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Bahnprojekt Stuttgart 21

29.12.2014

Werden zwei Biber für Stuttgart 21 zum Problem?

An der Neubaustrecke Wendlingen sind zwei Biber gesehen worden. Könnten sie Stuttgart 21 verzögern?
Bild: Patrick Pleul dpa

Es begann mit dem Juchtenkäfer, jetzt ist es der Biber. Beim Bahnprojekt Stuttgart 21 tauchen offenbar neue "natürliche Probleme" auf.

Zwei Biber könnten das Bahnprojekt Stuttgart 21 verzögern. Was anfangs der Juchtenkäfer, die Fledermäuse und Eidechsen für Stuttgart 21 waren, könnte nun der Biber sein.

Bereiten Biber Stuttgart 21 neue Probleme?

Nach Ansicht des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat das Bahnprojekt Stuttgart 21 samt der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm immer noch Probleme mit dem Artenschutz. Zwei Biber seien nahe Wendlingen aufgetaucht, die bislang unbekannt gewesen seien, teilte die Organisation am Montag in Stuttgart mit. Angrenzend soll die Neubaustrecke verlaufen. Beim Bau und Betrieb des Abschnitts könnten die Biber getötet werden, hieß es. 

Der BUND forderte das Eisenbahnbundesamt auf, eine artenschutzrechtliche Prüfung anzuordnen. Bei Stuttgart 21 werde mit völlig veralteten Daten gearbeitet. So komme die Kartierung der Tiervorkommen für den besagten Abschnitt zum großen Teil noch aus den 1990er Jahren. Damals habe es aber noch keine Biber in diesem Gebiet gegeben, sagte BUND-Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer. dpa/AZ

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