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Prozessauftakt in Stockholm

13.02.2018

Mutmaßlicher Stockholm-Attentäter gesteht Terrorangriff

Einsatzfahrzeuge der Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen in einer Einkaufstraße in Stockholm. Ein Lkw hatte in der Straße Passanten überfahren. Der mutmaßliche Täter steht nun vor Gericht.
Bild: Fredrik Sandberg/TT NEWS AGENCY/AP (dpa)

Ein Lastwagen rast durch Stockholms Innenstadt und tötet dabei fünf Menschen. Der mutmaßliche Attentäter steht nun in Schwedens Hauptstadt vor Gericht. Trotz seines Geständnisses bleiben Fragen.

Fast ein Jahr nach dem Terrorangriff in der Stockholmer Innenstadt hat der mutmaßliche Attentäter vor Gericht gestanden. Er habe einen gestohlenen Lkw in der Haupt-Einkaufstraße in eine Menschenmenge gelenkt, sagte sein Anwalt in Stockholm.

Bei der Tat im April 2017 starben fünf Menschen, 15 wurden verletzt. Der damals 39 Jahre alte Usbeke habe Schweden zwingen wollen, den internationalen Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) aufzugeben, sagte sein Anwalt.

Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft. Der Angeklagte habe nicht nur fünf Menschen getötet, sondern auch riskiert, dass 150 weitere sterben oder schwer verletzt werden. Nach einer möglichen Gefängnisstrafe solle der Mann ausgewiesen werden.

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