Newsticker
Sieben-Tage-Inzidenz sinkt zum dritten Mal in Folge leicht und liegt bei 439,2
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Rente: Kommt die Rente mit 73?

Rente
27.05.2016

Kommt die Rente mit 73?

Die Deutschen können nach einer Studie künftig möglicherweise erst mit 73 Jahren in Rente gehen.
Foto:  Franz-Peter Tschauner/Archiv (dpa)

Ein Wirtschaftsforschungsinstitut schockiert mit neuen Berechnungen. Das heutige System sei nur zu halten, wenn die Deutschen deutlich länger arbeiten.

Die Deutschen müssen sich möglicherweise langfristig darauf einstellen, erst mit 73 Jahren in Rente gehen zu können. Das ist die zentrale Aussage einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), aus der die Welt zitiert. Die Kölner Wirtschaftsforscher haben ausgerechnet, wie das heutige Rentensystem bezahlbar bleiben kann, auch wenn die Gesellschaft in den kommenden Jahren rapide altert und immer weniger berufstätige Beitragszahler für immer mehr Rentner aufkommen müssen.

„Um die Beitragssätze konstant zu halten, muss das Renteneintrittsalter stark ansteigen“, sagt Studienautorin Susanne Kochskämper. Das hätte einen weiteren Effekt: Die Menschen würden weniger lang Rente beziehen, womit die Ausgaben der Rentenversicherung auch weniger steigen. Ginge es nach dem IW, müsste bereits im Jahr 2030 das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre angehoben werden. Bisher gilt, dass zu diesem Zeitpunkt die Einführung der Rente mit 67 abgeschlossen ist.

Betroffen wären alle ab Jahrgang 1964

In zwei weiteren Schritten würden die Ökonomen des arbeitgebernahen Kölner Instituts zunächst 2035 die Rente mit 71 einführen, wovon alle betroffen wären, die ab 1964 geboren sind, und dann ab 2041 konstant die Rente mit 73. Das hieße, wer heute etwa 48 Jahre alt ist, müsste noch 25 Jahre arbeiten.

Wie lange könnten die Menschen dann künftig noch ihr Ruhestandsgehalt beziehen? Nach den letzten zur Verfügung stehenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes von 2010/12 haben Männer, wenn sie das bisherige Rentenalter von 65 Jahren erreicht haben, im Schnitt noch eine weitere Lebenserwartung von 17,5 Jahren, Frauen sogar von 20,7 Jahren. Das entspräche dann auch der Zeit, in der sie Rente beziehen. Das IW-Szenario hätte für sie theoretisch bedeutet, nur noch 9,5 bzw. 12,7 Jahre lang Altersbezüge zu erhalten.

Zurzeit kommen knapp drei Personen im Erwerbsalter – also potenzielle Beitragszahler – auf einen Rentner. Würde nichts mehr am allgemeinen Renteneintrittsalter geändert, würden nach den IW-Berechnungen ab 2050 im Schnitt drei Beitragszahler die Rente für zwei ältere Mitbürger bezahlen müssen.

2035 mehr als ein Viertel über 67 Jahre alt

2035 wird nach aktuellen anderen Berechnungen des IW mehr als ein Viertel der Bevölkerung älter als 67 Jahre sein, heute sind es erst knapp 19 Prozent. Anders als in den amtlichen Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2015 ist die tatsächliche Zuwanderung von etwa 1,1 Millionen Flüchtlingen im vergangenen Jahr in dieser Prognose schon berücksichtigt. IW-Experte Philipp Deschermeier warnt aber: „Ob mit oder ohne Flüchtlinge – das System der umlagefinanzierten Rentenversicherung, die Pflegeversicherung und der Arbeitsmarkt stehen immer stärker unter Druck.“

Es ist nicht das erste Mal, dass ein deutlich höheres Rentenalter ins Spiel gebracht wird. Vor wenigen Wochen hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Rente mit 70 nicht ausgeschlossen, weil er aufgrund der Alterung der Gesellschaft langfristig im ungünstigen Fall mit einer erheblichen zusätzlichen Staatsverschuldung rechnet. Der 73-Jährige steht noch voll im Berufsleben und hat sich über seine eigene Pensionierung bisher – zumindest öffentlich – noch keine Gedanken gemacht.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

