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Syrien

19.06.2017

Militärbündnis bestätigt Abschuss eines syrischen Kampfjets

Die USA fliegen derzeit Luftschläge auf die IS-Hochburg in Al-Rakka. Nun ist auch ein syrischer Kampfjet abgeschossen worden.
Bild: Amer Almohibany/afp

Eigentlich kämpft das Militärbündnis unter US-Führung vorwiegend gegen den Islamischen Staat in Syrien. Nun wurde bei Gefechten ein Kampfjet der syrischen Armee abgeschossen.

Bei den Gefechten um die IS-Hochburg Al-Rakka in Nordsyrien ist ein Kampfjet der syrischen Streitkräfte vom US-geführten Militärbündnis abgeschossen worden. Das Flugzeug habe zuvor Bomben in der Nähe verbündeter Truppen der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) abgeworfen, teilte das US-Verteidigungsministerium am Sonntag mit. Daraufhin sei die Maschine umgehend von einer F/A-18E abgeschossen worden.

Militärbündnis strebt eigentlich keine Kämpfe gegen syrisches Regime an

"Das Bündnis strebt keine Kämpfe gegen das syrische Regime oder mit ihm verbündete russische und regimetreue Kräfte an", heißt es in der Mitteilung. Es werde aber auch nicht zögern, wenn Kräfte der Koalition oder ihrer Verbündeten bedroht würden.

Auch die syrische Staatsagentur Sana berichtete am Sonntagabend über den Abschuss des Kampfjets vom Typ Suchoi Su-22. Der Pilot der Maschine werde seit dieser "schamlosen Aggression" vermisst, hieß es. Der Jet habe einen Kampfeinsatz gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geflogen.

USA und Kurden bringen IS in Syrien und Irak unter Druck

Der IS steht in seinem Kerngebiet in Syrien und im Irak schwer unter Druck. Parallel zu der Offensive des von US-geführten Luftangriffen unterstützten kurdischen Bündnisses gegen Al-Rakka läuft inzwischen auch die entscheidende Phase der Schlacht um die nordirakische IS-Hochburg Mossul. dpa/AZ

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