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Sie waren zu lang Kanzlerin, Frau Merkel!

Kommentar Von Gregor Peter Schmitz
24.03.2021

Fehler können passieren, auch der Regierungschefin? Stimmt, normalerweise. Aber gerade ist nichts normal. Das Chaos zeigt: Merkel hing zu sehr an ihrem Amt.

Wir werden einander viel verzeihen müssen, das haben Politiker früh in dieser Corona-Krise gesagt – als ahnten sie, wie groß der Zorn der Bürger über politische Fehler werden könnte. Auch nun, da Kanzlerin Angela Merkel kurz nach dem feierlichen Verkünden einer Osterruhe erkennt, dass zu viel Osterruhe uns unruhig machen sollte, beruft sie sich auf diesen Grundsatz: Sie habe einen persönlichen Fehler gemacht – und hofft, natürlich, auf die Reaktion: Fehler können passieren, und diese einzugestehen, zeigt Größe.

Das stimmt, normalerweise. Aber leben wir noch in normalen Zeiten? Aufgewühlt, verunsichert, wütend sind die Bürger ob des ewigen Hin und Her der Politik. Daher fehlt für so ein Planungschaos jedes Verständnis – zumal sich die Kanzlerinnenvolte einreiht in eine ganze Reihe von Auftritten, bei denen Merkel die Krisen-Kommunikation vermasselte.

 

Angela Merkel hat sich ausdrücklich um ihre vierte Kanzlerschaft beworben

Gewiss, ihr Pensum ist gewaltig. Auch konnte sie niemals absehen, dass sie zum Ausklang ihrer Kanzlerschaft ausgerechnet Corona ereilt. Man muss aber daran erinnern, dass Merkel zu ihrer vierten Amtszeit keineswegs gezwungen wurde, sie hat sich ausdrücklich darum beworben. In der gelingt ihr aber nicht einmal mehr ihre einstige Spezialdisziplin, das Krisenmanagement.

So brutal es klingt, man muss konstatieren: Merkels vierte Amtszeit war eine zu viel, ähnlich wie bei Helmut Kohl. Der riss seine Partei mit in den Abgrund. Merkel wollte genau das immer verhindern. Aber nun schmiert ihre Partei ab, und ihre potentiellen Nachfolger Laschet und Söder müssen sie öffentlich verteidigen. Nur: Können sie das ernsthaft?

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28.03.2021

.
Da hieß es am 31.12.2020 (nach 39 Monaten von 48 der Wahl-
periode):

"Die Unantastbare: Das erstaunliche Corona-Jahr von Angela Merkel"

" .... diese Frau . ..... im Amt zur Weltstaatsfrau reifte ..."
" ... eine Dauer-Krisenmanagerin, erst die Weltfinanzkrise, dann die
Eurokrise, schließlich die Finanzkrise, und jetz Corona als die
Mutter aller Krisen"
" ... aufgelebt ist sie in jeder"
"... Deutschlands oberste Projektleiterin"

Nun am 24.03.2020 (nach 42 von 48 Monaten der Wahlperiode):

".... man muss konstatieren: Merkels vierte Amtszeit war eine zuviel"

Vor drei Monaten noch nicht bemerkt??

Solche Äußerungen - herausgegriffen aus vielen anderen in der letz-
ten Zeit - sehe ich in der Zusammenschau eher als die Wiedergabe
jeweiliger Tagesbefindlichkeiten denn als ausreichend abwägende,
gereifte Meinungen

Aber die überbordende Kommentarfülle im "Corona-Jahr" ging ja
schon "gut" an mit "Kampf gegen eine doch eher abstrakte Gefahr"
in "Corona-Virus: Schaffen wir gerade unsere Freiheit ab?"
- 18.03.2020 - ............

