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NSU-Prozess

22.11.2015

Verfassungsschützer Maaßen erhofft sich Aufklärung durch Zschäpe-Aussage

Hans-Georg Maaßen ist Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.
Bild: Stephanie Pilick/Archiv (dpa)

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, erwartet die Aussage Beate Zschäpes mit großer Spannung.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, erhofft sich viel von der Aussage der Hauptangeklagten, Beate Zschäpe, im Münchner NSU-Prozess. "Es ist ganz wichtig auch mit Blick auf die Angehörigen der Opfer, dass Frau Zschäpe redet, damit endlich Klarheit besteht", sagte Maßen laut einem Vorabbericht der "Funke Mediengruppe" vom Sonntag. Zschäpes Wahlverteidiger Hermann Borchert hatte angekündigt, dass seine Mandantin im Dezember erstmals ihr Schweigen brechen werde.

Maaßen erhofft sich Antworten im NSU-Prozess

Maaßen erhofft sich von Zschäpe Antworten auf die Fragen, warum die neun Migranten und die Polizistin Michelle Kiesewetter sterben mussten und ob die NSU bei ihrer jahrelangen Mordserie ein "Unterstützerumfeld" hatte.

Dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) werden zehn Morde, zwei Bombenanschläge und fünfzehn Überfälle angelastet. Die Terrorzelle soll aus den mutmaßlich durch Suizid ums Leben gekommenen Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sowie Zschäpe bestanden haben. afp/AZ

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