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Terror

18.01.2015

Terror in Belgien: Wollten die Islamisten jüdische Schulen angreifen?

Die Polizei in Belgien schützt zurzeit viele Gebäude in Belgien - darunter auch jüdische Einrichtungen.
Bild: Symbolbild, Julien Warnand (dpa)

Nach dem Anti-Terror-Einsatz in Belgien berichtet nun eine Zeitung, dass die Islamisten belgische Schulen angreifen wollten. Ermittler untersuchen eine Verbindung nach Deutschland.

Die in Belgien ausgehobene mutmaßliche Terrorzelle wollte in dem Land wohl auch jüdische Schulen angreifen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.

Die jüdischen Schulen in Belgien waren am Freitag geschlossen, die belgische Generalstaatsanwaltschaft hatte eine Bedrohung jüdischer Einrichtungen aber nicht offiziell bestätigt. Am Tag davor hatte die belgische Polizei zwei mutmaßliche Islamisten bei einem Schusswechsel getötet. Sie sollen Anschläge auf die Polizei geplant haben.

Akute Anschlagsgefahr in Deutschland?

Das Bundeskriminalamt prüft dem Zeitungsbericht zufolge auch, ob die Waffen, die in dem Gebäude in Verviers gefunden wurden, auch in Deutschland aufgetaucht sind. Solche Waffen kämen in großer Zahl vom Balkan nach Westeuropa. Polizei und Nachrichtendienste prüften zudem, ob es Verbindungen zur deutschen Dschihadisten-Szene, etwa im Raum von Aachen und Köln gibt. Verviers liegt nur 30 Kilometer von Aachen entfernt.

 Nach den Anschlägen von Paris und den verhinderten Attentaten in Belgien herrscht laut FAS bei den deutschen Sicherheitsbehörden hohe Anspannung. "Die Lage ist sehr ernst, und die Gefahr eines Anschlags ist hoch", heißt es. Zur Begründung verwiesen Experten etwa auf ein Video, in dem sich drei junge französische Dschihadisten im syrischen Raka äußern. Sie nennen den Angaben zufolge auch Deutschland als Ziel. afp

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