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Sexuelle Gewalt gegen Kinder: Anprangern allein reicht nicht

Kommentar Von Detlef Drewes
24.07.2020

Die Europäische Union will in Zukunft deutlich mehr gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern unternehmen. Aber ob das neue Täter verhindern kann, ist fraglich.

Die jüngsten Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder zeigen, dass die Intensivierung der Fahndung Erfolge gebracht hat – aber das Delikt selbst kaum eingegrenzt werden konnte. Deshalb hat die Europäische Kommission recht: Alle Mitgliedstaaten brauchen mehr Vernetzung ihrer polizeilichen, präventiven und therapeutischen Aktivitäten. Ob die vorgeschlagenen Maßnahmen aber nicht nur den Opfern helfen, sondern auch neue Täter verhindern können, das dürfte die wichtigste Frage werden.

Können die vorgeschlagenen Maßnahmen neue Täter verhindern?

Der Ruf nach solchen Ansätzen ist ebenfalls nicht neu. Die heutigen Täter haben ihn in ihrer Jugend gehört und machten sich trotzdem strafbar. Es ist richtig und wichtig, dass ihre Taten angeprangert werden. Doch offensichtlich reicht das nicht, um ihre Verbrechen, die oft als die schändlichsten überhaupt bezeichnet werden, auszurotten. Aber genau darum geht es.

Lesen Sie dazu auch: EU-Kommission legt neue Strategie im Kampf gegen Kindesmissbrauch vor

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