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Iran

23.06.2009

Regierung verbietet Demo vor britischer Botschaft

Im Iran hat die Regierung eine geplante Demonstration regierungstreuerStudentenorganisationen vor der britischen Botschaft verboten.

Teheran (AFP) - Im Iran hat die Regierung eine geplante Demonstration regierungstreuer Studentenorganisationen vor der britischen Botschaft verboten.

Für die Kundgebung und einen angemeldeten Protestmarsch durch Teheran gebe es "keine Genehmigung", teilte das Innenministerium am Dienstag auf seiner Internetseite mit. Die Studenten wollten Medienberichten zufolge gegen die "Einmischungen" Londons in die inneren Angelegenheiten des Landes protestieren.

Das Innenministerium erklärte, es verurteile "diese Einmischung" ebenfalls. Gleichwohl werde die Demonstration nicht genehmigt.

Regierung verbietet Demo vor britischer Botschaft

Unter den vier Studentenorganisationen, die die Kundgebung angemeldet hatten, war auch die Studentengruppe der regierungstreuen Bassidsch-Milizen. Im Umfeld der Organisationen hatte es im Vorfeld geheißen, der britischen Botschaft könne dasselbe Schicksal wie der 1979 besetzten US-Botschaft drohen. Bewaffnete Studenten hatten damals fast 100 Menschen 444 Tage in ihrer Gewalt gehalten.

London hatte am Montag eine Reisewarnung für Briten herausgegeben und die Ausreise von Familien der Botschaftsmitarbeiter angeordnet.

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