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Trend setzt sich fort
11.11.2020

Erneut mehr Kinder eingeschult

752.700 Schulanfänger sind im vergangenen Jahr in deutschen Schulen eingeschult worden.
Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

752.700 Schulanfänger sind im vergangenen Jahr eingeschult worden. Eine stattliche Zahl und 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die größten prozentualen Zuwächse verzeichneten Bremen und Niedersachsen mit jeweils 8,2 Prozent.

Im laufenden Schuljahr sind in Deutschland erneut mehr Kinder eingeschult worden. Mit 752.700 Schulanfängern lag die Zahl um 2,6 Prozent über dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte.

"Damit setzt sich der seit dem Schuljahr 2016/2017 zu beobachtende Anstieg der Zahl der Einschulungen fort", berichteten die Statistiker. Die Zahl der Einschulungen stieg in allen Bundesländen. Die größten prozentualen Zuwächse verzeichneten Bremen und Niedersachsen mit jeweils 8,2 Prozent.

"Der starke Anstieg der Einschulungen ist auf demografische Entwicklungen zurückzuführen", hieß es aus Wiesbaden: Zum Jahresende 2019 gab es bundesweit insgesamt 2,6 Prozent mehr Kinder im einschulungsrelevanten Alter als im Vorjahr.

"Eine Ursache für den Gesamtanstieg der Einschulungszahlen dürfte die verstärkte Zuwanderung in den vergangenen Jahren sein", erklärten die Statistiker: Die Zahl der Fünf- bis Siebenjährigen mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg um 10,0 Prozent, die mit deutscher Staatsangehörigkeit um 1,6 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:201111-99-291535/2 (dpa)

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