Permalink
29.03.2021

.
Ergänzende Bitte:

Weniger Ein-Tages-Kommentare,

statt dessen

mehr Artikel in der Qualität von "Warum die Deutschen
der Corona-Politik nicht mehr vertrauen" am 26.03.2021
- online - / "Wo ist das Vertrauen hin?" am 27.03.2021 -
- Drucktext- von Margit Hufnagel und Michael Stifter,
an denen man sich ein Beispiel nehmen möge ........ :-)
.

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25.03.2021

Vertrauensverlust?

Aber nicht wegen der Pandemie.

Bereits seit der letzten Bundestagswahl ging bzw. geht die politische Zustimmung stark zurück. Das Gegenteil von Vertrauensverlust ist dann eingetreten:
Der Bürger ist in Vorlage gereten und hat Regierung/Politik einen Vertrauensschub verabreicht. Ablesbar an der öffentlichen Meinung, gemessen von ca. acht Instituten, z.T. wöchentlich.

Und dieser Vertrauenschub ist nunmehr abgebaut. Wegen politischen und z.T. persönlichen Versagens. Das, was die Regierung als Leistung gebracht hat, wird wohl nunmehr als Fehlleistung angesehen und entsprechend der Vertrauensschub beendet.
Und schon findet sich CDU/CSU vor einer Existenzfrage. Nurmehr 26% Zustimmung (forsa), d.h. nicht einmahl ein Viertel aller Wahlberechtigten steht Merkel und ihrer Regierung positiv gegenüber.

Wahlen sind Zeiten, die bisherige politische Leistungen und zukünftige politische Planungen auf eine Waage legen.Bei der Union gibt es aber keine politischen Zukunftsplanungen ...



Zumal ja in 6 Monaten ohnehin Bundestagswahlen sind.
Auf christdemokratischer Seite soll und wird WER stehen? Mit welchen politischen Kernpunkten? Und mit welcher neuen Regierung?
Nichts genaues weiß man ...




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25.03.2021

Rücktritt ? Kabinettsumbildung ? Andere Regierung ?

Was soll das ? Was soll das bringen ?

Und Alles nur wegen dem "vermaledeiten" Gründonnerstag ?

So einen Unsinn - inbesondere Presse und Medien sind hier ja die Initiatoren - konnte man in Deutschland seltenst miterleben !

Alle Experten - allen voran Karl Lauterbach - haben sich die "Osterruhe" gewünscht und lautstark eingefordert .

Sogar über einen viel längeren Zeitraum !

Das RKI etwa fordert einen totalen ​lockdown für 3-4 Wochen !

K. Lauterbach fordert nächtliche Ausgangssperren für diesen Zeitraum in bestimmten Regionen.

Polen will die Mobilität noch weiter einschränken - faktisch also eine komplette Ausgangssperre verhängen .

Österreich hat über Ostern in verschiedenen Regionen den totalen lockdown erlassen.


Finnland - das Land hatte bisher einen eher laxen Umgang mit der Krise gezeigt -,will ebenso weitreichende Beschränkungen einführen .

Frankreich erlässt ebenso über verschiedene Departements Ausgangssperren für mehrere Wochen !

Usw und sofort !

Es ist vollkommen unverständlich , warum in Deutschland es nun dieses Gezerre und den "Vertrauensverlust" geben soll.

Möglicherweise kann einfach die deutsche Öffentlichkeit , die hiesige Presse und die Wirtschaft grundsätzlich
nicht mit großen Krisen umgehen .

Zumindestens psychisch nicht und insbesondere mit Krisen nicht , die mehr als nur nach Geld verlangen ( wie damals bei der Eurokrise)

Diesmal sind andere Qualitäten gefragt
und die Deutschen haben diese nicht (mehr) !

Insbesondere die Bevölkerung und unsere Journalisten haben diese nicht !

Daher der Ruf nach anderen Politikern und Regierungen - die aber dann - im Amt - auch nichts Anderes machen werden und können als bisher .

