Ein Graffiti zum Coronavirus ist in Gaza an einer Wand zu sehen, an die sonst politische Botschaften und Aufrufe gesprüht werden. Doch dem Feindbild Coronavirus zum Trotz sind die meisten der Einwohner des palästinensischen Küstengebiets noch nicht geimpft. Mit einer Impflotterie will das Gesundheitsministerium die Zahl der Geimpften in die Höhe treiben. zu dpa: «Impflotterie im Gazastreifen soll Zahl der Geimpften steigern» +++ dpa-Bildfunk +++

Australien, England, Israel: Wie die Welt mit der vierten Corona-Welle ringt

Foto: Eva-Maria Krafczyk, dpa

Nicht nur in Deutschland steigt die Zahl der Corona-Infektionen wieder an. Weite Teile der Welt haben mit einem deutlich massiveren Anstieg zu kämpfen. Ein Überblick.

In Israel sind erst knapp 59 Prozent der Menschen geimpft.

Israel - der Turbo gerät ins Stocken

Foto: dpa

In Israel hat gerade das Schuljahr zum zweiten Mal in Folge unter Corona-Bedingungen begonnen. Für rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche gilt eine Maskenpflicht. Experten befürchten dennoch, dass der Schulbeginn das Infektionsgeschehen weiter befeuern könnte. Denn auch in Israel können Kinder unter zwölf Jahren nur in seltenen Ausnahmefällen geimpft werden – aufgrund des hohen Anteils von Kindern an der Bevölkerung ist eine Herdenimmunität kaum zu erreichen. Etwa eine Viertelmillion Schüler müssen an Fernunterricht teilnehmen – entweder, weil sie in Corona-Quarantäne sind oder weil die Zahl geimpfter Kinder in ihren Klassen zu niedrig ist. Die Entwicklung ist für viele Länder von besonderem Interesse, da dort Entwicklungen bisweilen früher einsetzen, weil das Land einen Impfvorsprung hatte. Seit Ende Juli verabreicht Israel zudem als erstes Land weltweit dritte Impfungen gegen das Coronavirus, rund zwei Millionen Menschen sind bereits dreifach geimpft.

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