29.05.2016

Man kann nicht mehr aus der Kasse rausnehmen als man einzahlt. Die Nullzinswelt verstellt inzwischen auch diesen recht einfachen Weg der Verbreiterung der Einnahmebasis. Das angeblich leistungslose Einkommen durch Mieten wird bei höherer Besteuerung nur zu noch mehr Wohnungsknappheit und höheren Mieten in Ballungsgebieten führen. Weitergehende linkssozialistische Umverteilungen endeten überall in Schikane gegen selbständige Tätigkeit und rückläufigem Wohlstand.

.

Sozialleistungen werden sinken - Leistung wird wieder die Grundlage eines anständigen Lebens unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft werden. Vielleicht kommen dann die Umverteiler auch mal etwas ins Laufen. Kein Land bracht dieses Menschen - man kann sie in Zeiten offener Grenzen jederzeit ersetzen. Sie können gehen; sie sind nichts besseres wegen ihres deutschen Passes. Wer jammert ist ein Rassist - die braune Torte fliegt und schon ist politisch Ground Zero bei der Linken.

.

Zurücklehen und die Show genießen - aber bitte nicht über die Wahlergebnisse jammern. Auch wenn ich nicht verstehe, warum viele Deutsche nicht eine so gute Wohnlage wie Herr Boateng haben möchten.

Permalink
29.05.2016

Dass in diesem Land permanent umverteilt wird, allerdings von unten nach oben, scheint Ihnen entgangen zu sein oder Sie ignorieren es einfach.

Aber Sie haben recht: Zurücklehnen und die Show genießen - solange es noch Spaß macht, diesem viel zu viele Verlierer produzierenden System beim Gegen-die-Wand-Fahren zuzusehen . . .

Näher auf Ihre Zeilen einzugehen erspare ich mir, weil sie mit der Lebenswirklichkeit nicht im Entferntesten etwas zu tun haben, sondern nur das nachbeten, was inzwischen nicht mal mehr die hartgesottensten Neoliberalen verkünden . . .

Permalink
29.05.2016

Dass in diesem Land permanent umverteilt wird, allerdings von unten nach oben, scheint Ihnen entgangen zu sein oder Sie ignorieren es einfach.

.

Populisten ignorieren gerne die deutsche Sozialleistungsquote:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialleistungsquote#/media/File:Sozialschutzleistungen_in_Europa.PNG

.

Es wollen Millionen Menschen auf der Welt die die wenigen Sozialleistungsparadiese auf der Welt. Warum wenn hier angeblich alles so schlimm ist? Deutschland kann sich seine Bürger jederzeit aussuchen; Deutschland braucht keine Stänkerer.

Permalink
29.05.2016

Etwa 60% sind der Meinung, es gehe in Deutschland nicht gerecht zu und nur ca. 20% sind der Ansicht, dass Verdienste und Vermögen fair verteilt sind. 80% Stänkerer sind ziemlich viele, oder?

Aber Sie kennen doch sicher den Witz mit dem Geisterfahrer . . .

Permalink
29.05.2016

Sie habens richtig gesagt: ... sind der Meinung .... . Das ist ungefähr so, als wenn jemand den Begriff "gefühlt" ins Spiel bringt. Meinungen und Gefühle haben mit der Realität oft nix zu tun.

Permalink
29.05.2016

Dagegen spricht, dass diese Meinung nicht nur einem "Gefühl" entspringt, sondern jederzeit mit Zahlen belegt werden kann . . .

Permalink
29.05.2016

Ich glaube, das ist ein Thema das schon seht oft durchgekaut worden ist- deswegen verzichte ich hier. Nur eine kleine Anmerkung: es gibt 1000e, vermutlich 10.000e oder noch mehr, die in ihrem Leben ihr gesamtes Vermögen, aus welchem Grunde auch immer, verloren haben. Bis auf die Rente, falls sie Arbeitnehmer waren.

