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Verteidigungspolitik
09.08.2019

Warum US-Truppen in Deutschland stationiert sind

Ramstein gilt als der größte Stützpunkt der US-Air Force außerhalb der USA.
Foto: Ronald Wittek/Archiv (dpa)

US-Präsident Donald Trump macht Druck auf Deutschland - und droht mit dem Abzug der US-Truppen. Das kann Berlin nicht kalt lassen.

Abzug klingt so einfach. Ist es aber nicht. Wenn der US-Botschafter unterschwellig so tut, als ob die Truppen seines Landes aus selbstlosen Motiven in Deutschland stationiert sind, dann sagt er noch nicht einmal die halbe Wahrheit.

USA haben auch aus eigenen Interessen Militär in Deutschland stationiert

Beispiel Ramstein: Das gewaltige Militärareal ist nicht wegzudenken als logistische Drehscheibe für die USA in Europa und darüber hinaus. Dort wurde erheblich investiert, nicht zuletzt für das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der Vereinigten Staaten. Darauf wird Washington kaum verzichten können. Dass andere, kleinere US-Standorte zur Disposition stehen oder verkleinert werden, ist seit vielen Jahren Realität.

US-Präsident Trump nutzt rücksichtslos jede Chance, Deutschland unter Druck zu setzen, das Verteidigungsbudget stärker zu erhöhen. Das kann Berlin nicht kalt lassen.

Zwar wird das Zwei-Prozent-Ziel auf absehbare Zeit politisch kaum erreichbar sein. Aber es wäre fahrlässig, den Frust, der sich in Washington – und zwar nicht nur bei den Republikanern – über Deutschland angestaut hat, auf die leichte Schulter zu nehmen. Schließlich wird es eine Zeit nach Donald Trump geben.

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09.08.2019

Ja sind die "Militär-Amerikaner" immer noch da? Haben wir den Krieg immer noch verloren, herrscht nur Waffenstillstand oder sind wir immer noch besetzt?

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09.08.2019

Wir waren einmal ziemlich beste Freunde !


Nun sind wir auf dem Weg ,Gegner und später -wenn die rot-rot-grüne Regierung einmal stehen sollte- möglicherweise sogar Feinde zu werden .

Diese Entfremdung begann weit vor 2001 , als die Amerikaner erkannten , daß die 9/11-Terroristen aus Hamburg eingereist waren (und sich dort wohl jahrelang unbehelligt von den Deutschen vorbreiten konnten) .

Sie begann schon nach 1990 - als die Amerikaner feststellen mußten , daß die Deutschen ihnen für die fast 50 Jahre Verteidigung ihrer Freiheit und Demokratie vor der UdSSR-Diktatur und dem Ermöglichen der Wiedervereinigung nicht eine Sekunde dankten ,
selbst nicht einmal mit einem simplen "Ronald-Reagan-Platz" in Berlin , obwohl Berlin voll von kommunistischen Denkmälern ist !

Der den Deutschen immer schon eigentümliche Antiamerikanismus brach sich erneut Bann in völlig haltlosen , völlig unbegründeten Demos vor US-Kasernen und US-Konsulaten -

obwohl die USA sich nur -absolut zu Recht-gegen Al Quaida und deren Hoteliers , die Taliban in Afghanistan wendeten !

Danach folgte immer weiter sehr viel unbegründetes Negatives seitens der Deutschen .

Die Achse Berlin-Moskau , die fehlende Unterstützung in der Sache der Abwehr der Moskauer Diktatur vor der Übernahme der Ukraine , die versuchte oder tatsächliche Umgehung der Iran Sanktionen , die insbesondere von den deutschen ATTAC- Grünen initierte , auf populistischen fakenews und Antiamerikanismus basierende Torpetierung des EU-USA-Handelsabkommens . Und so vieles mehr .

Der deutsche Bundespräsident gar nannte den demokratisch gewählten und kontrollierten US-Präsidenten "einen Hassprediger" !

Unerhört !

Jüngst dann die aus reinem deutschenEgo-Denken erfolgte Absage an eine Schutzmission für die internationale Schifffahrt in der Straße von Hormus .

Immer dabei war die versprochene , aber nie auch nur angefangene Erfüllung der NATO-Beitrags-Zusage ,auf welcher übrigens alle NATO- Partner bestehen .

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09.08.2019

Diese Militärbesatzungsmacht - Spielchen müssen aufhören!

Die „Drohung“ die Truppen abzuziehen wäre ein Geschenk für uns!

Wir haben hier 50.000 US Soldaten, die hier nichts zu suchen haben!

Ein souveräner Staat braucht eine souveräne Verteidungung.
Partnerschaft ja, infiltrieren nein!

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09.08.2019

Infiltration ist in Anbetracht der deutschen Vergangenheit und dem Einsatz der USA ein unpassender Begriff.

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