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Debatte um Dienstjahr

12.08.2018

Von der Leyen weiter gegen Wiedereinführung der Wehrpflicht

Im Rahmen einer Bundeswehrreform wurde die Wehrpflicht 2011 ausgesetzt.
Bild: Jens Wolf (dpa)

Verteidigungsministerin Von der Leyen steht einer Wiedereinführung der Wehrpflicht weiterhin ablehnend gegenüber.

Die Debatte um eine Wiedereinführung bezeichnete die Ministerin jedoch als wichtig, weil diese den hohen Wert benenne, den der Dienst der Soldaten für Deutschland bedeute.

"Heute geht es zunehmend um Cyberattacken, hybride Kriege, asymmetrische Bedrohungen durch Terroristen oder um die Stabilisierung gefährdeter Staaten wie Mali und Irak, damit diese nicht in Chaos, Gewalt und Vertreibung versinken", sagte die CDU-Politikerin der "Bild am Sonntag". "Für solche Aufgaben brauchen wir hochtrainierte und motivierte Experten, echte Profis."

"Statt einer Rückkehr zur alten Wehrpflicht wünsche ich mir mehr Investitionen und gesellschaftliche Anerkennung für die Männer und Frauen in Uniform, die den Kopf für unsere Freiheit hinhalten."

Die Diskussion war aufgekommen, nachdem CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer von bedauernden Stimmen in der Parteibasis über das Ende der Wehrpflicht und den Wunsch nach einer ersatzweisen Dienstpflicht bei Bundeswehr und im sozialen Bereich berichtet hatte. (dpa)

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