Permalink
30.05.2016

Klar - der Bürger ist der größte Feind der Machthabenden!

Darum wird ja so wenig gegen die organisierte Kriminalität unternommen - der Rückzugsort Deutschland scheint geschützt?

Die Mafia macht ihre Geschäfte und rüttelt nicht am System - es funktioniert ja! Zudem investiert die Mafia mit kriminellem Geld - dessen Herkunft die hier nicht mal belegen müssen - in unserem wunderschönen, wertbeständigem Paradies... :-)

Permalink
29.05.2016

"Das heutige System sei nur zu halten, wenn die Deutschen deutlich länger arbeiten."

Dann muss eben das heutige System geändert werden und zwar so schnell wie möglich.

Bei den Wahlen ist es wieder zu spät, denn weder die etablierten Parteien, noch die Linken und schon gar nicht die AFD sind in der Lage daran etwas zu ändern.

Oder will vielleicht jemand eine gewaltige Rentenkürzung hinnehmen weil er mit 70 nicht mehr arbeiten kann. Aber selbst wenn er noch arbeiten könnte, will ihn keine Firma mehr.

Es ist noch nicht lange her, da hatte ein 60 jähriger null Chance einen vernünftigen Job zu bekommen, dafür bekam er seine Rentenkürzung ganz sicher.

Die Heulerei der Wirtschaftsinstitute hat nur ein Ziel, noch mehr Vermögen von unten nach oben zu scheffeln.

Permalink
29.05.2016

Die gesetzliche Rente wurde unter der SPD (Schröder) gegen besseres Wissen geschwächt und eine private "Vorsorge" (Riester) eingeführt, die inzwischen als gescheitert gilt. Einige der SPD-Verantwortlichen von damals sitzen bzw. saßen auf gut dotierten Posten in der Versicherungswirtschaft. Somit hat sich die "Riester-Rente" doch für einige wenige gelohnt. Diese Schwächung der gesetzlichen Rente in Kombination mit einer nie stattgefundenen Reform im Sinne einer Stärkung für die gesetzliche Rente, führte zu der im Artikel genannten Situation. Es existiert kein Naturgesetz, dass sich eine gesetzliche Rente nur über eine Umlage finanzieren darf. Andere Länder in Europa haben ein ähnliches demographisches Profil und können ihre Bürger trotzdem früher die Rente antreten lassen. Beispiele wurden schon genannt. Das sich die Situation durch die Zuwanderung Geringqualifizierter aus Nordafrika und dem nahen Osten zusätzlich verschärft, haben Prof. Raffelhüschen und Prof. Sinn bereits nachgewiesen: http://www.hanswernersinn.de/de/Interview_FNP_18032016

Permalink
28.05.2016

Die Zahl 73 ist lediglich eine mathematische Hochrechnung des notwendigen Rentenalters, wenn man von stabilen Beiträgen und weiterhin steigender Lebenserwartung ausgeht. Niemand weiß, wie sich Deutschland in Zukunft entwickelt (Zuwanderung, Geburtenrate, flexible Arbeitszeitmodelle, Produktivität, usw.), die Aufregung ist also völlig überflüssig.

Peter G.: Deren Renten zahlen natürlich die Deutschen. Wer sonst? :-)

PS: Das derzeitige Renteneintrittsalter der Griechen liegt bei 64,4 Jahren. Einfach googeln.

Permalink
28.05.2016

Natürlich kommt sie nicht. Wer dies in sein Wahlprogramm aufnimmt dürfte noch aufgrund diverser HGürden in keinem Land- oder Bundestag vertreten sein.

Ich lasse mir die Rente mit 67 noch eingehen - die Leute werden älter, haben bessere Möglichkeiten ihre Arbeitskraft zu ehalten (aLs z.B. vor 30-50 Jahren).

Man braucht andere Konzepte. Am Geld liegt es derzeit nicht.

Permalink
28.05.2016

Da stellt sich mir die Frage, wie machen es die anderen Länder. Griechen gehen so um die 50 , Franzosen waren bei 58 und sind wieder bei 60 Jahren, Italiener und Spanier arbeiten auch nicht viel länger, nur das reiche Deutschland, was den Rest von Europa finanziert, reichen die 67 Jahre ab Rente nicht, da stimmt doch im System was nicht.