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25.03.2021

>> Es ist vollkommen unverständlich , warum in Deutschland es nun dieses Gezerre und den "Vertrauensverlust" geben soll. <<

Das muss so sein, um die Grünen ins Kanzleramt zu bringen...

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25.03.2021

"Was soll das ? Was soll das bringen ?"

Lassen wir zur Abwechslung doch auch mal andere an die Futtertröge.
Was der Andi, der Jens, die Dorothee und die Julia so auf die Reihe kriegen, schafft z. B. eine Sahra Wagenknecht mit links und locker . . .

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25.03.2021

Der Rücktritt der Kanzlerin ist längst überfällig. Spätestens seit sie nach grandios verlorener Wahl meinte, sie wisse gar nicht, was sie politisch ändern sollte. Aber trotzdem das Kanzleramt weiterhin für sich beanspruchte. Nun, die abstimmenden Bürger hatten bereits damals eine abweichende Meinung.

Und auch heute zeigt die Bürgermeinung den Absturz der CDU/CSU von damals 32.9% auf nunmehr (bei forsa) gerade 26%.

Neuwahlen in 6 Monaten. Ja natürlich. Dann mit neuem Personal, das CDU-mäßig bis heute nicht feststeht. Mit offensichtlicher Orientierungslosigkeit innerhalb der CDU, was die Programmatik betrifft.

Besser geht es doch gar nicht – für die Opposition. Die aber natürlich für eine eventuell neue Regierung gebraucht wird.

Und daraus folgt:

1. Die Kommunisten stehen vor den Toren von Berlin (bzw. sind bereits im Bundestag). Die Roten Socken werden also fleißig gewedelt. Wie zu Adenauers Zeiten.
2. Und die AfD? Nein, die mögen sie eigentlich nicht. Eigentlich …

Und der Rest der Parteien hat zu funktionieren. Wie 2017, als sich die FDP weigerte eine Merkel-Regierung zu ermöglichen.
Und die SPD öffentlich gezwungen wurde (staatspolitisches Verhalten), zum dritten Mal in eine Regierung Merkel zu versinken. Sozusagen als Christliche Einheitspartei Deutschlands. 12 Jahre lang insgesamt.

Und nun?
Halten wir fest: Die Opposition des Bundestages ist Bestandteil unserer Demokratie. Und nicht da um zu meckern.

@Thoma T

Kanzler Schröder hat sich am Tag der damaligen NRW-Landtagswahlen beim Bundespräsidenten über seine Abgeordneten beklagt. Daraus folgte: vorgezogene Neuwahlen.

Und bei dieser Bundestagswahl ist Kanzler Schröder vom wählenden Bundesbürger abgewählt worden. Wobei das wichtige Ergebnis war, die sozialdemokratische Entkernung der SPD mit Langzeitwirkung bis heute durch die Anbetung einer imaginären politschen "Mitte".



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25.03.2021

Es wird der Rücktritt von Fau Merkel verlangt. Dies ist total daneben. Die Idee mit der Osterruhe war gar nicht so falsch. Nur liegt eben die Kompetenz zum Großteil bei den Landesfürsten und nicht bei der Bundesregierung. Dies ist der große Fehler!!! Frau Merkel und Herr Söder waren zu Beginn er Pandemie die einzigen, welche einen Inzidenzwert von 35 als Marke gefordert hatten. Den anderen war dies zu niedrig.Das Virus lässt sich nur durch einen kompletten Lockdown in Zaum halten oder besiegen, zusammen mit Impfungen. Ein kompletter Lockdown z. Bsp. für 8 Wochen wäre für die Bevölkerung und die Wirtschaft einfacher und nicht so schädlich, wie es zur Zeit läuft. Die größten Fehler werden durch die vorzeitigen Lockerungen (Ministerpräsidenten wollen scheinbar Stimmen bei den anstehenden Wahlen)
Herr Lindner Herr Habeck, Frau Baerbock, Herr Gauland usw. können leicht aus der Opposition heraus meckern. Sie bringen aber keine sinnvollen Vorschläge, wie man es besser machen könnte.
Herr Borjahns und andere Damen und Herren sind der Meinung, dass man nur durch verstärktes Testen das Virus besiegen kann. Verstärkte Testungen sind gut, aber man muss diese auch richtig durchführen können, sonst macht es keinen Sinn!! Wer soll das bezahlen??
Wenn sich die Bevlkerung an die Vorgaben halten würdem, keine Partys, Feiern in größeren Rahmen, keine Demonstrationen, Kontaktbeschränkungen, Masken tragen und wenn nicht unter der Nase. Abstand einhalten usw. wären die Infektionszahlen nicht so hoch, es gäbe wahrscheinlich weniger Tote. Die Geschäfte, Lokale wären wieder geöffnet und man könnte sich wieder freier bewegen und die Grundrechte könnten schrittweise wieder zurückgegeben werden.

