Newsticker
Selenskyj bezeichnet die Lage im umkämpften Donbass als sehr schwierig
  1. Startseite
  2. Politik
  3. UN-Klimakonferenz: Luisa Neubauer im Interview: "Wandel wird nicht funktionieren, wenn wir aufgeben"

UN-Klimakonferenz
30.10.2021

Luisa Neubauer im Interview: "Wandel wird nicht funktionieren, wenn wir aufgeben"

Luisa Neubauer ist das Gesicht der Bewegung "Fridays for Future".
Foto: Christoph Hardt, imago-images

Exklusiv Seit drei Jahren geht Luisa Neubauer für Fridays for Future auf die Straße. Was sie vom Weltklimagipfel erwartet und wie sie auf die Regierungsbildung blickt.

Frau Neubauer, während wir uns per Zoom unterhalten, sind Sie auf dem Weg nach Großbritannien. Ich nehme an, Sie besuchen den Weltklimagipfel?

Luisa Neubauer: Genau. Wir haben zuerst Meetings in London und fahren dann weiter nach Schottland.

Sie fahren mit der Bahn, anstatt einfach den Flieger zu nehmen...

Neubauer: Ja. Das kann man jetzt als politisches Statement interpretieren, aber es ist schon auch so, dass man mittlerweile sehr gut mit der Bahn nach London kommt.

In Schottland beginnt an diesem Sonntag der Weltklimagipfel. Die ganze Welt blickt darauf – auch, weil Fridays for Future das Thema in die Mitte der Gesellschaft gebracht hat. Sind Sie stolz auf das Erreichte?

Lesen Sie dazu auch

Neubauer: Stolz ist nicht das Wort, das ich benutzen würde. Aber ich weiß, dass wir alles gemacht haben, was wir machen konnten. Das ist ein sehr wertvolles Gefühl. Das Problem bleibt allerdings, dass sich der gewaltige Wandel in der öffentlichen und in der politischen Debatte bisher nicht nennenswert in Handeln umgewandelt hat. Das ist aber kein Grund aufzugeben, im Gegenteil. Wir wissen, dass Wandel gelingen kann, dass sich Massen bewegen lassen. Wir lassen uns nicht davon abhalten, das zu organisieren.

Neubauer: "Wissen, wie groß die Kraft der Gewohnheit ist"

Obwohl Sie öffentlichen Applaus bekommen, zeichnen Klimaforscher ein düsteres Bild von der Lage des Planeten. Die Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre steigt unaufhörlich. Frustriert Sie das?

Neubauer: Nein, weil es mich nicht überrascht. Wir wissen, wie groß die Kraft der Gewohnheit ist, wie präsent der politische Unwille ist, das zu tun, was notwendig ist. Genau das treibt uns ja auf die Straße. Jede einzelne dieser schlechten Nachrichten ist für uns ein Grund, uns weiter zu organisieren. Trotzdem hat sich etwas geändert, unter anderem wird viel mehr über die Klimakrise geschrieben in den Medien. Wir müssen aber auch viel mehr über die Menschen sprechen, die bereit sind für den Wandel und ihn auch vorantreiben. Denn die größte Gefahr wäre jetzt, dass Menschen aufgeben, weil sie denken, dass sich die Dinge eh nicht mehr ändern lassen.

Viele Wissenschaftler sagen tatsächlich, dass sich die Klimaziele mit den momentanen Ansätzen nicht erfüllen lassen. Also einfach weitermachen wie bisher?

Neubauer: Das wäre eine sehr bequeme Haltung. Aber auch eine Ausrede. Wir kämpfen schließlich für jedes Zehntelgrad, für jedes einzelne Ökosystem, für jede Art, die noch geschützt werden kann. Wandel wird nicht funktionieren, wenn wir aufgeben, noch bevor wir richtig angefangen haben.

Abgestorbene Fichten, die die Trockenheit der vergangenen zwei Jahre nicht überstanden haben.
Foto: Patrick Pleul, dpa

Wie groß sind Ihre Erwartungen in eine Bundesregierung, an der die Grünen beteiligt sein werden?

Neubauer: Wir haben hohe Ansprüche an alle Parteien. Alle haben sich im Wahlkampf als Klima-Parteien inszeniert, alle sind in der Verantwortung, ihre Versprechen zu erfüllen. Und wer es sich herausnimmt, völlig unverfroren „Klimakanzler“ auf seine Plakate zu drucken, der muss dem Erwartungsdruck eben auch gerecht werden. Aber natürlich sind die Grünen in einer Sonderrolle. Denn sie sind die Partei, die am wenigsten behaupten kann, sie wüsste es nicht besser. Die grüne Integrität steht und fällt mit der ökologischen Gerechtigkeit, die jetzt organisiert werden muss. Aus dieser Verantwortung werden wir die Grünen nicht entlassen. Wir werden aber auch nicht darauf warten, dass jetzt alles von allein passiert. Das ist schon die letzten 40 Jahre schiefgelaufen. Wir werden laut sein, gerade wenn sich die Verhandler vielleicht wünschen, dass wir leise sind. Wir werden den Druck erhöhen.

Luisa Neubauer: "Die Maßnahmen reichen vorne und hinten nicht"

Ein Dreierbündnis verlangt allen eine große Kompromissbereitschaft ab. Wie weit darf ein Kompromiss bei den Grünen gehen, um sich nicht völlig unglaubwürdig zu machen?

