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Porträt
13.11.2017

Der Anti-Trump: New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio

New Yorks Bürger bescherten Bill de Blasio gerade eine neue Amtszeit als Bürgermeister. Viele sehen in dem Demokraten den nächsten Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2020.
Foto: Kathy Willens/AP/dpa (Archivbild)

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio profiliert sich als Gegenspieler des amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Zieht es ihn womöglich selbst ins Weiße Haus?

An Selbstvertrauen mangelt es Bill de Blasio nicht. Dass ihm zwei von drei Wählern in New York gerade zu verholfen haben, festigt in ihm nur den Anspruch, so etwas wie der natürliche Gegenspieler Donald Trumps zu sein.

Hochgewachsen wie der Baumagnat aus Manhattan, aber deutlich jünger und durchtrainiert, verkündete der 56-Jährige in der Nacht seiner Wiederwahl: "New York City hat eine klare Nachricht an das Weiße Haus geschickt."

Darauf angesprochen, ob er bereits seinen Ring für die Präsidentschaftswahlen 2020 in den Ring geworfen habe, winkt er ab. "Ich konzentriere mich ganz auf das Heute". Ein Satz, den viele ihm nicht abkaufen. Gehören solche Verneinungen doch zum Standard-Repertoire ehrgeiziger Politiker, die tatsächlich genau das Gegenteil anstreben.

Nach zwei Amtszeiten kann er nicht noch einmal als Bürgermeister antreten. Darüber hinaus gibt es diesmal bei den Demokraten keine gesetzte Kandidatin wie Hillary Clinton, die er in ihrem Wahlkampf 2016 unterstützte. "Wir werden einen sehr selbstbewussten Mann erleben, der ins nationale Rampenlicht treten wird“, prophezeit der demokratische Stratege George Arzt.

De Blasio hat deutsche und italienische Wurzeln

Selbst wenn New Yorker Bürgermeister in der Vergangenheit nicht viel Glück bei ihren Versuchen hatten, sich eine Präsidentschaftskandidatur zu erobern, könnte das diesmal anders sein. De Blasio, der sowohl italienische als auch deutsche Einwanderer unter seinen Vorfahren hat, positioniert sich geschickt als linker Pragmatiker, der sowohl für die Anhänger des Linken Bernie Sanders als auch für moderate Demokraten wählbar ist.

Geboren als Warren Wilhelm Jr. hatte er nach dem Suizid seines Vaters seinen Namen erst in Warren de Blasio-Wilhelm geändert, ehe er ab 1990 nur noch den Namen Bill de Blasio benutzte. Verheiratet ist er mit der schwarzen Schriftstellerin Chirlane McCray, mit der er zwei Kinder hat.

Als politische Erfolge führt de Blasio, der sich in jungen Jahren als demokratischen Sozialisten bezeichnete und während der Revolution in Nicaragua Lebensmittel und Medizin verteilen half, unter anderem die Einführung kostenloser Kindertagesstätten in New York, Fortschritte bei der Verbrechensbekämpfung und den Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für Betriebe mit mehr als fünf Angestellten ins Feld – alles Herzensanliegen der demokratischen Basis, die dringend nach jemanden sucht, hinter dem sie sich versammeln kann.

De Blasio kann sich dabei auf eine ähnliche Allianz stützen wie einst Barack Obama. Seine Kernwählerschaft setzt sich aus Schwarzen, Latinos und dem gut gebildeten weißen Bürgertum zusammen. Strategisch geschickt kritisiert de Blasio die Politik des Präsidenten bereits jetzt als größtes Hindernis seiner Agenda für New York und ebnet sich gleichzeitig den Weg in die nationale Politik.

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