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20.06.2009

Polizei verhindert zunächst Tempelhof-Besetzung

Polizei verhindert zunächst Tempelhof-Besetzung
Bild: DPA

Berlin (dpa) - Mit einem Großaufgebot hat die Berliner Polizei die geplante Besetzung des ehemaligen Flughafengeländes Tempelhof bis zum Samstagabend verhindert. Rund um das umzäunte Areal blieb die Lage zunächst überwiegend friedlich.

Vereinzelt warfen Randalierer Steine auf Polizisten, und es gab Rangeleien, bei denen die Polizei Pfefferspray einsetzte. Mehrere tausend Demonstranten waren einem Aufruf der linksalternativen Initiative "Squat Tempelhof" gefolgt, die mit der Aktion eine schnelle Öffnung des Areals erzwingen wollte. Der Flughafen war im Herbst geschlossen worden.

Polizeipräsident Dieter Glietsch kündigte im RBB-Inforadio an, wer den Zaun überwinde, müsse damit rechnen, wegen Hausfriedensbruchs und eventuell auch wegen Sachbeschädigung verfolgt zu werden. Glietsch forderte zugleich ein stärkeres Engagement der Politik gegen gewaltbereiten Linksextremismus. Das Problem dürfe nicht nur der Polizei überlassen werden. Die Berliner Beamten wurden von Einsatzkräften aus Bayern und von der Bundespolizei unterstützt. Nach Medienberichten waren etwa 1800 Polizisten im Einsatz. Offiziell wurde die Zahl nicht bestätigt.

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