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Sambia

11.01.2019

Regierungsflieger von Minister Gerd Müller ist erneut defekt

In den vergangenen Wochen gab es häufiger Probleme mit den Flugzeugen der Bundesregierung. Diesmal hat es Entwicklungsminister Gerd Müller erwischt.
Bild: Christoph Sator, dpa (Archiv)

Das Flugzeug von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ist erneut kaputt, die Heimreise aus Sambia muss der CSU-Politiker per Linienflug antreten.

Die Flugzeuge der Bundesregierung und ihre Pannen - darüber könnte man mittlerweile eine lange Liste verfassen. Nun gesellt sich eine neue Anekdote hinzu. Der Regierungsflieger von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, der kürzlich bereits nicht flugtüchtig war, ist nun erneut defekt. Die Global 5000 war nach einer Reparatur am Freitagmorgen von der malawischen Hauptstadt Lilongwe nach Sambia geflogen. Dort sollte CSU-Politiker Gerd Müller zusteigen, um den Rückflug nach Deutschland anzutreten. Allerdings trat erneut ein Defekt auf, der den Weiterflug unmöglich machte.

Gerd Müllers Regierungsflieger ist defekt - Heimreise per Linienflug

Der Minister und seine Delegation werden deshalb den Rückflug mit Linienmaschinen antreten. Die Global 5000 war seit Montag mit einem defekten Ventil in Malawi am Boden gewesen. Wegen der Panne mussten der Minister und seine Delegation mit Linienflügen nach Sambia fliegen. Ein geplanter Besuch in Namibia musste abgesagt werden und soll später nachgeholt werden.

Entwicklungsminister Gerd Müller muss per Linienflug zurück nach Deutschland.
Bild: Sadak Souici (dpa)

Ursprünglich war der Rückflug Müllers aus Afrika bereits für Donnerstag vorgesehen. Nach den Worten des Ministers beschädigte der Ausfall des deutschen Regierungsfliegers das Image von "Made in Germany" in Afrika erheblich. "Wenn Kabinettsmitglieder nicht flugfähig sind und innerhalb von drei Tagen ein Ventil nicht zu reparieren ist, dann kann das in Sambia niemand glauben", sagte er in einem Telefongespräch am Mittwochabend.

Schon öfter gab es Probleme mit den Flugzeugen der Bundesregierung

Erst Ende November hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ihren Flug zum G20-Gipfel in Buenos Aires wegen eines schweren technischen Defekts am Kanzler-Airbus "Konrad Adenauer" unterbrechen müssen. Sie wich schließlich auf einen Linienflug aus und kam erst mit erheblicher Verspätung bei dem Gipfeltreffen in Argentinien an. Zudem hatte es schon im Oktober eine größere Panne mit dem Airbus gegeben: Nagetiere hatten die Maschine während eines Stopps in Indonesien lahmgelegt und Finanzminister Olaf Scholz zu einer über 20-stündigen Rückreise per Linienflug gezwungen. Mäuse oder Ratten waren in den geparkten Airbus gelangt und hatten wichtige Kabel angeknabbert. (dpa/AZ)

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