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Besuch von Staatspräsident Gül

20.09.2011

Merkel lehnt Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel schüttelt zu Beginn der Regionalkonferenz vor Parteimitgliedern aus Hessen und Thüringen Hände.
Bild: dpa

Angela Merkel hat am Montag in Alsfeld, einen Tag vor ihrem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Abdullah Gül, eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU abgelehnt.

"Wir wollen die Vollmitgliedschaft der Türkei nicht", sagte Merkel am Montagabend im mittelhessischen Alsfeld. "Aber wir wollen die Türkei als wichtiges Land nicht verlieren." Merkel sagte, die EU müsse Mittel und Wege finden, ein enges politisches Verhältnis zur Türkei aufzubauen. "Die Türkei ist wichtig für uns, wir brauchen ein enges Verhältnis", fügte sie hinzu.

Gül war am Montagmorgen von Bundespräsident Christian Wulff empfangen worden und wollte am Dienstag Merkel treffen. Merkel war am Montagabend bei der CDU-Regionalkonferenz zur Diskussion mit der Basis in Alsfeld.

Merkel und Obama betonen gemeinsames Handeln in der Euro-Krise

Währendessen haben die Bundeskanzlerin und US-Präsident Barack Obama in einem Telefongespräch die Notwendigkeit des gemeinsamem Handelns in der Euro-Krise betont. Beide Seiten stimmten darin überein, dass in den kommenden Monaten weiterhin abgestimmte Aktionen notwendig seien, teilten das Weiße Haus und die Bundesregierung am Montagabend mit. Es gehe darum, die Erholung der Weltwirtschaft zu sichern.

Weiteres Thema des Telefonats war die Lage im Nahe Osten. Beide Politiker hätten sich für eine rasche Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis ausgesprochen, sagte ein Regierungssprecher in Berlin. Einseitige Schritte stellten keine Lösung des Konfliktes dar. In Washington hieß es, Obama habe das Engagement der Kanzlerin für den Friedensprozess gelobt. dpa/dapd/AZ 

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