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Hintergrund

12.01.2016

Nordafrikaner bereiten große Sorgen

In der Menge, aus der heraus an Silvester in Köln schwere Straftaten begangen wurden, waren nach Polizeiangaben auch viele Nordafrikaner.
Bild: Markus Boehm, dpa

Vier von zehn Migranten aus Marokko und Tunesien, die sich in Köln illegal aufhalten, fallen nach einer Polizeistatistik durch Straftaten auf.

Keine Alleingänge bei Festnahmen, Personenkontrollen grundsätzlich zu zweit, besser zu dritt – das sind die Faustregeln, wenn es bei der Polizei um junge männliche Intensivtäter aus nordafrikanischen Staaten geht, behördenintern auch „Nafris“ genannt. Aus Nordafrika stammt auch der Großteil jener bislang ermittelten 19 Männer, die im Verdacht stehen, in der Silvesternacht vor dem Hauptbahnhof Frauen angegriffen und sexuell belästigt zu haben. Einer der 19 ist der Polizei in Köln schon als „Antänzer“-Trickdieb aufgefallen.

Für wie gefährlich man die sogenannten Nafris bei der Polizei hält, geht aus einem „Analyseprojekt“ der Behörde hervor, dessen Ergebnisse dem Kölner Stadt-Anzeiger vorliegen. Danach verhalten sich die Täter gegenüber Polizisten und Mitarbeitern der Stadt „äußerst aggressiv“, Widerstände seien an der Tagesordnung. Viele trügen beidseitig geschliffene Messer bei sich, Pfefferspray, Schlagringe, Gürtelschnallen und große Glas- oder Spiegelsplitter.

Analyseprojekt: Täter verhalten sich aggressiv gegenüber der Polizei

Beim Randalieren werde mit Steinen um sich geworfen, Möbel zerschlagen oder Regale umgestoßen, heißt es in einem Zusatzbericht mit Hinweisen zur Eigensicherung für Polizeibeamte – von Schlägen, Tritten und Bissen ganz zu schweigen. Dieses Verhalten werde bewusst eingesetzt, um polizeiliche Maßnahmen zu erschweren, heißt es. Einem Ermittler zufolge sei schon „eine Reihe von Kollegen“ bei Einsätzen verletzt worden.

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Laut Polizei begehen „Nafris“ vor allem Taschendiebstähle und Raubüberfälle, vorwiegend in der Altstadt und im Bereich der Frankenwerft und des Weltjugendtagswegs unterhalb der Philharmonie.

Nordafrikaner geben sich offenbar als ausländische Jugendliche ohne Ausweispapiere aus

Ein internes Kölner Polizeimagazin hat kürzlich Zahlen veröffentlicht. Danach treten 40 Prozent der nordafrikanischen Flüchtlinge im ersten Jahr, nachdem sie unter „illegaler Aufenthalt“ erfasst worden sind, mit einer Straftat auf. Zum Vergleich: Gerade mal fünf von 1111 syrischen Flüchtlingen seien in den ersten zwölf Monaten mit einer Straftat aufgefallen, also knapp 0,5 Prozent. Die Zahlen stammen aus dem November 2015.

Laut der Analyse geben sich „Nafris“ bei Polizeikontrollen oft als „ausländische Jugendliche ohne Ausweispapier“ aus. Somit kämen sie in die Obhut der Jugendämter und fielen „aus dem allgemeinen Verteilerschlüssel des Aufenthaltsrechts heraus“, heißt es. Die Folge: „Der jugendliche Straftäter verbleibt in Köln, empfängt Sozialhilfeleistungen, kann nicht abgeschoben werden und repressive Maßnahmen unterliegen erheblich höheren Anforderungen.“

