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Partei
31.12.2018

Spendable Industrie

Die CDU profitiert am stärksten

Die CDU hat 2018 mit Abstand die meisten Großspenden bekommen. Die Partei profitierte vor allem von Zuwendungen aus der Industrie. Deutlich weniger Zuwendungen bekam Koalitionspartner SPD. Das geht aus Veröffentlichungen der Bundestagsverwaltung hervor. Die Bundestagsparteien erhielten demnach insgesamt rund 2,1 Millionen Euro an Großspenden. 2017 waren es noch rund 6,6 Millionen Euro. In einem Jahr mit einer Bundestagswahl wird traditionell bedeutend mehr gespendet.

Die CDU bekam rund 850000 Euro (2017: fast 2,9 Millionen). Die höchste Einzelspende mit 260000 Euro überwies erneut der frühere Chef des Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck, Hans-Joachim Langmann. Daneben bekam die CDU Geld von den BMW-Großaktionären Stefan Quandt und Susanne Klatten und dem Verband der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen. Vom Autokonzern Daimler gab es 100000 Euro, vom Chemieunternehmen Evonik 80000 Euro. Die jeweils gleiche Summe überwiesen Daimler und Evonik an die SPD. Insgesamt erhielten die Sozialdemokraten 280000 Euro.

Die CSU bekam wieder einen dicken Batzen von der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie (VBM) – der Verband gab 625000 Euro. Die FDP erhielt Großspenden in Höhe von rund 276000 Euro. Unter den Spendern waren laut Liste der VBM, die R+W Industriebeteiligungen GmbH – und der Bundesvorsitzende persönlich: Christian Lindner überwies Ende August exakt 50249,17 Euro. Die Grünen erhielten 2018 Großspenden über rund 149000 Euro, unter anderem vom VBM. Die Linke und die AfD gingen bis kurz nach Weihnachten leer aus. (dpa)

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