1. Startseite
  2. Politik
  3. Mehrheit gegen Einsatz von Reserveantibiotika bei Nutztieren

Multiresistente Keime

13.09.2017

Mehrheit gegen Einsatz von Reserveantibiotika bei Nutztieren

Wenn Antibiotika über Tiere in den menschlichen Körper gelangen, kann dieser resistente Keime dagegen bilden.
Bild:  Armin Weigel (dpa)

Ein Großteil der Bundesbürger wünscht sich strengere Vorschriften bei der Haltung von Nutztieren wie Schweinen oder Hühnern.

80 Prozent der Befragten sprachen sich in einer Forsa-Umfrage dafür aus, dass auf Produkten gekennzeichnet wird, wie die Tiere gehalten wurden.

Rund 75 Prozent waren zudem dafür, dass der Einsatz von sogenannten Reserveantibiotika in der Nutztierhaltung verboten wird, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Berlin mit. Diese Mittel sind eigentlich für Menschen gedacht, bei denen herkömmliche Antibiotika aufgrund von Resistenzen nicht mehr wirken.

Der BUND sieht die Gefahr, dass Reserveantibiotika über die Tiere in den menschlichen Körper gelangen und dieser resistente Keime dagegen bildet. "Ein Verbot von Reserveantibiotika in der Nutztierhaltung ist überfällig", teilte die Organisation mit. Tiere, die gut gehalten würden, bräuchten keine Antibiotika "und schon gar nicht solche, die für die menschliche Gesundheit essenziell sind."

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

14.09.2017

Für was der Schmidt seinen Posten bekommen hat, hat sich bei mir noch nicht erschloßen. Hat der Herr (außer seinen Körper) in seiner Ministerzeit irgend was bewegt, was für die Landirtschaft von Bedeutung war. .

Permalink
13.09.2017

Strengere Vorachriften? Nicht mit Merkel und ihrem CSU-Landwirtschaftsminister Schmidt!

Daher: kein Kreuz in die Raute!‬‪https://youtu.be/dOa-fcp74uU‬

Permalink
Lesen Sie dazu auch
Ein riesiger Schaufelradbagger arbeitet im Braunkohletagebau Jänschwalde. Foto: Patrick Pleul
Bündnis "Stop Kohle"

Mehr als 1000 Demonstranten fordern raschen Kohleausstieg

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden