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SPD

03.10.2019

Vier Kandidatenpaare liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen um SPD-Vorsitz

Die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Christina Kampmann und der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, haben gute Chancen auf den SPD-Vorsitz.
Bild: Wolfgang Kumm, dpa (Symbolbild)

Exklusiv Wer übernimmt den SPD-Vorsitz? Laut einer internen Umfrage der Partei liegen vier Kandidatenpaare fast gleichauf.

Im Rennen um den SPD-Vorsitz liegen vier Kandidatenpaare nahezu gleichauf. Nach einer Umfrage des Berliner WK-Instituts, aus der unsere Redaktion zitiert, würden im Moment 23 Prozent der Parteimitglieder für den Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, und die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Christina Kampmann stimmen.

Der frühere nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken kämen auf 21 Prozent, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping auf 20 Prozent. Für Finanzminister Olaf Scholz und die Brandenburger Abgeordnete Klara Geywitz plädieren 19 Prozent der Mitglieder.

Keine Mehrheit für einen GroKo-Ausstieg in der SPD

Die Frage nach dem Verbleib der SPD in der Großen Koalition spaltet die Partei. 45 Prozent der Mitglieder wollen weiter regieren, 15 Prozent sind noch unentschieden, 40 Prozent fordern einen Ausstieg aus der GroKo. Davon profitiert aus den Reihen der Parteilinken aber lediglich das Duo Walter-Borjans/Esken.

Kandidatinnen und Kandidaten für den SPD-Vorsitz
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Die anderen Vertreter des linken Flügels, Ralf Stegner und Gesine Schwan sowie Karl Lauterbach und Nina Scheer kommen nur auf Werte von fünf bis sechs Prozent. Die Ulmer Abgeordnete Hilde Matheis und der Gewerkschafter Dierk Hirschel haben nur ein Prozent der Mitglieder hinter sich.

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