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SPD

04.02.2013

Steinbrück will Familienpolitik grundlegend überprüfen

«Das ist Wucher»: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Foto: Jochen Lübke/ Archiv
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Peer Steinbrück will Familienpolitik grundlegend überprüfen: "Wir brauchen eine Umstellung der Familienpolitik", sagte Steinbrück "Spiegel Online".
Bild: dpa

Nach einem Wahlsieg will SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück milliardenschwere System der Familienpolitik grundlegend überprüfen.

Steinbrück will Familienpolitik grundlegend überprüfen: "Wir brauchen eine Umstellung der Familienpolitik", sagte Steinbrück "Spiegel Online". Das gesamte System müsse "auf den Prüfstand". "In Zukunft kann es nicht darum gehen, an einzelnen Instrumenten herumzustricken", sagte der Kanzlerkandidat. Der Fokus müsse auf einer "verbesserten Betreuung" liegen.

Peer Steinbrück: Viele Instrumente untauglich

"Sowohl im Kleinkindbereich, als auch in der Schule", sagte Steinbrück. In einem Zwischenbericht der Bundesregierung würden viele Instrumente der Familienpolitik als untauglich, wirkungslos und teilweise sogar kontraproduktiv kritisiert, heißt es in dem Bericht.

Steinbrück: Kindergeld "wenig effektiv"

Das Kindergeld erweise sich als "wenig effektiv", kritisiere der von einem Gutachterkreis erstellte Bericht. Das Ehegattensplitting sei "ziemlich unwirksam", die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung sogar "besonders unwirksam". (afp, AZ)

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