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  3. Pressestimmen zur Kredit-Affäre: Christian Wulff: "Als Staatsoberhaupt untragbar geworden"

Pressestimmen zur Kredit-Affäre
19.12.2011

Christian Wulff: "Als Staatsoberhaupt untragbar geworden"

Wegen eines Privatkredits gerät Bundespräsident Christian Wulff zunehmend unter Druck.
2 Bilder
Wegen eines Privatkredits gerät Bundespräsident Christian Wulff zunehmend unter Druck.
Foto: dpa

Bundespräsident Christian Wulff kämpft in der Kredit-Affäre nicht mehr nur um sein Ansehen, sondern zunehmend auch um sein Amt. Die deutsche Presse geht mit ihm hart ins Gericht.

Bundespräsident Christian Wulff kämpft in der Kredit-Affäre nicht mehr nur um sein Ansehen, sondern zunehmend auch um sein Amt. So zumindest sieht es die Presse. Erste Forderungen nach einem Rücktritt hat der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident zurückgewiesen. Der Druck aber steigt. So haben die deutschen Tageszeitungen die Rolle des Bundespräsidenten in der Kreditaffäre kommentiert.

"Unabhängig davon, dass sich Wulff in seiner kurzen Amtszeit durchaus einige Verdienste erworben hat: Als Staatsoberhaupt ist er untragbar geworden."  tageszeitung

"Wir kennen Wulff nun als Politiker, der nicht klar differenzieren kann zwischen Schwindel, Wahrheit und Wahrhaftigkeit, als Politiker, der gelegentlich das Parlament missachtet, der die Bürger hinters Licht führt und der über sein Amt zu wenig weiß. Ein Präsident, der zu unreif ist für seine Bürde. Doch weil die Affäre zu banal, die Krise zu groß und die Regierung zu schwach ist, darf er auf Bewährung hoffen." Frankfurter Rundschau

"Im Moment kämpft Christian Wulff nicht um sein Amt, sondern lediglich um seinen guten Ruf. Niemand hat deshalb mehr Interesse an einer schnellen, zügigen Aufklärung als der Bundespräsident selbst ¬ und sein Freund Geerkens ist ihm dabei bisher keine große Hilfe. Im Gegenteil. Seine Rolle im Hintergrund war offenbar deutlich dominanter als Wulff es zunächst zugegeben hat." Badische Neueste Nachrichten

"Nicht nur Skeptiker fragen sich nun, ob sich unser demokratisches Gemeinwesen das leisten soll: ein Staatsoberhaupt, das verbal trickst und blufft; einen Präsidenten, der nicht mehr unbefangen über politische Moral und über die Finanzkrise reden kann..." Saarbrücker Zeitung

"Wenn nach Horst Köhler, dem neunten Bundespräsidenten, auch noch Wulff blamiert als zehnter Bundespräsident zurücktreten müsste: das höchste Staatsamt hielte das kaum aus. Das Amt hätte dann seinen inneren Halt verloren. In der läppisch peinlichen und amtsethisch anstößigen Wulff'schen Kreditaffäre steckt also der Keim zu einer Institutionenkrise, zu einer Staatskrise also." Süddeutsche Zeitung

"Ob Wulff sich mit dem Privatkredit oder seiner Neigung, Urlaub  bei Freunden zu verbringen, auch unrechtmäßige Vorteile erworben  hat, mögen Staatsrechtler klären. Fest steht, dass Täuschen und  Tricksen nicht zum Verhaltenskodex eines Staatsoberhauptes gehören  sollten. Glaubwürdigkeit ist das höchste Gut des Bundespräsidenten.  Das wusste der Abgeordnete Christian Wulff schon vor elf Jahren. Er darf sich nicht wundern, dass er jetzt an seinen eigenen moralischen Maßstäben gemessen wird." Neue Presse

"Den richtigen Zeitpunkt zur Aufklärung hat Wulff längst verpasst." Der Tagesspiegel

"Christian Wulff näherte sich als Staatsoberhaupt der Lage, in die im Februar Karl-Theodor zu Guttenberg oder vor zwölf Jahren Helmut Kohl geraten war." Die Welt

"Entweder Wulff stellt sich diese Woche endlich seinem Problem und informiert - und zwar ausführlich, nicht von oben herab in präsidialen Halbsätzen. Oder er ist in diesem Amt nicht mehr tragbar." Der Standard

"Wulff muss sich unzweideutig erklären, das ist notwendig. Doch das Land hat zurzeit weiß Gott wichtigere Probleme als die 500 000-Euro-Frage des Christian Wulff." Mittelbayerische Zeitung

"Was für unwürdige Jagdszenen im Kreditdschungel. Wo Bundespräsident Christian Wulff in der Öffentlichkeit auftaucht, wo über ihn geredet wird - die Meute ist schon da. Bereit, ihn zu zerreißen. Nun ist Wulff in der Sache kein Opfer. (...) Was das Land, was seine demokratische Kultur aber definitiv nicht braucht, ist die Lawine moralinsaurer Urteile, die derzeit über Wulff niedergeht." Stuttgarter Nachrichten

"Christian Wulff hat keine Bunga-Bunga-Partys gefeiert." Financial Times Deutschland

"Man kann sagen, der erste Mann im Staat hat ganz andere Probleme. (...) Christian Wulff hat in seinem Amt bislang nicht gepunktet. Er ist ein Bundespräsident, der kaum Spuren hinterlässt. Umso moralisch bedenklicher ist es, wenn die einzigen Spuren zu einem umstrittenen privaten Kreditgeschäft führen. Damit beschädigt Wulff nicht nur sich selbst, sondern vor allem das Amt." Heilbronner Stimme

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