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  3. Analyse: Mit Putin ist keine Lösung für den Ukraine-Konflikt in Sicht

Mit Putin ist keine Lösung für den Ukraine-Konflikt in Sicht

Ulrich Krökel
Kommentar Von Ulrich Krökel
24.04.2022

Zwei Monate dauert der russische Krieg gegen die Ukraine. Verhandlungen erscheinen aussichtslos. Kreml-Chef Putin hat sich entschieden. Für Hinrichtungen, Gräueltaten, Massenmord.

Reine Zeitverschwendung. Dieses Fazit zog Mario Draghi kürzlich nach einem Telefonat mit Wladimir Putin. Es sei schlicht „sinnlos“, mit dem russischen Präsidenten über diplomatische Lösungen für den Krieg in der Ukraine zu sprechen, urteilte der italienische Premier.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres will es trotzdem noch einmal versuchen. Er reist am Dienstag sogar nach Moskau, um Putin persönlich zu treffen. Es gehört allerdings wenig prophetische Gabe dazu, ein Scheitern auch dieser Mission vorherzusagen.

Protest gegen Angriffskrieg in Berlin. Immer wieder steht die Wut auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Mittelpunkt der Demonstrationen.
Foto: Carsten Koall, dpa

Putin will keinen Frieden. Zwei Monate nach Beginn des russischen Angriffskrieges kann es daran keinerlei Zweifel mehr geben. Der Kremlchef hat sich für Gewalt statt Diplomatie entschieden. Für die Tötung von Kindern, Schwangeren und Alten. Für Hinrichtungen und Vergewaltigungen, für Massenmord und die Vernichtung eines ganzen Volkes. Lug und Betrug gehören dabei zum Programm. Nein, mit diesem Mann nach einer Lösung suchen zu wollen, die auch nur ansatzweise das Attribut „friedlich“ verdient, ist tatsächlich vollkommen sinnlos.

Russlands Krieg in der Ukraine: Entscheidung fällt auf Schlachtfeldern

Es mag ja sein, dass es zum realpolitischen Geschäft gehört, trotz allem immer weiterzureden. Um sich hinterher nicht vorwerfen lassen zu müssen, man habe nicht alles versucht. Aber niemand sollte sich etwas vormachen. Die Entscheidung in diesem Krieg fällt auf den Schlachtfeldern in der Ostukraine.

Es ist zugleich die Entscheidung über die Zukunft Europas. Gelingt es nicht, die russische Militärmaschine zu stoppen, deren Schmieröl die aggressive imperiale Gier ist, dann wird Putin immer weiter vorandrängen. Genau das hat er im Dezember angekündigt, als er ultimativ einen Rückzug der Nato aus dem östlichen Mitteleuropa forderte. Bis hinter Oder und Neiße.

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Der gnadenlose Beschuss von zivilen Zielen geht weiter: Am Samstag wurde in der Hafenstadt Odessa dieser Wohnblock von einer russischen Luft-Boden-Rakete getroffen. Es gab mindestens acht Tote, darunter ein dreimonatiges Baby und eine schwangere Frau.
Foto: Denis Vejas, Imago Images

Umso bitterer ist es, dass sich vor allem die deutsche Bundesregierung hinter den ewig gleichen Floskeln verschanzt. „Es gibt keine militärische Lösung“ ist eine ebenso unsinnige Behauptung wie: „Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen.“

Wenn es gelingt, die russischen Truppen auf die Stellungen vor dem 24. Februar zurückzudrängen, dann wäre das nicht nur eine militärische Lösung. Es wäre vor allem eine fundamentale Niederlage für Putin – und damit ein Sieg für die Ukraine. Sie hätte diesen Krieg dann zugleich für den Westen gewonnen. Für Deutschland, Europa und die freie Welt.

Keine Frage: Der Preis ist unermesslich hoch. Tod, Zerstörung, unsagbares menschliches Leid. Aber eine Niederlage gegen die russischen Aggressoren würde nichts besser, sondern alles nur schlimmer machen. Deshalb verdient die Ukraine jede Unterstützung.

Und auch in diesem Punkt zeichnet sich Deutschland durch beschämende Mutlosigkeit aus. Das Wort von der „Zeitenwende“ ist längst zur Leerformel verkommen. Schlimmer noch: Wenn Bundeskanzler Olaf Scholz die Gefahr eines Atomkriegs beschwört, um seine Zurückhaltung bei Waffenlieferungen zu begründen, dann macht er sich auf fatale Weise Putins Strategie der Angst zu eigen. Denn nukleare Drohgebärden gehören vom ersten Kriegstag an zum Kalkül des Kremls.

Nicht alle im Westen sind so kleinmütig wie Deutschland

Die gute Nachricht dieser Frühlingstage lautet, dass nicht alle im Westen so kleinmütig sind wie die Deutschen. Vor allem die tapferen Menschen in der Ukraine nicht. Und deshalb ist für Putin derzeit kein militärischer Erfolg in Sicht, mit dem er am 9. Mai in Moskau auftrumpfen könnte.

