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Altherrenwitze inakzeptabel

01.10.2016

Schwesig ruft Männer zum Kampf gegen Sexismus auf

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig.
Bild: Jens Büttner (dpa)

Familienministerin Schwesig ruft Männer im Kampf gegen Sexismus dazu auf, ihre Stimme zu erheben. Altherrenwitze und eine Reduzierung aufs Geschlecht seien "nicht akzeptabel".

Berlin (dpa) - Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig hat zu einem verstärkten Kampf gegen Sexismus in Politik und Gesellschaft aufgerufen. "Ich würde mir wünschen, dass auch mehr Männer das Wort erheben gegen Sexismus", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Zuletzt waren entsprechende Vorwürfe gegen den Berliner CDU-Vorsitzenden Frank Henkel erhoben worden. Allerdings hatten sich auch CDU-Frauen gegen die Urheberin gewandt.

Die Grenze sei überschritten, "wenn Sprüche oder Handlungen die Persönlichkeit verletzen, wenn die Frau auf das Sexuelle reduziert wird", erklärte Schwesig. "Viele denken ja, bei Altherrenwitzen soll man sich nicht so haben. Aber diese Haltung ist nicht akzeptabel." Sie sei ein Ausdruck mangelnder Wertschätzung und fehlender Gleichberechtigung.

Die Ministerin widersprach ihrer Amtsvorgängerin Kristina Schröder (CDU), die vor einer sterilen Gesellschaft gewarnt hatte, in der vorschnell Sexismus-Vorwürfe erhoben werden. "Diese Gefahr sehe ich überhaupt nicht", sagte sie. Schwesig wandte sich aber gegen Rechtsverschärfungen, etwa einen neuen Strafrechtsparagrafen "Sexuelle Beleidigung". (dpa)

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01.10.2016

In einem anderen Blatt steht, sie fühle sich diskriminiert, weil man sie als "Küsten Barbie" und "Blondine" "verunglimpft". Was sollen Andere da sagen, die von ihren Parteigenossen und Genossinnen gerne als "Populisten", "Nazis" oder auch nur als "weisse alte Männer" " verunglimpft" werden. Diese blonde Küsten Barbie soll nicht soviel denken. Das schadet der Frisur.

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01.10.2016

Frauenministerin?

Ich dachte immer, das Amt nennt sich "Bundesminister(in) für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" und würde primär und kurz als "Familienminister(in)" genannt werden.

Frau Schwesig scheint erkannt zu haben, daß man allein mit Familienpolitik nun mal keinen Blumentopf gewinnt und "Kampf gegen Rechts", Homo- und Genderlobbyismus ("Erziehung zur Akzeptanz sexueller Vielfalt" in die Bildungspläne, Regenbogen( = Schwulen-)flagge statt Bundesflagge) nun eben eine neue Sexismus-Debatte viel mehr Profilierungsmöglichkeiten versprechen.

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