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25.03.2021

Die Amtszeit auf maximal 2 Legislaturperioden begrenzen wäre eine Lösung. Kungelei und Günstlingswirtschaft werden dadurch erschwert.

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25.03.2021

Wer Angst hat zu verlieren, der stellt die Vertrauensfrage nicht. Merkel weiß genau, dass sie verlieren würde.

Die Beschränkung des Amtes auf zwei Legislaturperioden muss endlich her!

Sie ist in den letzten Jahren zunehmend zu den Wurzeln ihrer politischen Karriere, dem DDR FDJ Programm zurück gelangt und hat der Union wie und allen damit erheblich geschadet. Sie klammert und regiert autoritär am Parlament vorbei. Parallelen zur DDR werden deutlich.

Jetzt will sie über Reiseverbote nachdenken. Ich sage nein Danke, es reicht!

Die Union muss wieder konservativ und pro BRD werden.

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24.03.2021

Merkel will die Grünen an die Regierung bringen; die viele Ruhetage im Kanzleramt werden immer wieder durch merkwürdige Aktionen wie den ruhigen Gründonnerstag (new weibnerfasnacht m/w/d) unterbrochen. Weitere Themen können wir von dort nicht hören - die CDU stellt zwar die Regierungsfraktion, regiert aber höchstens durch Bitten um Unterlassung von liturgischen Osterfeuern im Außenbereich.

Insofern sind die Entwicklungen in den Wahlumfragen nicht weiter erstaunlich...

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24.03.2021

Ich verstehe nur eines nicht:

Helmut Kohl hat man 16 Jahre Zeit gegeben, das Land herunterzuwirtschaften.

Angela Merkel hat man ebenfalls 16 Jahre Zeit gegeben, die Wirtschaft gegen die Wand zu fahren.

Aber Gerhard Schröder hat gerade einmal 7 Jahre Zeit bekommen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, den Helmut Kohl reingefahren hat. Danach hat Angela Merkel bis letztes Jahr von seinen Reformen profitiert.

Das nenne ich Parteiengerechtigkeit. Die Union darf sich alles erlauben.

Und glaubt mir, spätestens im Herbst ist alles wieder vergessen. Dann wird wieder schwarz gewählt, weil einfache Bürger immer noch denkt, die Union verstehe etwas von Wirtschaft.. :-)

In diesem Sinne

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24.03.2021

Richtig erkannt!
Aber sie haben die Lobbyisten und die Medien in ihrer Betrachtungsweise vergessen zu bewerten, abgesehen von den hilflosen Wählern, die für das Desaster letztendlich wieder verantwortlich gemacht werden.

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25.03.2021

Wenn wieder Schwarz gewählt wird, dann vermutlich mangels wirklich guter Alternativen. Wenn ich mich so umschau in der Parteien-Landschaft, wirkt diese nicht nach einer guten Auswahl.

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25.03.2021

Ihre These wäre dann richtig, wenn Schröder in einem Wahlkampf gescheitert wäre.
Schröder ist aber über seiner eigenen Partei, die nicht in der Lage war, die Wirkung seiner Maßnahmen richtig zu erkennen und noch heute für falsch hält, gestürzt.