Permalink
28.05.2016

In den Diskussionsrunden im TV wurde ausreichend erklärt dass und warum die Renten-Systeme in Österreich und der Schweiz besser sind als unser - x-Mal repariert, und verpfuschtes.

Entweder haben wir nur Idioten, die an dem Systeme drehen, oder nicht drehen - oder es sind wieder einmal die Eliten, die unser Land in den nächste gemeinschaftliche Kathastrophe treiben?

Viele, die heute nämlich allen Ernstes die Rente mit 70 - 73 propagieren, oder als alternativlos darstellen - ohne Vorschläge für bessere Lösungen zu machen - haben kein Interesse am Wohl der Bürger - es geht ihnen schlicht und einfach am Allerwertesten vorbei ....

Permalink
28.05.2016

Keiner traut sich an eine wirkliche Reform der Altersvorsorge, nämlich alle Berufstätigen zahlen in einen Topf. Alle das sind die Arbeiter/Angestellten, Selbständigen und die Beamten!

Permalink
28.05.2016

Die Unter-Überschrift ist mMn das einzig ehrliche an dem Artikel:

»Das heutige System sei nur zu halten, wenn die Deutschen deutlich länger arbeiten.«

Enthält genau Ihre, völlig richtige Aussage: »Das heutige System« ist halt in seiner momentanen Form Pfusch am Bau. Schade, dass die valide Lösung einer Änderung des eigentlichen Systems (und das eigentlich auch nur in marginaler Weise) im Rest des Artikels genau null berücksichtigt wird. Und ich gehe noch einen Schritt weiter als Sie: Bitte auch den vollen Einkommenssatz heranziehen. Nix Beitragsbemessungsgrenze. Die größe Verarschung seit es das Wort »Sozialsystem« gibt. Was daran ist sozial, dass gerade diejenige, denen es finanziell am wenigsten weh täte, sich aus der eigentlich ganz fair gedachten prozentualen Berechnung heraus stehlen können, indem sie maximal soundsoviel Euro einzahlen müssen?

Wenn man sich dann ansieht, dass die Einkommensschere immer weiter auf geht, wundert es auch keinen mehr, wenn das Geld hinten und vorne nicht mehr für die Sozialkassen reicht. Die wachsende, wenig verdienende Gruppe kriegt es alleine nicht mehr gestemmt, während die immer mehr einsackende Gruppe keinen Cent mehr rein zahlt. Es wandert in die Taschen einer gewissen Gruppe, die zwar mehr raus holt, aber dann nicht auch mehr rein stecken muss. (Und die sollen mir mal nicht mit ihren geschaffenen Arbeitsplätzen kommen, denn die erhalten sie auch nur genau so lange, wie sie ihnen selbst Geld in den Säckel arbeiten.) Das Problem wäre ganz schnell gelöst, wenn jeder denselben prozentualen Satz einbezahlen würde, ohne Ausnahmen. Sollen die Nutznießer unseres kapitalistischen Systems doch auch wieder etwas davon zurück geben, was sie sich nicht durch eigene Arbeit angeeignet haben – wenigstens prozentual ein Stück. Und die meisten Probleme währen so schnell gelöst, dass man vermutlich sogar den Prozentsatz senken könnte.

Nebenbei wäre das vermutlich auch gleich ein dickes Konjunkturprogramm, weil die älteren Leute (die ja anteilig immer mehr werden) dann auch endlich wieder mehr Geld hätten, das sie überhaupt nach Abzug von Miete und was zu beißen ausgeben könnten (wollen wäre bei den Betroffenen meistens nicht das Problem).

Permalink
28.05.2016

Sehe ich genau so. Nur eine kleine Ergänzung: Berücksichtigt werden sollten alle Einkünfte. Es ist nicht einzusehen, dass ausschließlich Arbeitseinkünfte beitragspflichtig sind und ausgerechnet leistungslose Einkommen außen vor bleiben.