Neubauer: Unglaubwürdig machen sich alle drei beteiligten Parteien, wenn sie das 1,5 Grad-Ziel in ihr Wahlprogramm schreiben und es dann auf einmal Teil der Verhandlungsmasse wird. Das ist es aber nicht. Wenn die Grünen das Tempolimit aufgeben, müssen sie sicherstellen, dass an anderer Stelle CO2 eingespart wird – das liegt in ihrer politischen Gestaltungsmacht. Was nicht funktioniert, ist, dass wir die CO2-Emissionen so lange schönrechnen, bis wir bei null rauskommen. So habe ich das zumindest in der Schule gelernt – das ist Mathe.

Sie haben schon das Sondierungspapier der mutmaßlichen Bundesregierung kritisiert. Was stört Sie daran?

Neubauer: Wir erleben eine Regierungsbildung, wie wir sie noch nie erlebt haben, weil sie während einer eskalierenden ökologischen Jahrhundertkrise geschieht. Jetzt sind die Verantwortungsträger in der Politik gefragt, ganz neue Aufgaben und große Verantwortung zu übernehmen. Das Sondierungspapier erweckt hingegen den Eindruck, dass es Leute gibt, die Lust haben auf ein bisschen mehr Moderne, ein bisschen mehr Digitales, ein bisschen mehr Gerechtigkeit. Aber alles schön in Maßen. Dass wir eine Aufholjagd gegen eine unvergleichliche Krise angehen müssen, kann man dort nicht erkennen, die Maßnahmen reichen vorne und hinten nicht.

Sie werden von den Umweltaktivisten genau beobachtet: Wissing, Baerbock, Lindner und Habeck.
Foto: dpa

Viele Regierungen versuchen sich an großen Klimaversprechen – die aber in ferner Zukunft liegen. Mit konkreten Sofortmaßnahmen tun sie sich schwerer. Wie sehen Sie das?

Neubauer: Die Regierung unternimmt die merkwürdigsten Verrenkungen, um bloß nichts im Hier und Jetzt zu ändern. Währenddessen werden aber im Hier und Jetzt die Felder geflutet, die Küsten geschwemmt, Menschen verlieren ihre Häuser, Ernte fallen aus und Brücken stürzen ein. Das muss enden, das weiß die Politik selbst. Das Verfassungsgericht hat ganz richtig gesagt: Es geht nicht um das Ziel, sondern es geht um den Plan, wie wir dorthin kommen. Man könnte fast sagen, es ist verfassungswidrig, sich willkürliche Ziele zu setzen, ohne den Pfad zu definieren.

Neubauer vor dem Klimagipfel: "Die Grünen müssen sich sehr schnell Antworten überlegen"

Gibt es etwas, das man ganz schnell umsetzen sollte und könnte?

Neubauer: Die größte Frage wird sein, was im rheinischen Braunkohlerevier passieren wird. Das ist eine ganz konkrete Frage. Denn während die Koalitionäre zusammensitzen, baggern dort die Bagger weiter und drohen, das erste Dorf ganz zu zerstören. Und das, obwohl Studien immer wieder beweisen, dass wir Kohle weder brauchen noch, dass es unser CO2-Budget erlaubt, dass wir sie weiter verwenden. Da sind vor allem die Grünen gefordert, sich sehr schnell Antworten zu überlegen. Sonst können sie ihre ökologische Integrität in der Pfeife rauchen.

 

So mancher hatte gehofft, dass die Pandemie auch eine Chance ist, etwas Besseres hervorbringen könnte. Nun zeigt sich, dass es vielen zuallererst um den raschen Wiederaufbau ihrer Wirtschaft geht, Umweltgesichtspunkte nach hinten rücken. Hat Corona die Klimapolitik ausgebremst?

Neubauer: Menschen, die nicht wahrhaben wollen, was los ist, werden jede Art von Ausrede finden und sie werden auch die Pandemie nutzen, um nichts zu ändern. Durch die Krise haben wir aber auch gelernt, wie wichtig die Wissenschaft ist und dass wir vieles schaffen, wenn wir zusammenhalten. Genauso kann man natürlich sagen, die Menschen sind erschöpft von der Krise und man darf ihnen jetzt nichts Weiteres zumuten. Das wird man drehen und wenden, wie man eben will. De facto aber sind wir in einer Klimakrise, die es überhaupt nicht interessiert, wie wir sie finden und welche Ausreden wir haben. Heute sind die CO2-Emissionen höher als vor der Corona-Pandemie. Die Aufgabe jetzt ist es, auf der einen Seite nicht in eine Art Fatalismus zu verfallen, weil wir glauben, es sei eh schon zu spät – und auf der anderen Seite einen klaren Blick für die dramatische Situation entwickeln.

Die steigenden Energiepreise machen vielen Menschen aktuell Sorgen. Haben Sie Bedenken, dass die Stimmung kippt?

Neubauer: Das Beispiel zeigt, dass Krisen am Ende immer die treffen, die am verletzlichsten sind, etwa, weil sie finanziell nicht ausreichend abgesichert sind. Wir haben die Klimakrise, jetzt eine Energiekrise, wir werden weitere Krisen im Bereich von Flucht und Migration erleben und Knappheiten etwa bei der Wasserversorgung. Wir brauchen also eine integrative Krisenbewältigung – anders gesagt: Wir werden niemals nachhaltig Krisen bewältigen, wenn wir bei der Bewältigung andere dafür befeuern. Wir werden noch ganz viel lernen müssen über den Umgang mit Krisen und wie man sie so bewältigt, dass Menschen Vertrauen gewinnen und nicht verlieren. Es wird darum gehen, dass der Staat denen hilft, die ihn am meisten brauchen, und sich gleichzeitig Menschen ermutigt fühlen, mit anzupacken.