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15.01.2016

Wieso wundert uns das nicht, dies ist nur ein Bruchteil, es sind viele Tausende im Land und keiner weiß wie viele und keiner macht was dagegen. Und Abschieben das wird nicht der Fall sein, den es wird ermittelt und ermittelt und dann ermitteln sie heute noch. Was erwartet den die Regierung, der Schutz der Bevölkerung ist nicht mehr gesichert. Zu viele Stellen bei der Polizei wurden abgebaut. Es werden zwar Neue eingestellt, diese müssen aber ausgebildet werden. Und wir dürfen nicht vergessen, täglich kommen neue Flüchtlinge und aktuell sind sogenannte 300 Gotteskämpfer (IS) gekommen. Das Innenministerium hatte davor gewarnt und warnt erneut vor Terror. Herr Schäuble sagte es kommt eine Welle, Herr Müller (Minister) sagte es kommen noch 10 Millionen, auch Herr Wendt (GdP) sagte das Gauner unter den Flüchtlingen sind (vorgestern im Fernsehen). Wie soll das den noch weitergehen. Nicht genug das Ganze in Köln, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt. Die Angriffe in Krankenhausaufzügen. Die Messerangriffe in den Wäldern und das sich Väter bewaffnen müssen, um Ihre Familien zu schützen, dann die Vergewaltigungen und die Vergewaltigungen in den Flüchtlingsheimen. Was soll noch alles Passieren, das Frau Merkel endlich auf die CSU und auf Fachleute und Rechtswissenschaftler hört. Selbst Landräte sind der Frau Merkel egal, eine Hoffnung haben wir noch, wenn die CSU die Klage eingereicht hat, dann sind wir hoffentlich die Merkel los. Denn dass Polizisten ausgelacht werden, dass Gerichte nicht mehr ernst genommen werden, das ist das Land von Frau Merkel. Herr Lindner hat recht Frau Merkel hat Europa ins Chaos gestürzt. Und nun werden auch noch die Hilfskräfte (Feuerwehr) und Sozialarbeiter von den Flüchtlingen angegriffen, danke das man so für unsere Gastfreundschaft dank !. Aber wir wissen ja nicht alles, den nicht alles wird veröffentlicht (Herr Wendt GdP) und unter der Hand ganz anders dargestellt, den sonst wäre es ja Hetze, wen einer die Wahrheit sagt, das Können so mache Gutmenschen gar nicht vertragen, da sind die anderen Hetzer oder noch schlimmer, das hat auch Frau Bundesminister Schröder nicht verstehen können, das die Wahrheit aktuell, sosehr unterdrückt wird. Übrigens mit Wohlstand hat das gar nichts zu tun, wir müssen alle für unser Geld arbeiten und sogar als Rentner noch zusätzlich weil alles teuerer wird und jetzt schon der versteckte Flüchtlingssoli uns auf Auge gedrückt wurde. Die Krankenkasse war das erste, die Lebensmittel waren, das zweite, und was sich Merkel und ihr Team und Herr Schäuble noch einfallen lassen wissen wir nicht, kommt aber noch, darauf können wir uns verlassen, wen die Wahl dann gelaufen ist dann werden wir uns noch Wundern und wir werden sagen, wir schaffen das, da sind wir uns ganz sicher, danke Frau Merkel.

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14.01.2016

Vielen Dank für Berichterstattung und Kommentarfunktion. Wir müssen es schaffen, die Straftäter wieder in ihre Heimatländer zurückzuführen oder ihnen ersatzweise Respekt vor unserem Rechtsstaat beizubringen. Letzteres würde auch unseren "heimischen" Problemfällen ohne Migrationshintergrund sehr gut tun. Gleichheit für alle! Absurderweise leisten alle Abwiegler und Weichspüler die den Ernst der Lage verkennen oder verleugnen exzellente Wahlkampfhilfe für die AfD. Frau Wagenknecht hat das erkannt, ist aber unter ihren Mitfunktionären noch allein. Weimar lässt grüßen...

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13.01.2016

„Der jugendliche Straftäter verbleibt in Köln, empfängt Sozialhilfeleistungen, kann nicht abgeschoben werden und repressive Maßnahmen unterliegen erheblich höheren Anforderungen.“

DAS ist der eigentliche Skandal!!!

Anstatt diese Verbrecher sofort in Handschellen wieder nach jenseits des Mittelmeeres zu bringen, werden sie hier mit dem sauer verdienten Steuergeld ihrer Opfer verhätschelt.

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13.01.2016

Wenn das stimmt was in der Unterüberschrift zu diesem Artikel steht - dann frage ich mich: warum sind die noch in Deutschland oder laufen zumindest noch frei rum?

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13.01.2016

Wieso werden illegale Aufenthalte in einer Statistik erfasst, statt sie zu beenden?

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