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München

07.02.2015

Merkel erwartet deutsches Engagement in Afghanistan auch nach 2016

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der 51. Sicherheitskonferenz im Hotel Bayerischer Hof in München.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der 51. Sicherheitskonferenz im Hotel Bayerischer Hof in München.
Bild: Andreas Gebert/dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angedeutet, dass der Bundeswehreinsatz in Afghanistan über 2016 hinaus verlängert werden könnte.

"Der afghanische Sicherheitssektor wird auch über 2016 hinaus substanzielle internationale Unterstützung benötigen - nicht nur finanziell", sagte sie am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz. "Die Rahmenbedingen dafür werden wir in den nächsten Monaten gemeinsam mit unseren internationalen Partnern und  mit der afghanischen Regierung schaffen."

Von Afghanistan gehe zwar keine internationale terroristische Bedrohung mehr aus, sagte Merkel. Für die Menschen im Land sei die Sicherheitslage aber weiter alles andere als befriedigend. So seien Korruption und Drogenwirtschaft nicht ausreichend eingedämmt. Auch einen echten Versöhnungsprozess gebe es noch nicht.

Das Ende des aktuellen Nato-Einsatzes "Resolute Support" in Afghanistan ist derzeit für Ende 2016 vorgesehen. Sein Ziel ist es, mit rund 12 000 internationalen Soldaten die afghanischen  Sicherheitskräfte ausbilden und unterstützen. Die Mission folgte am Jahreswechsel auf den Nato-Kampfeinsatz der Schutztruppe Isaf. Einen konkreten Zeitraum für die mögliche Verlängerung nannte Merkel nicht: Man werde so lange bleiben, wie es vernünftig sei, sagte sie.  (dpa)

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