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US-Vorwahlen
11.03.2020

Trump erklärt sich in Republikaner-Vorwahlen zum Sieger

Donald Trump, Präsident der USA, kommt zu einem gemeinsamen Mittagessen mit US-Abgeordneten im Kapitol an.
Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Anders als die Demokraten halten Trumps Republikaner nur pro forma Vorwahlen ab. Trump hat intern keinen ernsthaften Herausforderer und ist als Kandidat seiner Partei für die Wahl im November gesetzt.

US-Präsident Donald Trump hat sich in allen sechs Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur seiner Republikaner am Dienstag (Ortszeit) zum Sieger erklärt.

Trump bedankte sich auf Twitter bei den Wählern in den Bundesstaaten Idaho, Washington, North Dakota, Michigan, Missouri und Mississippi für deren Unterstützung. Anders als die Demokraten halten Trumps Republikaner nur pro forma Vorwahlen ab. Trump hat intern keinen ernsthaften Herausforderer und ist als Kandidat seiner Partei für die Wahl im November gesetzt.

Die Republikaner haben daher in mehreren Bundesstaaten die Vorwahlen gleich ganz abgesagt. Von den bislang bei den Republikaner-Vorwahlen vergebenen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag im August hat Trump so gut wie alle gewonnen. In jenen Bundesstaaten, wo Vorwahlen der Republikaner stattfanden, hat Trump diese Abstimmungen in der Regel mit mehr als 90 Prozent der Stimmen gewonnen.

Die Vorwahlen der Demokraten sind inzwischen zu einem Zweikampf zwischen dem moderaten Ex-Vizepräsidenten Joe Biden und dem linken Senator Bernie Sanders geworden. Biden konnte die meisten der sechs Vorwahlen am Dienstag für sich entscheiden und liegt im Rennen um die Kandidatur der Demokraten deutlich vor Sanders. Bei einem Nominierungs-Parteitag der Demokraten wird im Juli endgültig bestimmt, welcher Kandidat Trump im November herausfordern soll. (dpa)

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