Natürlich würde eine derartige "Systemänderung" auch eine Deckelung der Rentenhöhe voraussetzen. Wie in der Schweiz, z. B.

Permalink
28.05.2016

Jetzt wird also dir "Rente-mit-73-Sau" durchs Dorf getrieben. Ausgerechnet vom Institut der deutschen Wirtschaft.

Da werden von ganze Generationen von Arbeitnehmern mit Zeitarbeitsverträgen oder über Sklavenhandelksunternehmen äh Zeitarbeitsfirmen mit Hungerlöhnen abgespeist und damit auch sehr geringe Beiträge in die Sozialkassen abgführt und dann wundern sich diese "Experten" dass die Gelder nicht reichen?

Haben sich diese sicher "höhere Mathematik" studierten Zeitgenossen schon mal angesehen wieviele Rentenempfänger Geld aus dem Rententopf erhalten die in dieses System nie auch nur einen Cent einbezahlt haben?

Wenn ich bei einem Versicherungsunternehmen Leistungen für eine Lebensversicherung in Anspruch nehmen will, muß ich da auch einbezahlen. Aus dem Rententopf wird aber jeder bedient der sich irtgendwann entschließt seine Fachkenntnisse bei uns einzubringen.

Wer in die Rentenkassen nichts einbezahlt hat auch keinen Anspruch auf Leistungen daraus.

Ach ja, hätt ich beinahe vergessen, wenn ich schon bis 73 arbeiten muß, habe ich dann auch einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass mich die Wirtschaft auch beschäftigt?

Permalink
28.05.2016

Wenn Sie Arbeitnehmer sind und nicht zur hohen Kaste der Beamten und Politiker, der Geistlichkeit und Wirtschaftsbosse gehören, sollten Sie mit 73 allmählich an ein sozialverträgliches Ableben denken . . .

Permalink
28.05.2016

Was mir auch noch aufstößt ist, dass die Presse das Zeug dieser "sogenannten Experten" einfach nachplappern ohne endlich mal auch die anderen - menschenwürdigeren (!) - Konzepte auch zu Wort kommen zulassen und dieser "Volksverhetzung" gegenüber stellen?

Klar ist, dass alle diese "sogenannten Eliten" - wozu evtl. auch schon die Redakteure gehören - eben so gut verdienen und deren Alterbezüge so gut und sicher zu sein scheinen - dass die sicher nicht eine steuerfinanzierte Rente, oder gar das bedigungslose Grundeinkommen, ins Gespräch bringen wollen?

Wer da nicht endlich einen Paradigmenwechsel - auch in der Berichterstattung - einleitet, macht sich meier Meinung nach, der Volksverhetzung schuldig - denn das ist nichts Anderes, als die Jungen gegen die Alten aufzubringen!

Permalink
28.05.2016

Volle Zustimmung. Ich erinnere mich noch gut, wie vor einigen Jahren die gleiche Allianz aus sog. Experten wie z. B. die Herren Raffelhüschen und Rürup unisono mit den vereinigten Leitmedien die gesetzliche Rente in Grund und Boden schrieben und die kapitalgedeckte Variante, auch über Aktien, propagierten. Teilweise haben sie es dann dank der kläglichen Rolle der SPD über den Riester-Unfug sogar geschafft . . .

Permalink
27.05.2016

Falls ich jetzt ausfallend werde tut mir es leid,

(Ausdrucksweise/edit)

wie soll man das denn Körperlich schaffen?

Ich habe ja schon viel gelesen, habe die Klappe gehalten aber jetzz REICHTS!!!!!!!!!

Man hat ja dann 57 Beitragsjahre wie soll denn sowas gehn??

Vorallem in der Branche wo ich bin und bestimmt auch viele andere Körperlich anszregende Arbeiten.

Auf dem Bau reichen einfach 51 Jahre das ist schon viel zu viel.

Aber blickt das einer??

Bei uns werden immer noch lasten von 50 Kg rumgeschleppt.

Das interessiert kein Schwein und diese dämlichen Arbeitsschutzgesetze sind bei uns auch für denn Arsch.

