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Pegida-Demonstration

16.07.2019

Mehrere Rechtsverstöße am Rande von Merkel-Besuch in Dresden

Der Dienstwagen der Bundeskanzlerin fährt an Demonstranten vor dem Albertinum vorbei. Foto: Sebastian Kahnert
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Der Dienstwagen der Bundeskanzlerin fährt an Demonstranten vor dem Albertinum vorbei.
Bild: Sebastian Kahnert (dpa)

Die Polizei hat bei der montäglichen Demonstration des fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden gegen drei Teilnehmer Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ein 20-Jähriger habe einen Medienvertreter am Montag mit einer Plastikflasche beworfen, teilte die Dresdener Polizei mit.

Gegen den Mann werde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Ein weiterer Demonstrant habe den Hitlergruß gezeigt. Gegen den 31-Jährigen wurde demnach ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Im Anschluss der Demonstration habe ein 48-Jähriger im Gespräch mit Gegendemonstranten laut Polizei offenbar den Holocaust geleugnet. Der Mann wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen, gegen ihn werde wegen Volksverhetzung ermittelt.

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Etwa 1,4 Kilometer Luftlinie entfernt hatten sich am Albertinum etwa 50 Pegida-Anhänger versammelt. Sie empfingen und verabschiedeten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Buh-Rufen und Pfiffen sowie mit den üblichen Sprüchen "Hau ab" und "Merkel muss weg". Der Chef des fremden- und islamfeindlichen Pegida-Vereins, Lutz Bachmann, hatte zudem eine Spontandemonstration angemeldet. Laut Polizei kam es am Albertinum zu keinen Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit. (dpa)

Pressemitteilung der Dresdener Polizei

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