Und in klitzekleinen Resten der Union versteht man sicher noch etwas von Wirtschaft, nur sind die von den Jüngern Merkels, die lieber im Linken Gender-Chor, und Diregismus linker Medien, mitsingen, marginalisiert wurden.

Von Wirtschaft und Wissenschaft versteht Heute keine Partei mehr etwas. Vorneweg die Kevin-SPD, dann die „Ich Fülle mir die Taschen wie Jens Spahn“-CDU, erst recht nicht die DDR-Linke oder die Kobold-Grünen.

In unserem Land wird auch schon lange nicht mehr schwarz gewählt. In absoluten Zahlen hat die CDU bei sinkender Wahlbeteiligung fast die Hälfte der Wählerzahl unter Kohl verloren. Die SPD hat sich seit Schröder Richtung Wahrnehmungs-Schwelle verabschiedet. Die heutigen Parteien haben die Nichtwähler zur stärksten Kraft gemacht - und profitieren auch noch davon

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25.03.2021

dito...dem gibt`s nichts hinzuzufügen!!!

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25.03.2021

@ THOMAS T.

"Von Wirtschaft und Wissenschaft versteht Heute keine Partei mehr etwas. Vorneweg die Kevin-SPD, dann die „Ich Fülle mir die Taschen wie Jens Spahn“-CDU, erst recht nicht die DDR-Linke oder die Kobold-Grünen."

Rundumschlag mit Ausnahmen. Besonders die südliche ehemalige DDR scheint da aus der Reihe zu tanzen - erkennbar an Wahlergebnissen und Corona-Inzidenzwerten.

"Schröder ist aber über seiner eigenen Partei, die nicht in der Lage war, die Wirkung seiner Maßnahmen richtig zu erkennen und noch heute für falsch hält, gestürzt."

Dieses Märchen wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Schröder und seine Maschmeyer-Clique Clement, Riester und Münte sind die Totengräber der einst stolzen deutschen Sozialdemokratie.
Seine Wirtschaftspolitik ist eigentlich leicht zu erklären:
Sorgen wir dafür, dass sich die Tische der Oberschicht unter der Last erlesener Speisen biegen, dann fallen davon so viele Krümel zu Boden, dass sich die Spatzen darunter um die größten streiten und wenigstens nicht verhungern.

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24.03.2021

Was ich tatsächlich nicht verstehe: hat Fr.Merkel denn wirklich nichts aus der letztlich desaströsen Kanzlerzeit des Herrn Kohl gelernt?

Und selber noch einen drauf gesetzt: 12 Jahre in Verachtung demokratischer Grundregeln eine parlamentarische Andere Meinung, eine Opposition praktisch ausgeschaltet, mittels GroKo.

Und dann nach einer fulminante Pleite zur BTW 2017 immer noch nicht wissend, warum ihr Wahlergebnis katastrophal war meinend, sie wisse gar nicht, was sie politisch ändern solle.
Diese Kanzlerin hatte und hat keinerlei Respekt vor den Bürgern, die täglich ihre arbeitsmäßige Leistung abliefern müssen.

Leistung ist zu messen am Produkt aus Arbeit und Zeit. Da fallen mir nur noch 16 Jahre Kanzlerschaft Merkel ein ...

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24.03.2021

Frau Merkel hat ein reiches Erbe übernommen, fremdgesteuert und alternativlos. Corona hat das mangelhafte Management erstmals für Unbedarfte sichtbar gemacht, die anderen Folgeschäden werden noch aufgehen wie die Saat im Frühling.

