75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau hat ein Künstler 75 Holocaust-Überlebende in Israel porträtiert. Eine Auswahl an Bildern.
Bild: Rolf Vennenbernd, dpa
Dina Buchler-Chen, geboren 1940 in Zagreb (heute Kroatien). Sie wurde als Baby aus dem Konzentrationslager Loborgrad geschmuggelt und von einer christlichen Familie versteckt.
Bild: Martin Schoeller
Moshe Ha-Elion, geboren im Jahr 1925 in Thessaloniki, Griechenland. Moshe wurde mit seiner Familie nach Auschwitz deportiert. Er überlebte den Todesmarsch nach Mauthausen.
Bild: Martin Schoeller
Ruth Zuman, geboren 1934 in Litauen. Sie wurde ins Ghetto gebracht, von wo sie fliehen konnte und sich in die Wälder flüchtete. Christliche Familien versteckten sie und retteten damit ihr Leben.
Bild: Martin Schoeller
Yitzchak (Tolka) Arad, geboren 1926 in Polen. Als Zwangsarbeiter in einer deutschen Munitionsfabrik gründete er eine Widerstandsgruppe. Später floh er und schloss sich russischen Partisanen an.
Bild: Martin Schoeller
Avraham Ben-Hador, geboren 1927 in Bulgarien. Nachdem sich sein Heimatland mit dem Deutschen Reich verbündet hatte, wurden auch hier Rassengesetze erlassen.
Bild: Martin Schoeller
Hannah Goslar-Pick, geboren 1928 in Berlin, wurde ins KZ Bergen-Belsen gebracht. Sie sagt: „Wir sollten versuchen, unabhängig von Hautfarbe und Religion, gemeinsam in Frieden zu leben.“
Bild: Martin Schoeller
David Gur, geboren 1926 in Ungarn. Nach dem deutschen Einmarsch wechselte David seine Identität und schloss sich einer Widerstandsbewegung an. Mit gefälschten Papieren rettete er Tausenden das Leben.
Bild: Martin Schoeller
Colette Bouchnik, geboren 1936 in Tunesien. „Die Menschen können von unseren Erfahrungen lernen: wie man stark sein kann, wie man sich nicht von Gefühlen überwältigen lässt.“
Bild: Martin Schoeller
Rabbi Israel Meir Lau, geboren 1937 in Polen. Er sagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Hasse nicht. Übe keine Rache. Das wird nur zu weiterem Blutvergießen führen.“
Bild: Martin Schoeller
Esther Debora Reiss-Mosel, geboren 1938 in Holland. „Es ist wichtig, sich zu erinnern und sich vom Mut derer inspirieren zu lassen, die andere während des Holocaust gerettet haben.“
Bild: Martin Schoeller
Tibi Ram, geboren 1930 in Ungarn, wurde nach Auschwitz-Birkenau deportiert, später nach Wüstegiersdorf. Tibi Rahm wurde auf den Todesmarsch nach Bergen-Belsen getrieben.