Am „Tag des Sieges“, der an die Kapitulation Deutschlands im Zweiten Weltkrieg erinnert, wird der Kreml zwar irgendeinen Triumph in der Ukraine verkünden – und sei er komplett ausgedacht. Aber die Wirkung von Propagandaparolen auf den wahren Kriegsverlauf ist ähnlich überschaubar wie der Effekt von Gesprächen mit Putin.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

25.04.2022

Mittlerweilen Stellvertreterkrieg. Die Ukraine führt einen Stellvertreterkrieg gegen Russland; die Weltmacht USA kann damit den RU Gegner ohne direkt in den Konflikt verwickelt zu werden mit vertretbarem Aufwand schwächen. Die europ. Länder sind die Leidtragenden, die sowohl den UA Flüchtlingsstrom bewältigen müssen zusätzlich zu den negativen wirtschaftlichen Folgen im Rahmen der Sanktionen gegen Russland. Und warum ist sich der Verfasser des Artikels sicher , dass ein Sieg der Ukraine ein Sieg für den Westen bedeuten würde; ich persönlich sehe keine Notwendigkeit, dass die UA die Verteidigung westlicher Werte für uns übernimmt. Dass es der Ukraine gelingt, die RU Armee aus dem Donbass oder gar von der Krim zu vertreiben, erscheint völlig aussichtslos. Es ist anzunehmen, dass der Krieg in einer Pattsituation endet mit neuen Frontlinien im Donbass und im Süden der UA und es dann so weiter geht wie vorher wie seit 2014 in einer Art Stellungskrieg bzw. Frozen Conflict nur jetzt direkt zwischen RU und UA. Und die EU wird sich auch schwer tun einvernehmlich weitere Sanktionen im Energiebereich auf den Weg zu bringen, deren Wirkung allenfalls langfristig ist nur mit erheblichen Nachteilen für die EU selbst.

25.04.2022

Ein überfallenes Land wehrt sich gegen den Aggressor und Jochen H. redet über die USA statt über den Angreifer. Dann noch die Plattitüde, dass die Ukraine gar keine Chance habe (und sich wohl besser ergeben solle) und zuletzt der Angsthinweis auf den Wegfall der Energielieferungen (die Ölpipeline ist eh seit heute Nacht eh zerstört). Fehlt nur noch die obligatorische Warnung vor dem Atomknopf, dann wäre die PR-Linie des Kreml vollständig abgearbeitet.
Wenn Russland militärisch geschlagen wird, können Sie sich ein paar neue Begründungen dafür ausdenken, warum die Amis an allem schuld sind.

25.04.2022

Sie werden doch nicht so naiv sein zu glauben, dass die USA keine geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen in diesem Krieg haben. Ich fürchte jedenfalls, dass die amerikanischen Interessen den europäischen Interessen klar zuwiderlaufen. Wir können auch nicht wollen, dass dieser Krieg noch monate-, wenn nicht jahrelang so weitergeht.
Ein militärischer Sieg der Ukraine ist nur möglich, wenn die Nato-Länder direkt oder indirekt zur Kriegspartei werden. Wollen Sie dieses Risiko wirklich eingehen?

25.04.2022

Die NATO-Länder sind schon Kriegspartei. Den USA ist die ganze Sache ziemlich egal weil sie kaum betroffen sind. Die USA betrachten diesen Krieg als Konjunkturprogramm für ihre Waffenindustrie und gleichzeitig als Schwächung eines potentiellen Gegners. Sie werden neben Russland die Gewinner sein.

25.04.2022

Antwort an Michael W: Was wollen Sie denn - Ich habe nicht gesagt die UA solle sich ergeben, sondern mehr als ein Patt ist im UA Krieg objektiv militärisch betrachtet nicht drin. Die USA nutzen den Krieg als Chance Russland milit. zu schwächen; das geben sie auch ganz offen zu. Und zu Ihrer Info- Das Erdöl nach DEU wird über die Pipeline Druschba durch Polen geliefert und die EU Länder können sich auf einen Erdöl Boykott gegen RU nicht einigen (lt Hr Borell ). Vom derzeitigen Brand ist die Pipeline nicht direkt betroffen, auch wenn Sie das freuen würde. Aber nicht alle Menschen im Lande sind bereit für die UA schwere wirtschaftliche dauerhafte Nachteile hinzunehmen ohne reale Aussicht RU damit vom Krieg abzuhalten.

25.04.2022

Eine befremdliche "Analyse" von Herrn Krökel. Muss es wirklich sein, dass ein Journalist in dieser Form seine extreme Privatmeinung kundtut?

24.04.2022

Egal was "heisse oder kalte Krieger" von sich geben, leider wird es ein Ende von Mord und Totschlag, von Kriegsverbrechen nur in der realen Konstellation geben. Ein Moskauer Brutus ist wohl nicht in Sicht - d.h. also auch mit Putin muss es zum halbwegs friedlichen Ende gebracht werden.
Nicht in der Gegengewalt werter Herr Krökel, sondern allein in der Diplomatie, in Gespräöchen und akzeptablen Vereinbarungen liegt eine positive und zielführende Zukunft. Diese (mediale) Säbelrasseln dient nur Putin und fordert Opfer in der Ukraine. Der Duktus des Kommentars befremdet mich sehr.

