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01.12.2017

Wird Glyphosat für Privatleute verboten?

Versöhnungskaffee – Christian Schmidt mit Barbara Hendricks.
Bild: BMU

Kompromissvorschlag aus der Union

Während der Streit nach der umstrittenen Zulassungsverlängerung auf EU-Ebene für den Unkrautvernichter Glyphosat zwischen Union und SPD weiter schwelt, hat die Suche nach einer Lösung des Konflikts begonnen. Agrarminister Christian Schmidt ( CSU), der in der EU gegen den ausdrücklichen Willen der SPD für die Verlängerung der Zulassung gestimmt hatte und dafür von Kanzlerin Angela Merkel gerügt wurde, stellte nationale Maßnahmen in Aussicht. Es gehe ihm darum, eine „restriktivere Anwendung“ auf nationaler Ebene zu erreichen. Als denkbar gilt etwa ein Glyphosat-Verbot für Privathaushalte. Eine solche Lösung hatte die Unions-Fraktionsvizechefin Gitta Connemann ins Spiel gebracht. Die CDU-Politikerin erklärte, dass dieser Ansatz von ihrer Fraktion favorisiert werde: Darauf, die Verwendung in Deutschland auf die Landwirtschaft zu begrenzen.

Atmosphärisch hat sich das Verhältnis zwischen Schmidt und der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), die er mit seinem Alleingang in Brüssel düpiert hatte, bereits verbessert. Schmidt, der nach dieser Entscheidung anonym massiv beschimpft worden war, folgte am Donnerstag einer Einladung Hendricks’ in ihr Ministerium. „Ich finde die Beleidigungen und Gewaltdrohungen gegen Christian Schmidt unerträglich. Ich verstehe, dass das Thema Glyphosat viele Menschen bewegt. Aber die Auseinandersetzung muss zivilisiert bleiben“, sagte Hendricks der Passauer Neuen Presse nach dem Treffen. Unser Dissens ist damit nicht aus der Welt. Aber wir sind uns einig, dass wir kollegial miteinander umgehen wollen.“

Schmidt sagte nach dem Treffen: „Die teilweise völlig entgleiste Art der Diskussion ist für mich erschreckend. Ich komme der Einladung meiner Kollegin Barbara Hendricks gerne nach. Bei allen unterschiedlichen Positionen ist für mich der kollegiale Umgang wichtig.“ (AZ, dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

03.12.2017

Wollen die CSU-Politiker uns jetzt vollkommen verdummen? Wenn bei 80% der Deutschen im Urin Glyphosat nachweisbar ist, woher kommt dies? Doch garantiert nicht vom kleinen Gartenbesitzer, der in seinem Garten mit einem kleinen Pumpspray seinen Löwenzahn wegspritzt!! Dies kommt vom großflächigen Einsatz in der Landwirtschaft und da hauptsächlich beim Getreideanbau! Über das Brot und die Semmel kommt es in den menschlichen Körper. Die CSU wird langsam unwählbar!!

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