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US-Wahl 2016
10.11.2016

Wer wird was? Mögliche Namen in einer Regierung Trump

Nach Informationen des US-Fernsehsenders NBC ist der ehemalige Bürgermeister von New York und Top-Berater von Donald Trump Anwärter auf das Amt des US-Justizministers.
Foto: Erik S. Lesser, dpa

Wer wird was in der Regierung von Donald Trump? Der künftige US-Präsident ist politisch unerfahren und braucht starke Personen, um die Posten zu besetzen. Wer im Gespräch ist.

Nach dem Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentenwahl läuft das Personalkarussell an. Wer könnte welchen Posten bekommen? Auch wenn bisher niemand etwas genaues weiß, werden in US-Medien einige Namen besonders häufig genannt. Trump braucht nach allgemeiner Lesart einige sehr starke Figuren im Kabinett, weil er selber keine politische Erfahrung hat.

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Außenminister: Als Außenminister wird Newt Gingrich gehandelt, rechtskonservativer früherer Sprecher des Repräsentantenhauses und glühender Unterstützer Trumps. Auch der Name von Senator Bob Corker fällt, derzeit Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Senat. Angeblich denkt Trump auch über John Bolton nach, den früheren UN-Botschafter der USA.

Verteidigungsminister: Für den Posten des Verteidigungsministers fallen die Namen von General Michael Flynn und von Senator Jeff Sessions (Alabama).

Justizminister und Generalbundesanwalt: Als Justizminister und Generalbundesanwalt wird Chris Christie gehandelt, der zeitweise auch mal Vizepräsident werden sollte. Der Gouverneur von New Jersey gilt wegen eines Skandals in seinem Staat ("Bridgegate") aber als politisch schwer angeschlagen. Der am häufigsten genannte Namen für diesen Posten ist Rudy Giuliani. Der frühere Bürgermeister New Yorks legte sich ganz besonders für Trump ins Zeug.

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Finanzminister: Den Posten könnte Steven Mnuchin übernehmen. Der fühere Banker von Goldman Sachs verwaltete die Wahlkampfkasse des Milliardärs. Er ist politisch unerfahren, aber US-Medien wiesen darauf hin, dass Mnuchin einen Draht in die wichtige jüdische Bevölkerungsgruppe herstellen könnte.

Stabschef: Als Stabschef im Weißen Haus wird Reince Priebus genannt, Parteivorsitzender der Republikaner. Nach anfänglichem Zögern schlug er sich voll auf die Seite Trumps. dpa

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