Luisa Neubauer: "Es ist Teil der politischen Strategie, den Menschen Angst vor Verboten zu machen"

Haben Sie Verständnis für Menschen, die Angst davor haben, den Umweltschutz nicht bewältigen zu können?

Neubauer: Ich sehe darin vor allem eine Kommunikationskrise, wenn Menschen mehr Angst vor dem fehlenden Mettbrötchen als vor mangelndem Katastrophenschutz haben. Das ist Teil einer politischen Strategie, dass man den Menschen jahrzehntelang Angst vor Verboten und Öko-Maßnahmen gemacht hat, mit dem Versprechen, es bleibe alles beim Alten. Das bleibt es aber nicht: Ernten fallen aus, es gibt Starkregen. Um Menschen ihre Angst zu nehmen, müssen Regierungen sich ehrlich machen. Das aber haben sie in den vergangenen 40 Jahren verpasst. Und das Schöne ist ja: Es gibt großartige Pläne gegen die Klimakrise, die im allerbesten Fall ja nicht nur schützen, sondern auch das Leben bereichern und die das Wohlergehen steigern. Es geht darum zu sehen, wo es hakt, und dann loszulegen.

Marisoa und ihre Kinder leiden aufgrund des Nahrungsmangels an Unterernährung. Der Süden des tropischen Inselstaats Madagaskar erlebt die schlimmste Dürre seit 30 Jahren.
Foto: Tsiory Andriantsoarana, dpa

Was erwarten Sie sich vom Klimagipfel? Was müsste bei diesem Gipfel herauskommen, damit er ein Erfolg war?

Neubauer: Das ist ganz schwierig, weil die Logik dieser Gipfel einen echten Erfolg nicht wirklich zulässt. Es gibt leere Worte, leere Reden und eine Vermarktung von Klimazielen, ohne echte Pfade aufzuzeigen. Ein Erfolg wäre es für mich schon, wenn sich die Regierungen ehrlich machen und eine ernsthafte Botschaft an die Menschen verfassen, was jetzt zu tun ist. Sie müssen jene in den Blick nehmen, deren Stimmen kaum gehört werden, die immer wieder erfahren müssen, dass über ihre Gegenwart gesprochen wird, als liege sie in ferner Zukunft. Die Klimakrise ist aber nicht erst da, wenn der Kölner Dom unter Wasser steht. Die Corona-Pandemie hat uns ja gezeigt, was passiert, wenn man versucht, eine Krise zu bewältigen und dabei eine andere befeuert. Wir haben Millionen an die Lufthansa gezahlt, um sie aus der Krise zu holen – während die Klimakrise weiter eskaliert. Nur wenige Prozent der Corona-Hilfen sind in grüne Investitionen geflossen. Und siehe da: Die Emissionen explodieren.

Klimaaktivistin Neubauer: "Die Klimakrise ist kein Zufall"

Wo sehen Sie die Zukunft von Fridays for Future? Als die Bewegung vor drei Jahren begonnen hat, dachten sicher viele, dass es ein vorübergehendes Phänomen sei, das sich schnell wieder legt ...

Neubauer: Das dachte ich auch... Ich habe geglaubt, das ist ein Projekt für zwei, drei Monate. Wir wollten die Regierung ja nur ganz freundlich daran erinnern, dass da noch was war mit dem Klimaschutz, der ein bisschen in Vergessenheit geraten war. Wir hatten ja keine neuen Ideen, sondern wollten nur, dass die Regierung das internationale Abkommen einhält, das sie selbst unterschrieben hat. Unser Anliegen war also alles andere als radikal. Doch die Reaktion war: Bitte nicht am Freitag und bitte nicht in diesem Ton, Frau Neubauer. Ich bin durch und durch Demokratin und aufgewachsen in dem Glauben, dass die Politik sich an ihre eigenen Gesetze und Regeln halten muss. Die Klimakrise ist ja kein Zufall, sie ist ein Resultat von politischen Entscheidungen. Und teilweise würde ich sogar sagen: von politischen Verbrechen.

Wie lange wird es Fridays for Future noch geben?

Neubauer: Ich würde das nicht an dem Label Fridays for Future festmachen, aber wir werden all das tun, was wir tun können. Wir arbeiten jeden Tag darauf hin, dass es uns nicht mehr braucht. Und ich hoffe sehr, dass ich das bald erlebe. Lieber früher als später. Wir müssen einen Punkt erreichen, der zu Veränderung führt, der Gerechtigkeit schafft und die Krise bewältigt. Das zu erreichen ist alles andere als illusorisch. Wir wissen so gut Bescheid wie keine Generation vor uns, wir haben in den letzten Jahren erlebt, dass wir Unvorstellbares bewältigen können. Mir würde jetzt kein einziger Grund einfallen, warum wir verzagen sollten.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

02.11.2021

Her Thomas T.,
Sie können noch lange Ihre Fake-Fakten verbreiten.
Fakt ist nur, dass Sie ein Leugner von Corona und den vom Menschen verursachten Klimaveränderungen sind.

