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Österreich-Wahl 0217
06.10.2017

FPÖ-Kandidat Heinz-Christian Strache im Porträt: Der Stolz der Populisten

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.
Foto: Filip Singer (dpa)

Am Sonntag stehen in Österreich die Parlamentswahlen an. Wir stellen Ihnen den Kandidaten der rechtspopulistischen FPÖ Heinz-Christian Strache im Porträt vor.

  • Hier erfahren Sie, wann es eine Hochrechnung und das Ergebnis zur Österreich-Wahl 2017 gibt.

  • Eine Übersicht über TV-Sendungen zur Wahl in Österreich finden Sie hier.

Porträt: Wer ist Heinz-Christian Strache?

Aufstieg: Sein ganzer Stolz gilt dem Wiederaufstieg der FPÖ. Als Heinz-Christian Strache, 48, vor zwölf Jahren Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) wurde, lag sie bei wenigen Prozent. Er hat die tief zerstrittenen Rechtspopulisten als drittstärkste Kraft etabliert. Bei den Wahlen 2013 erreichten sie 20,5 Prozent. Früh stand Strache in Kontakt mit rechtsextremistischen Gruppen, zum Beispiel der deutschen DVU. Straches politischer Ziehvater war der 2008 gestorbene Rechtspopulist Jörg Haider. Als Haider dann 2005 die Partei verließ und das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) gründete, war der Weg für Strache frei.

Inhalt: Asyl, die angebliche Bedrohung durch den Islam und innere Sicherheit sind die Hauptthemen der Freiheitlichen. Im Wahlkampf warnt sie vor allem vor einer weiteren Koalition von SPÖ und ÖVP.

Wahlkampf: Die Partei drohte zunächst im Duell zwischen ÖVP und SPÖ zerrieben zu werden, derzeit ringt sie mit den Sozialdemokraten um Platz zwei. Auf Plakaten wird Strache als „Vordenker“ dargestellt. Während der zweifache Vater in den vergangenen Jahren aggressiv und hetzerisch auftrat, gibt er sich in diesem Sommer staatsmännisch, sachlich und gelassen. Die FPÖ soll damit zumindest dem Anschein nach mehr in die Mitte rücken. mit dpa

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