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05.06.2018

Trumps Botschafter provoziert

Richard Grenell
Foto: dpa

Er will gezielt Europas Konservative stärken

Mehr als 15 Monate hat man in Berlin auf den neuen US-Botschafter gewartet. Nun ist Richard Grenell da und sorgt für Unmut am laufenden Band, aktuell mit Äußerungen, die konservativen Kräfte in Europa stärken zu wollen. Die Bundesregierung reagiert mit Unverständnis und verlangt von amerikanischer Seite Aufklärung darüber, wie die in diplomatischen Kreisen ungewöhnlichen Einlassungen Grenells zu verstehen seien. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagt, Grenell bekomme dort am Mittwoch bei seinem Antrittsbesuch Gelegenheit, die Äußerungen selbst zu erklären. Der 51-Jährige ist seit Anfang Mai Botschafter in Berlin.

Nun sagt Grenell der erzkonservativen Plattform Breitbart: „Ich denke, die Wahl Donald Trumps hat die Menschen befähigt zu sagen, dass sie es einfach nicht zulassen können, dass die politische Klasse (in Europa) vor einer Wahl entscheidet, wer diese gewinnt und wer kandidiert.“ Den Aufschwung der Konservativen erklärt er mit dem Scheitern linker Konzepte. Und er sagt, Bundeskanzlerin Angela Merkel habe politisch dafür gebüßt, dass sie in der Flüchtlingskrise keinen umsetzbaren Plan gehabt habe. Lobendes dagegen über Österreichs konservativen Kanzler Sebastian Kurz: Den hält Grenell („Ich bin ein großer Fan“) für einen „Rockstar“.

Die Reaktionen aus Deutschland lassen nicht lange auf sich warten. SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel twittert: „Europas Bürgerinnen und Bürger lassen sich von einem Trump-Vasallen nicht sagen, wie sie wählen sollen.“ Der frühere SPD-Chef Martin Schulz sagt, Grenell benehme sich „wie ein rechtsextremer Kolonialoffizier“. Europaabgeordneter Elmar Brok (CDU) kritisiert: „Die rechten Parteien in Europa, die US-Botschafter Grenell aktiv fördern will, sind gleichzeitig die Parteien, die antiamerikanisch sind, mit dem russischen Präsidenten Putin zusammenarbeiten und teilweise Geld von ihm annehmen und die gegen Sanktionen gegenüber Russland sind“. (dpa, afp)

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