Permalink
02.11.2021

@ THOMAS T.

"Fakt ist - China ist für den größten Anteil der menschlichen CO2-Emissionen im Jahr und auch seit Menschengedenken verantwortlich."

Statt Fakten verbreiten Sie wieder mal Fake News. Oder nennen Sie's auch haltlose Propaganda.

1. Pro-Kopf-Ausstoß CO₂ (2019): USA ca. 16 t, Deutschland ca. 8,5 t, China ca. 7 t.

2. Total daneben liegen sie mit "seit Menschengedenken":
"China ist - Stand 2019 - zwar an zweiter Stelle der größten Emittenten, hat seit 1750 mit 220 Milliarden Tonnen aber nur etwas mehr als halb so viel CO₂ ausgestoßen wie die USA (410 Milliarden Tonnen). Deutschland schlägt in den historischen Emissionen mit 92 Milliarden Tonnen zu Buche und steht damit hinter Russland und vor Großbritannien auf Platz vier." (Quelle: Deutsche Welle, 30. 6. 2021)

Da CO₂ extrem lange in der Atmosphäre verbleibt, sind wenn es um Verantwortlichkeiten geht, Einträge über einen längeren Zeitraum aussagekräftiger.

Sehr präzise mit weiteren grassierenden Falschbehauptungen China und die Klimakrise betreffend wird hier aufgeräumt:

https://www.dw.com/de/faktencheck-china-verantwortung-schuld-klimawandel-co2-ausstoß/a-57832748

Permalink
02.11.2021

Es ist schon bemerkenswert, dass die größten Befürworter von Freiheitsentzug in diesem Forum gleichzeitig Verteidiger Chinas sind. Das ist zwar folgerichtig aber völlig irrational.

Um es Ihnen deutlich zu machen
China emittiert heute ca. 30% des weltweiten CO2.
Da diese jährlich Emission von heute in Zehnerpotenzen über denen von vor 150 Jahren liegen, holt China in Monaten Jahrzehnte des „Vorsprungs“der westlichen Industrieländer auf. Ob also China die Spitzenposition Heute oder im März22 einnimmt ist völlig egal und sowieso nur eine mathematische Spielerei, da die historischen Emissionen des Westens nur geschätzt sind.

Das können Sie auch hier sehen:
https://m.bpb.de/gesellschaft/umwelt/klimawandel/38474/industrie-und-entwicklungslaender

Klar ist auch, die Emissionen in den westlichen Industrieländern stagnieren oder fallen. Wie in Deutschland. Wir haben in den letzten 30 Jahren 40% der CO2-Emissionen eingespart.
Also - Technologie plus Demokratie und Freiheit führen zu sinkenden CO2-Emissionen. Wir können das ganz ohne Verbote. Wenn wir nur wollen und vernünftig handeln. Wer aber nur in Verboten denkt, will auch gar keine andere Lösung zulassen.

Gleichzeitig stellten die westlichen Industrieländer in den letzten 30 Jahren die Technologie parat, die wir heute als CO2-Mindern anerkennen. Heute werden die mittels Kopie in China in Maßen produziert.

Und da immer von der „Ausbeutung“ des „Südens“ durch den „Norden“ parliert wird. Im „Norden“ wird die Wertschöpfung erzielt, die es möglich machte, allein Afrika mehr als 1 Billionen USD Entwicklungshilfe zukommen zu lassen. Das allein übersteigt den Warenexport im Vergleichszeitraum aus Afrika heraus. Müsste dann nicht auch dem Profiteur der Wertschöpfung anteilig die CO2-Emission angelastet, und der Westen entlastet werden?

Worum geht es eigentlich? Die Gretas und Luisas dieser Welt werfen dem „Westen“ „Verbrechen“ vor, die für die derzeitige und zukünftige Frage des Klimawandels ohne Belang sind, da Sie den Hauptverursacher völlig außen vor lassen. Diese jungen, in weiten Teilen unbedarften aber, auch durch die medialen Megaphone, lautstarken jungen Frauen wollen in der Konsequenz ihrer Forderungen den Westen deindustriealisieren, während Chinas Wirtschaft ungebremst wächst. Das finden die kommunistischen Diktatoren in Peking durchaus interessant. Daher lassen sie sich den Westen in Glasgow gerade milde lächelnd selbst kasteien, während ihnen selber das Thema so ziemlich egal ist. So wie Sie Herr Georg Kr. argumentieren, passt das wunderbar in die imperialen Pläne linksfaschistischer Herrscher in China, die gerade mit Bezug auf Taiwan auch vor Krieg nicht zurückschrecken. Aus der Linkspartei werden zum nächsten Parteitag der KPC bestimmt Grussnoten verschickt.

