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Wahlkampf in NRW

10.05.2012

Röttgens peinlicher Versprecher: "Leider entscheidet der Wähler"

Norbert Röttgen, Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen, hat sich einen peinlichen Patzer erlaubt.

Norbert Röttgen, Spitzenkandidat bei den NRW-Wahlen, hat sich einen peinlichen Versprecher geleistet. Jetzt erntet der Minister dafür Hohn und Spott.

Röttgen tritt am Sonntag bei den Wahlen in Nordrhein-Westfalen für die CDU als Spitzenkandidat an. Gemunkelt wird, dass dem Politiker mit dem großen Plänen das eigentlich gar nicht so recht ist. Umfragen zufolge wird es nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen zu einer rot-grünen Mehrheit kommen. Damit bliebe dem ehrgeizigen Röttgen nur der Platz auf der Oppositionsbank.

Und dann auch noch diese Panne, die jetzt in der TV-Sendung "Log in" im Spartenkanal ZDF Info geschah. Moderatorin Dunja Hayali fragte Röttgen nach seiner Zukunft im Falle einer Wahlniederlage. "Wenn Sie Landesvorsitzender sind und das Beste für das Land wollen, müssten Sie auch in die Opposition gehen", meinte Hayali. Und der Umweltminister antwortete: "Ja gut, also, müsste ich nicht. Sondern ich meine, ich müsste dann eigentlich Ministerpräsident werden." Und dann der verhängnisvolle Zusatz: "Bedauerlicherweise entscheidet nicht alleine die CDU darüber, sondern die Wähler entscheiden darüber."

Der Wähler, bedauerlicherweise? Norbert Röttgen bemerkte seinen Fehler natürlich sofort, versuchte, zurück zu rudern. "Das war ein bisschen Ironie, das nehme ich sofort zurück", sagte er. Doch der Satz war in Welt.

Norbert Röttgen: Hohn und Spott für den CDU-Politiker

Seitdem ergießen sich Hohn und Spott über den CDU-Politiker. Bei Facebook und Twitter, in Foren, aber auch in Zeitungskommentaren und Online-Medien muss Norbert Röttgen jede Menge bissiger Kommentage über sich und sein vermeintliches Demokratieverständnis über sich ergehen lassen.

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