Denn ersten Bandscheibenvorfall gibts bei uns mit spätestens Mitte 30!¡!

Und dann noch 38 Jahre Arbeiten gehn??????

Sind wir nur noch Sklaven von unserm Sozialsystem und Staat??????

Es gibt bestimmt andere Möglichkeiten wo wir alle was davon haben.

Aber unsere Super Politiker müssen ja ein haufen Diät kassieren und dafür müssen die nicht mal 2 Jahre Arbeiten gehn.

Das was bei uns fehlt ist mal wieder eine Gruppierung (Ausdruckweise/edit) auf denn Rechten weg führt.

Die Menschen haben teilweise 60 Stunden Wochen werden geschröpft und verarscht vom Staat.

Wehe man ist bei der GEZ 30 Cent im Rückstand dann wird man gleich eingesperrt.

Man braucht dringend ein Arzttermin, nein man muss als Normaler Arbeitstrottel min. 6 Wochen warten und wir sollen so lange Arbeiten?

Das ist doch alles Augenwischerei.

Und warum? Weil wir Blöde Deutsche unserm Staat so verschrieben sind und so Arbeitsgeil.

Aber Leute im Endeffekt, (Ausdrucksweise/edit)

Vielleicht sollten wir uns auch mal gegen denn Staat stehlen, wie andere Länder.

Aber Hauptsache wir haben was zum Fressen und ein halbwegs Dach überem Kopf und der rest ist egal!!!!!

Und keiner denkt an diese (edit) zukunft,

nur weil wir länger Arbeiten müssen gibts auch nicht mehr Rente

und Denkt jahhhh nicht daran das ihr zur Belohnung für soviel Arbeitsjahre was geschenkt bekommt.

Prost Mahlzeit!!!!

Permalink
28.05.2016

"Man hat ja dann 57 Beitragsjahre wie soll denn sowas gehn??"

Ob das geht oder nicht, spielt wohl keine Rolle, denn dafür gibt es Rentenkürzung. Hauptsache die Spange zwischen Arm und Reich geht noch schneller auseinander.

Die Herren des Wirtschaftsforschungsinstituts reiben sich schon die Hände und keiner merkts. Das Risiko trägt alleine der Arbeitnehmer, so wie es unsere korrupte Politik bestimmt.

Wen juckt es schon, dass mit Zustimmung von Schäuble und Söder jährlich 10 Milliarden an verlorenen Steuergelder in reichlich gefüllte Taschen fließen.

Permalink
27.05.2016


Jau, Rente mit 73 weil die Gesellschaft sich die Alten nicht mehr leisten kann, aber wehe es möchte einer freiwillig aus dem Leben scheiden, das geht natürlich gar nicht.

Permalink
27.05.2016

"wie das heutige Rentensystem bezahlbar bleiben kann"

- wenn man nach Jahrzehnten der Erkenntnis der demografischen Wirklichkeit so einen Satz als "Experten" in die Welt sez´tze - dann sollte man den Beruf wechseln!

Haben die nicht erkannt das das heutige Rentensystem geändert werden muss?

Haben die Grütze im Kopf?

Wer mit diesem Einkommen keine ander Lösungen bieten kann als - natürlich den ANDEREN Menschen - bis an den Rand seines Grabes arbeiten zu lassen - der hat seine Kompetenz und Glaubwürdigkeit verspielt.

Gleichzeitig ignorieren diese gutverdienenden "Experten", dass 400 Milliarden durch Steueroptimierung ins Ausland abfliesen und dem Sozialsystem, das dieses Geld erarbeitet hat, gewissermassen entzogen wird.

Wann werden unsere Politiker endlich auf ihre soziale Verantwortung hingestossen? Von selbst scheinen die es wohl nicht zu begreifen - oder erst wenn die Volksparteien total abgewirtschaftet sind?

Permalink
27.05.2016

Wer die sog. "Eliten" und Institute wie das DIW in diesem Staat noch ernst nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Macht mal ruhig so weiter Herrschaften, doch wundert euch nicht, wenn gegen extreme Parteien demnächst nicht mehr regiert werden kann . . .

Permalink