Permalink
02.11.2021

@Thomas T.
" Wir können das ganz ohne Verbote. Wenn wir nur wollen und vernünftig handeln. Wer aber nur in Verboten denkt, will auch gar keine andere Lösung zulassen. "
Was ist beispielsweise mit dem FCKW-Verbot? Was ist mit dem Verbot von DDT? Verbleites Benzin?
Ob ein generelles Verbot sinnvoll ist? Was durchaus sinnvoll wäre, dass nur noch bestimmte Verbräuche zulässig sein dürften. Und zwar beispielsweise an Nutzlast und Gesamtgewicht und Art (sowie Personen oder Nutzlastbeförderung) gekoppelt. MAn muss sas nur sorgfältig durchgehen um nicht wieder 10.000 Schlupflöcher zu lassen.
Und mit Freiwilligkeit tut sich nichts. Das hat Frau Klöckner eindrucksvoll bewiesen.
Abgesehen davon. Wird etwas in Forschung investiert wenn es auch so sehr gut funktioniert und gute Gewinne eingefahren werden können?
Und ja, keine Verbote wäre schön, aber wie sie schon schrieben "wenn wir wollen".
Was wurde geschafft? Seit 1995 eine Reduzierung um 1,4 Liter je 100 km.
https://www.umweltbundesamt.de/bild/durchschnittlicher-kraftstoffverbrauch-von-pkw
Was durchaus beachtlich ist, wenn man die Steiergungd er PS-Zahlen ansieht.
Wäre es aber nicht beachtlicher gewesen, die PS-Zahl nicht zu steigern und damit den Verbrauch mitzusenken?
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249880/umfrage/ps-zahl-verkaufter-neuwagen-in-deutschland/
Der Kraftstoffverbrauch an sich zusammengerechnet aber nicht.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73902/umfrage/pkw---kraftstoffverbrauch-der-privaten-haushalte-in-deutschland/
Dazu noch von der Automobilindustrie durchgesetztes Energieeffizenzlabel.
Was schnell einem Auto A+ oder A gibt, obwohl es 50 % bis 80 % mehr CO2 ausstösst wie ein Kleinwagen mit nur B.
https://www.bussgeldkatalog.de/co2-effizienzklasse/#Auto-mit-Effizienzklasse-A

Die Wertschöpfung des Nordens wäre ohne die Ausbeutung des Südens nicht vorstellbar. Rohstoffe werden oft zu einem Spottpreise durch Korruption oder Unterstützung einer Kriegspartei erworben. Und da macht China auch sehr inetnsiv mit.
Wir proftieren alle davon. Sei es für günstige Preise bei Textilien, billiges Hühnerfilet oder auch für die Paprika im Discounter. Die haben sehr oft Illegale von einen Hungerlohn oder unbezahlt in Spanien geerntet.
Ist Entwicklungshilfe oft Hilfe oder einfach Bestechungsgeld?

Ja, China ist aktuell der größte CO2 Ausstosser. Kommt aber Pro Kopf noch auf weniger wie wir. Es unternimmt ebenfalls deutliche Anstrengungen diese zu reduzieren. Aber das wird von vielen, die auf China zeigen unterschlagen.
https://www.tagesschau.de/ausland/china-klima-kohle-101.html
Auch in Sachen der hier schon teilweisen verpönten Windenergie hat China uns deutlich überholt.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/windernergie-china-baut-mehr-windkraftanlagen-als-der-rest-der-welt-zusammen-a-7ae4c327-6300-4572-bf19-bca764b4ad8b
Selbstlos macht China das nicht. Es hat auch nicht sein Herz für die Natur entdeckt. Es sind hauptsächlich knallharte wirtschaftliche Gründe.
Das Problem in China ist, dass es schneller mehr Energie braucht, wie es alternativ aufbauen kann. Somit fällt zwar der Anteil aber nicht unbedingt der Ausstoss. Vielleicht "hilft" China bei der Reduzierung die Probleme im Immobilienmarkt und Baubranche. ;-)

Auch wir die Zementwirtschaft oft beim Thema CO2 ganz vergessen. Ist neben der Textiindustrie auch ein ganz großer CO2-Sünder. Wo sich noch mit CO2-Zertifikaten Geld machen läßt.
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/industrie-emissionshandel-co2-100.html

Permalink
02.11.2021

Dass in China etwa 17 mal so viele Menschen wie in Deutschland und 4-5 mal so viele wie in den USA leben, interessiert Sie nicht.

Mir geht es, Chinas Rolle und die der westlichen Industriestaaten in der Klimakrise betreffend, um die Wahrheit und nicht wie Ihnen um billige Hetze.

Die faktisch größten Unterstützer des chinesischen Regimes finden sich nicht in der Linkspartei sondern im Spitzenmanagement der Deutschen Wirtschaft, das beste Geschäftsbeziehungen mit den schon sehr erfolgreich kapitalistisch denkenden und handelnden "Kommunisten" Chinas unterhält.

Den Erfolg Ihrer realitätsfernen Träumereien ("Technologie plus Demokratie und Freiheit führen zu sinkenden CO2-Emissionen. Wir können das ganz ohne Verbote. Wenn wir nur wollen und vernünftig handeln. Wer aber nur in Verboten denkt, will auch gar keine andere Lösung zulassen.") können Sie bereits bewundern:
"Berechnungen von Agora Energiewende zeigen, dass die Treibhausgasemissionen von Deutschland 2021 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um rund 47 Millionen Tonnen CO₂ ANSTEIGEN und damit nur noch um 37 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen."

Und das trotz Corona-Lockdown.
Ein wahrlich grandioser Erfolg! Drum weiter so und der Laden fliegt unseren Nachkommen noch ein paar Jahre früher um die Ohren . . .