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24.03.2021

Liebe Anette G.

es zollt keinen Respekt, wenn man in einer exponierten Position wie der einer Bundeskanzlerin Fehler zugibt - das setze ich voraus, sozusagen als Mindestanforderung.
Schlussendlich geht es von einer Krise in die nächste (Masken, Testen, Impfen) und nichts, aber auch rein gar nichts davon wird sauber und zielgerichtet umgesetzt.
Jede Privatperson, welche so agieren würde wie das Fähnchen im Winde Söder oder peinliche Twitter Postings aus einer MP-Schalte raus sendet, wäre fristlos und zurecht wegen Geschäftsschädigung entlassen worden.
Seit 2015, beginnend mit der Migrantenkrise, ist eine Lethargie und Entschlusslosigkeit in diesem Land zu spüren, dass man nur noch neidisch auf Länder wie Taiwan, Norwegen, etc. blicken kann.
Unvergessen auch der Satz vom sog. "Kultusminister" Piazzolllo: es lassen sich halt die Bücher nicht in 8 Monaten digitalisieren.
Frage: was wurde die 8 Jahre vorher gemacht?!

Ein Armutszeugnis in diesem Land, wo man nur hinschaut. Früher wären die Politiker ehrenvoll zurückgetreten, weil sie es nicht besser können. Novemberhilfen im Februar (Altmaier) oder keinerlei Teststrategie (Spähnchen) sind nur Symptome eines Mehltaus, der über ein dekantes, spätrömisches Land liegt.

Aber im Herbst wird mit grün alles besser ;-)

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25.03.2021

"Ein Armutszeugnis in diesem Land, wo man nur hinschaut."

Es kommt drauf an, wo man hinschaut!

Die Reichen und vor allem die Super-Reichen konnten, anders als der große "Rest der Bevölkerung", in den letzten Jahrzehnten ihre Einkommens- wie auch ihre Vermögenssituation stark verbessern - völlig unabhängig von Finanz- bzw. Wirtschaftskrisen.

Eine Folge der Zementierung des Einkommensgefüges ist, dass sich das Risiko, aus einer komfortablen sozialen Lage in die Mitte der Gesellschaft abzusteigen, für die Reichen und sehr Reichen zunehmend verringerte.
Daran wird sich für den oberen Teil der Gesellschaft auch durch die Pandemie wenig ändern.

Ganz anders die Situation für die mittlere Gesellschaftsschicht. Für sie wird die Pandemie das Risiko des Abstiegs in den unteren Bereich vergrößern.

Verteilungskämpfe werden unvermeidlich.

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24.03.2021

Schon seit 2015 ist Fr. Merkel eine Fehlbesetzung.

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24.03.2021

Merkel soll abdanken und die Fr. Ursula von der Leyen gleich mit nehmen !!

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24.03.2021

Sehr geehrter Herr Schmitz, von außen kommentieren ist immer leicht, wenn man selbst nicht mal in so einer Situation gestanden hat. Frau Merkel ist die Bundeskanzlerin und muss per Amtswegen die volle Verantwortung übernehmen. Wie die "Welt" berichtete, hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) die Osterruhe-Regelungen ebenfalls als Fehler bezeichnet. „Es war ein gemeinsamer Fehler – der Kanzlerin, aber auch aller Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten.“ Es zollt Respekt, wenn Fehler eingestanden werden und die Verantwortung dafür übernommen wird. Ihr Kommentar verfälscht die Situation und führt einen nicht recherchierenden Leser leider in eine falsche populistische Richtung. Dem uneitlen Einsatz von Frau Merkel gebührt große Achtung und Respekt.

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24.03.2021

Der Einsatz von Fr. Merkel ist nicht uneitel, sondern kostet anderen Menschen das Leben.

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24.03.2021

Sich selbst nach drei Amtszeiten immer noch für unersetzbar zu halten würde ich jetzt nicht notwendigerweise als "uneitel" bezeichnen.

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24.03.2021

Frau Merkel und die MPs bewegen sich in einer anderen Flughöhe als der normale Bürger. Ich glaube, dass Sie mit Ihrer Meinung momentan ziemlich alleine auf weiter Flur stehen.

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