger geschadet als einige führende Mitglieder erwartet hatten.

Seit Monatsbeginn stieg die Zahl der Parteimitglieder um rund ein Prozent auf 21 060. Damit lag das Plus ungefähr auf dem Niveau der vergangenen Monate. Der turbulente AfD-Parteitag in Bremen sorgte allerdings für mehr Fluktuation als gewöhnlich in der Mitgliederstatistik. "Wir haben nach dem Parteitag viermal mehr Austritte und Eintritte als sonst verzeichnet", sagte ein Sprecher der Partei der Deutschen Presse-Agentur. 

Alternative für Deutschland als Protestpartei gegründet

Die Alternative für Deutschland (AfD) war im Frühjahr 2013 als bürgerliche Protestpartei gegründet worden. Auf ihrem Bremer Parteitag hatte die Partei Anfang Februar eine neue Satzung verabschiedet. Sie sieht vor, dass die AfD ab Jahresende nur noch einen Vorsitzenden hat. Bernd Lucke, der für die Satzungsänderung geworben hatte, gilt als gesetzt für diesen Posten. 

Laut Mitgliederstatistik waren etwa ein Viertel der AfD-ler vorher nie Mitglieder einer anderen Partei. Knapp neun Prozent der AfD-Mitglieder gehörten früher zur CDU. Jeweils etwa vier Prozent der AfD-ler sind ehemalige Mitglieder von SPD und FDP. dpa

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