Permalink
01.11.2021

Es ist so schlimm, dass es zunehmend Menschen gibt, die dem Dogma eines vom „Westen“ menschgemachte Klimakrise folgen. Die sich wie Groupies hinter jede infantile Ausage von Luisa oder Greta stellen, jedwede kritische Distanz verlieren. Die sich wie Mao’s Kulturrevolutionskrieger hinter China um alles was in den letzten 30 Jahren in den Fragen Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland erreicht wurde negieren und die Politiker und Menschen die das erreicht haben zu „Verbrechern“ stempeln, Deutschlands geradezu Allein-Verantwortung zuweisen zu können. Nur so kann man den deutschen Steuerzahlern weiter in die Taschen fassen. Die einzelne völlig arrogante Metaphern der Klima-Paniker zu einem biblischen Psalm verklären.

Fakt ist - China ist für den größten Anteil der menschlichen CO2-Emissionen im Jahr und auch seit Menschengedenken verantwortlich. Gleiches gilt für die Verschmutzung der Meere. Das ist das Ergebnis der letzten 30 Jahre chinesischer Entwicklung. Die Geschichte wiederholt sich in Indien.
In der gleichen Zeit haben die „Verbrecher“ in Deutschland die CO2 -Emissionen um 40% gesenkt, die Luft, Flüsse und Seen so sauber gemacht wie seit 200 Jahren nicht mehr.

Deutschland gibt sich nun ganz dem Tanztheater in Glasgow hin, während China ein paar Bürokraten zum Verlesen irgendwelcher Noten schickt.

Die Veranstaltung ist, ähnlich wie die von Paris, die mit einem nicht bindenden Abkommen endete, zum Scheitern verurteilt.

Sich das einzugestehen, geht natürlich über die emotionale Belastbarkeit von Luisas Jüngern.

Permalink
01.11.2021

"Fakt ist - China ist für den größten Anteil der menschlichen CO2-Emissionen im Jahr und auch seit Menschengedenken verantwortlich."

Im CO2 Pro-Kopf-Ausstoß liegt China gerade mal im Mittelfeld, noch hinter Deutschland. Kein anderes Land auf der Welt gibt mehr Geld aus für den Ausbau regenerativer Energien als China.

Also bitte mal halblang, ja?

Permalink
01.11.2021

Was die Frau Neubauer vergessen hat, sind die Umweltverschmutzungen durch Vulkane. Der Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma habe seit seinem Ausbruch am 19. September so viele Schadstoffe und CO2 ausgestoßen, wie deutsche Autos in hundert Jahren nicht verursachen könnten. Luisa sollte alle Umweltaktivisten zusammenrufen und endlich mal den Vulkan auslöschen. Sonnst werden wir nie das Ziel von 1,5° erreichen.

Permalink
02.11.2021

Sie fühlen sich mit Ihrer Bemerkung wahrscheinlich auch noch geistreich? Wer nichts Sachliches beizutragen hat, kann auch einfach mal den Mund halten.

Permalink
02.11.2021

Wenn die Fakten stimmen, ist das zumindest bemerkenswert. Und ich zumindest kann eine Portion Sarkasmus durchaus nachvollziehen und ertragen. Also, mal halblang mit dem Mundverbieten...

Permalink
02.11.2021

Facebook und andere soziale Netzwerke ist nicht unbedingt die beste Informationsquelle. ;-)

https://correctiv.org/faktencheck/2021/10/20/nein-der-vulkan-cumbre-vieja-auf-la-palma-hat-nicht-so-viel-co2-ausgestossen-wie-autos-in-deutschland-in-hundert-jahren/

Zudem sollen die CO2-Emssionen durch Vulkanausbrüche gerade mal 1 % der Emissionen der Menschen im Jahr sein. Studie aus 2005.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article233705057/vulkanausbruch-klima-effekt-abkuehlung-co2-ausstoss.html

Zudem sind CO2 Emissionen aus Vulkan ganz normal und für die Natur auf verkraftbar und wird von dieser auch seit jahrmillionen nach und nach gebunden und (ein)gelagert. Abgesehen davon, dass die Eruptionen auch Dreck in die Atmopssphäre schleudern, die der Aufheitzung entgegen wirken. Zumindest eine zeitlang.

Das CO2 was wir mit den (eingelagerten) fossilen Energieträgern frei setzen, kommt zusätzlich zu den natürlichen Prozessen frei.

Permalink
01.11.2021

Ja, aber die Luisa Neubauer sehr gute Antworten geliefert, was man von einigen der hier kommentierenden nicht behaupten kann.

Permalink
01.11.2021

Sie ist trotzdem ein rotes (grünes) Tuch für mich, auch aufgrund ihres kommunikativen Verhaltens. Und natürlich kann sie keine „Lösungen“ „präsentieren“, aber doch mal Lösungsansätze, die auch wirtschaftliche Faktoren mit einbeziehen, in die Diskussion einbringen.

Permalink
01.11.2021

Wichtig ist, ob die Fakten stimmen. Ein Klimawandel ist schon zu spüren. Daher ist ein Handeln wohl unvermeidlich. Nur wie ist die Frage. Ja und die Art von Frau Neubauer kann wirklich nerven. Da haben Sie vollkommen recht. Ist halt noch recht jung. Aber das vergeht mit der Zeit.

Permalink
01.11.2021

Fff wird die Ampel und die Grünen wohl vorführen müssen, damit diese wirklich tätig werden. Denn zwischen Handeln und Schwätzen (Politiker) ist schon ein großer Unterschied.

