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Todesstrafe
22.06.2019

Vermeintlicher CIA-Spion im Iran gehenkt

Im von Präsident Hassan Ruhani regierten Iran gibt es weiterhin die Todesstrafe.
Foto: Vahid Salemi/AP, dpa

Im Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für die USA gehenkt worden. Seine Frau muss eine lange Haftstrafe absitzen.

Ein Iraner ist wegen angeblicher Spionage für den US-Geheimdienst CIA hingerichtet worden. Der Mann war Angestellter der Raumfahrtabteilung im Verteidigungsministerium.

Er und seine Ehefrau waren bereits im Jahr 2010 wegen Spionage für die CIA verhaftet worden, nachdem den Ermittlern zufolge Beweise in ihrer Wohnung sichergestellt wurden. Nach jahrelangen Untersuchungen hatte dann ein Militärgericht den Mann zu Tode verurteilt.

Frau des vermeintlichen CIA-Spions zu langer Haftstrafe verurteilt

Nach der Bestätigung des Urteils durch den obersten Gerichtshof wurde er nun Anfang der Woche im Radschaei-Schahr-Gefängnis der Stadt Karadsch gehenkt. Seine Frau wurde zu einer 15-jährigen Haftstrafe verurteilt, so das Webportal des Staatssenders IRIB am Samstag.

Im Iran wird die Todesstrafe unter anderem wegen Mordes, Vergewaltigung, bewaffneten Raubes und schwereren Drogenhandels verhängt. Auch bei schwerer Militärspionage kann es zu Todesurteilen kommen. Der Iran steht seit Jahren wegen zahlreicher Hinrichtungen im Fokus internationaler Kritik.  (dpa)

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