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13.11.2020

Foto-Panne zum Bundeswehr-Jubiläum: Maas gratuliert belgischem Soldaten

Außenminister Heiko Maas: Transatlantische Verhältnis muss wieder in Ordnung gebracht werden.
Foto: Odd Andersen/AFP-Pool/dpa

Heiko Maas wollte der Deutschen Bundeswehr eigentlich nur zum 65. Geburtstag gratulieren. Doch dann unterlief ihm eine folgenschwere Twitter-Panne. Nun erntet er Spott und Häme.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich mit seinen Glückwünschen zum 65. Geburtstag der Bundeswehr auf Twitter viel Häme und Spott eingehandelt. Seine Gratulation illustrierte er am Donnerstag mit einem Foto auf dem er einem belgischen UN-Blauhelmsoldaten in Mali die Hand schüttelt. Im Text bedankte er sich bei "unseren Soldatinnen und Soldaten", die sich weltweit teils unter größter Gefahr und persönlichem Risiko für Frieden und Sicherheit einsetzten. 

Heiko Maas twittert Glückwünsche an Bundeswehr - und zeigt belgische Soldaten

Der CSU-Politiker Florian Hahn schrieb daraufhin an Maas: "Sie schütteln da zwar keinem Bundeswehr-Soldaten die Hand sondern einem Belgier, aber der freut sich bestimmt auch über Ihre Glückwünsche".

Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann schrieb: "Ob Mailand oder Madrid - Hauptsache Brüssel. Herzlichen Glückwunsch, liebe Bundeswehr. Hauptsache ist doch, dass sich unser Außenminister freut." Der AfD-Fraktionsvize Peter Felser nannte die Panne "mehr als peinlich". 

Foto-Panne von Heiko Maas: Tweet ist gelöscht, die Häme bleibt

Der Tweet wurde am Freitag gelöscht. "Unsere Bundeswehr arbeitet eng mit anderen Streitkräften zusammen. Auf meinem Foto zum Bundeswehrjubiläum waren so auch belgische SoldatInnen", schrieb Maas dazu. "Der Tweet ist gelöscht, um Missverständnisse zu vermeiden. Mein Dank bleibt."

 

Das Foto entstand im Februar 2019 bei einem Besuch des Außenministers bei der UN-Friedenstruppe Minusma im malischen Gao. An dem Einsatz ist eine Aufklärungskompanie beteiligt, zu der neben Soldaten der Bundeswehr auch Kräfte anderer Nationen gehören. Auf dem inzwischen entfernten Bild ist neben den belgischen Soldaten auch der deutsche Kontingentführer zu sehen. (AZ/dpa)

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