Permalink
01.11.2021

Es ist so schlimm, dass es immer noch Menschen gibt, die die menschgemachte Klimakrise anzweifeln. Die von Luisa Neubaer "Lösungen" fordern. Die auf China verweisen, um Deutschlands Verantwortung zu verkleinern. Die einzelne völlig richtige Metaphern ihr im Munde rumdrehen.
Luisa Neubauer muss keine Lösungen bringen, Luisa muss nichts geleistet haben: DIE POLITIK MUSS LÖSUNGEN BRINGEN, UND ZWAR SCHNELL!!! Und es sind genau die Mettbrötchenesser und China-für-alles-verantwortlich-macher, und Luisa-das-Wort-im-Mund-Herumdreher, die verantwortlich sind, dass sich so wenig in der Politik ändert und auf all die Tricks der mächtigen Weiter-So-Lobby hereinfallen: Individualisierung der Verantwortung / Verweis auf andere / Verunglimpfung der Wortführer / Leugnung der Klimakrise.

Permalink
02.11.2021

Sehr gut gesagt. Ich schließe mich Ihrem Kommentar an.

Permalink
31.10.2021

Ein Mettbrötchen muss für den Klimawandel herhalten. Mehr Unsinn geht nicht mehr! Tschau Louisa fahr Bahn aber bitte noch als nur nach Glasgow. Vielleicht nach Sibirien mal schauen was da so das Wetter macht.

Permalink
31.10.2021

Was auffällt, ist der Hass auch hier im Forum gegenüber Umweltaktivisten wie Neubauer und Thunberg ebenso wie der Hass gegen
die Virologen insbesondere Lauterbach meist von Leuten, die sich nicht impfen lassen wollen, in einem schweren Fall aber die Intensivbetten belegen, so dass lebenswichtige Operationen nicht durchgeführt werden können. Dass der Hass im Internet weiter so ausufert und das Land spaltet, muss einem spätestens jetzt auffallen. Durch die Ampelregierung, wenn sie denn überhaupt kommt,
wird es zu einer weiteren Spaltung des Landes kommen, denn wie Söder gesagt hat, treffen dort mit den Grünen die "Besserwisser"
und mit der FDP die "Besserverdiener" aufeinander. Deshalb ist zu überlegen, ob eine erneute GroKo nicht besser wäre mit Scholz
als Bundeskanzler, Merz als Finanzminister, Röttgen als Außenminister und Heil als Arbeitsminister, alles erfahrene Politiker im
Gegensatz zu Baerbock und Lindner, denen man außer Sprüchen nichts zutrauen kann.

Permalink
31.10.2021

Fr. Neubauer, würden Sie bitte mal Lösungen präsentieren, anstatt nur auf Probleme hinzuweisen?

Permalink
31.10.2021

Frau Neubauer, was haben Sie in ihrem Leben bislang geleistet?

Permalink
31.10.2021

Ich bin schon älter. Früher sagten Menschen wie Sie: was hast du schon geleistet, ich hab im Krieg 20 Russen erschossen.
Es geht nicht darum, was jemand geleistet hat, es geht darum, ob der Sachverhalt stimmt!

Permalink
31.10.2021

Die tägliche Luisa gib mir auch Heute.
Und gleich mal was an die „Verbrecher“: „Das Problem bleibt allerdings, dass sich der gewaltige Wandel in der öffentlichen und in der politischen Debatte bisher nicht nennenswert in Handeln umgewandelt hat.“
Fakt bleibt, dass Deutschland seinen CO2-Ausstoß in den letzten 30 Jahren um 40% reduziert hat. Was ist daran problematisch, oder „schief gelaufen“?
Derzeit wissen wir, dass China absolut der größte CO2-Emittent ist, dies auch absolut historisch ist und pro Kopf über dem OECD-Schnitt liegt. Wir wissen, dass Indien erst vor wenigen Jahren die vollständig Elektrifizierung des Landes gelungen ist - mit Kohlestrom. Wir wissen, dass 80% des Mülls in den Weltmeeren aus 10 Flüssen kommen. Keiner davon in Europa.
Es ist also völlig daneben, auf europäische Regierungen einzuwirken. Der Hebel ist China. Da deren MP aber gar nicht in Glasgow erscheinen wird, ist der Fehlschlag schon heute gewiss.

Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, dass die eskalierenden Energiepreise eine direkte Folge der „Klima“-Maßnahmen sind.

Und natürlich hat die Welt noch nie Krisen erlebt. Den Umgang mit Krisen lernen wir erst jetzt. Es gab bislang keine Welt- oder kalten Kriege, keine wirkliches Epidemien, denen man mit Medikamenten heilend begegnet. Die Lebenserwartung wurde weltweit nicht massiv gehoben. Frauen haben keine vielfach besseren Zugang zu Bildung. Der Hunger wurde nicht eingedämmt. Frau Neubauer sollte dringend mal den Hans-Rossling-Test machen.

Und natürlich haben „Studien belegt“, dass wir die rheinische Kohle nicht brauchen. Klar - aus Braunkohle gewinnen wir ca. 20% unseres Stromes. Auf die kann man erst recht dann komplett verzichten, wenn wir im nächsten Jahr auch die ca. 12 % Strom aus Kernkraft verzichten.

Lieber Arbeitslos erfroren, wenn nur die Luisa ein „wertvolles“ Gefühl hat. Das hat Frau Neubauer, wenn sie erklärt, dass ohne Maßnahmen und Verbote bald „der Kölner Dom unter Wasser steht“. Das wären dann mehr als 110 m Meeresspiegelanstieg. Meines Wissens hat sich noch nicht einer der „Klimawissenschaftler“ zu so einer Behauptung verstiegen.

Auch das ist nett: “Nur wenige Prozent der Corona-Hilfen sind in grüne Investitionen geflossen. Und siehe da: Die Emissionen explodieren.“
Also liebe Gastwirte, Künstler und all die, die nicht arbeiten durftet. Ihr habt einfach so Corona-Hilfen zum Überleben angenommen und seid deswegen Schuld am Klimawandel. Und die Emissionen “explodieren”. Ja wo den?
Aber was wäre das für ein Interview, wenn man die blumigen Aussagen von Frau Neubauer ernsthaft hinterfragen würde? Blasphemie!
Zur arroganten Herablassung des “Mettbrötchen”-Zitates ist ja an anderer Stelle schon alles gesagt

Permalink
31.10.2021

Wie Sie auf diese Interpretation kommen, dass Frau Neubauer sagte, sie ginge von einem Kölner Dom unter Wasser aus, ist nicht nachvollziehbar. Lesekompetenz aneignen wäre besser als sich gleich zum Abschießen aufmachen.
Ihr Anmerkungen zu China und Indien und vielen weiteren Staaten sind wohl leider richtig. Aber was ist die Alternative? Wenn die westliche Welt in einem angemessenen hohen Tempo vorangeht sind wir Technikführer. Genauso wie damals, als die Grünen mit an der Macht waren, wurde aus dem Schimpfwort "Umweltschutz" ein profitables Marktsegment. Zudem war die Erreichung von Energistandards in der Automobilindustrie und dem Maschinenbau wichtig für den Erfolg der letzten 20 Jahre. Ja und das die Frau Neubauer von Meetbrötchen spricht und sonst manchmal bisschen komische Sachen erzählt müssen wir ihn halt nachsehen, ist ja noch jung und keine "Augschburgerin" die ihre "Läberkässemmeln" essen.

Permalink
31.10.2021

Nach mir die Sintflut, ist das alles was Sie mit dem unsinnigen Geschwurbel erreichen wollen? Solange nur Menschen außerhalb ihrer Sichtweise unter dem Klimawandel leiden, lässt sich wohl leicht lästern. Dass es noch möglich ist gegen den Klimawandel anzugehen zeigt nicht nur Frau Neubauer deutlich auf, sondern auch erfahrene Experten.

Permalink
31.10.2021

Sehr geehrter Herr Johann S

Ich zitiere aus dem obigen Interview:
„Die Klimakrise ist aber nicht erst da, wenn der Kölner Dom unter Wasser steht.“
Wie ist das jetzt mit der „Lesekompetenz“

Und von welcher Technologie-Führerschaft der „westlichen Welt“ reden Sie. Es gibt kein einziges Marktsegment mehr, in der z.B. die EU Führerschaft anbieten könnte. Die EU verfügt über keine Rohstoffe, der Grad der Industrialisierung nimmt rapide ab und an den Universitäten werden Gender-„Wissenschaften“ gelehrt. Das Abrutschen in die internationale Bedeutungslosigkeit lässt sich bereits mathematisch ermitteln. Dann ist die EU nur noch historischer Vergnügungspark Chinas.

Und vielleicht sagt Ihnen der Name Töpfer noch etwas. Unter dem wurde aus Umweltschutz etwas, dass in die Gesellschaft eingebunden wurde. Er hat die Weichen dafür gestellt, dass wir heute die sauberste Luft und die saubersten Flüsse und Seen seit wohl 200 Jahren haben.

Permalink
31.10.2021

Herr Thomas T.: bitte richtig lesen und nachdenken.
Gletscher schmelzen und Massiv-Regen nimmt zu. Können oder müssen wir was ändern? Das ist die Frage. Nicht Meetbrötchen oder Wurschtsemmel.

Permalink
31.10.2021

Sehr geehrter Herr Johann S.

So wie Sie mir fehlende Lesekompetenz vorgeworfen haben, um dann den Spiegel vorgehalten zu bekommen, können wir das auch mit dem Nachdenken machen.

Die Meeresspiegel steigen seit mehr als 4000 Jahren kontinuierlich - auch in den letzten 200 Jahren. Die Klimageschichte der letzten Eiszeiten ist heute sehr gut nachvollziehbar. Eine Korrelation zwischen CO2-Gehalt und Temperatur ist nicht nachweislich. Trotz linear steigenden CO2-Gehaltes hat es zwischen den 40er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Kaltperiode gegeben. Wie passt das alles Zusammen?

Und ganz ohne Gretas und Luisas, ganz ohne Panik und Alarm haben wir in Deutschland und Europa in den letzten 30 Jahren die Umweltbedingungen verbessert und die Emissionen gesenkt. Warum soll das in Zukunft, einfach mit Willen, Technologie und Freude nicht auch gelingen. Warum sind wissensbefreite Sauertöpfe wie Greta und Luisa nahezu sakrosankt?

Ach und - Gletscher schmelzen nicht überall. In Südamerika wachsen sie.

Wenn das Wasser kommt, baut man Dämme und fängt nicht an Haferflocken zu sehen.

Permalink
03.11.2021

"Wenn das Wasser kommt, baut man Dämme und fängt nicht an Haferflocken zu sehen."

"Säen" oder wirklich "sehen"? Völlig egal - Genau so hilfreich wie ihre sonstigen Weisheiten . . .

Permalink