24.04.2022

Mit wem wollen Sie denn Gespräche führen? Mit der Wand hinter Putin oder?

25.04.2022

"Nicht alle im Westen sind so kleinmütig wie Deutschland"

Immerhin haben wir in Deutschland auch eine besonders mutige kleinere "Ampel-Koalition der Zukurzgekommenen" aus Michael Roth (SPD), Anton Hofreiter (Grüne) und Agnes Strack-Zimmermann (FDP) . . .

24.04.2022

Der November 2020 war ein schwarzer Monat für die Welt.

24.04.2022

Es besteht tatsächlich die Gefahr, dass die USA kein gesteigertes Interesse an einer allzu schnellen Beendigung dieses Krieges haben könnten. Solange der Krieg und die Sanktionen bestehen bleiben, blutet Russland nämlich militärisch und finanziell langsam aus. Und das dürfte den USA sehr gelegen kommen.
Ebenso gilt das für Selenskyj, der mit seiner gescheiterten Politik vor dem Krieg kurz dem Ende seiner Präsidentschaft stand. Erst als "Kriegskanzler" fand er mit seinen geschickten Medienauftritten zu seiner Rolle als Präsident. Nach dem Krieg könnte es damit schnell vorbei sein, da seine konzeptionellen und politischen Defizite dann wieder in den Vordergrund treten.
Es liegt also an uns Europäern, diesen Krieg schnellstmöglich zu einem vernünftigen Ende zu bringen, denn wir sind neben den Ukrainern diejenigen, die wirtschaftlich am meisten darunter zu leiden haben und die Belastung steigt von Tag zu Tag.
Immer noch mehr und schwerere Waffen für die Ukraine sind deswegen der völlig falsche Weg, denn eine Rückeroberung der von den Russen derzeit besetzten Gebieten ist militärisch ohnehin ausgeschlossen. Dazu hat Russland zu viele militärische und personelle Ressourcen in der Hinterhand und Putin wird eine Niederlage nie zulassen, denn das wäre sein Ende. Vorher setzt er taktische Atomwaffen ein, um die Ukraine zur Kapitulation zu zwingen. Die Folgen wären dann allerdings unabsehbar.

24.04.2022

Was verführt Sie zu der Aussage:
„ eine Rückeroberung der von den Russen derzeit besetzten Gebieten ist militärisch ohnehin ausgeschlossen.“
Die Rote ist schlagbar. Das wissen die Ukrainer jetzt. Sie werden nicht nachlassen.

24.04.2022

Thomas T., es ist nun einmal etwas ganz anderes, einen Gegner mit unmotivierten und ungenügend ausgerüsteten Angreifern aufzuhalten als selbst anzugreifen. Mich wundert, dass solche grundlegenden militärischen Wahrheiten in dieser Debatte kein Thema sind.
Russen und Ukrainer werden sich in der Ostukraine bald im selben Stellungskrieg wiederfinden, den sie in den Separatistengebieten seit Jahren führen. Wohin soll das führen?

25.04.2022

Sehr geehrter Herr Wolfgang L.

Wofür benötigt die Ukraine schwere Waffen?
Um in die militärische Offensive zu kommen, damit die Armee des derzeit brutalsten lebenden Faschisten aus dem eigenen Land gejagt wird.
Das ist die simple Wahrheit. Und es die, die einen Stellungskrieg verhindert.

Mit Putin ist nicht mehr zu reden. Da bin ganz bei Herrn Krökel.
Das wirklich irre ist, dass die SPD-geführte deutsche Regierung noch immer nicht erklärt hat, mit welchem Ziel sie Sanktionen und Boykotte verhängt. Was passiert, wenn der Krieg in Stellungen erlahmt? Die Kriegführenden vor Erschöpfung einen Waffenstillstand vereinbaren? Kaufen wir dann wie gehabt bei Putin ein, als wäre nichts gewesen? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der Wirtschaftskrieg beendet wird? Vielleicht sind die ja, für eine uns nicht sichtbare Putin-Opposition in Rußland annehmbar und einer wird daher zum Brutus?
Und noch leichter wird es, aus einer Position der Stärke heraus in etwaige Verhandlungen mit Russland zu gehen. Jetzt reist der UN-Generalsekretär (ehemaliger Vorsitzender der sozialistischen Internationalen) zu Putin und ruft: „Bitte! Bitte!“ Das bringt gar nix. Die Rote Armee in Auflösung zurückflutend - dass macht den Kreml gesprächsbereit.

25.04.2022

Auf der einen Seite wird von interessierten Kreisen behauptet, Russland würde sich nach der Ukraine das nächste (Nato)-Land vornehmen, auf der anderen Seite tut man so, als würde lediglich die Lieferung von schweren Waffen die kleine Ukraine in die Lage versetzen, Russland aus dem Land zu werfen. Was stimmt denn nun? Vermutlich weder das eine noch das andere.
Russland ist (abgesehen von den Atomwaffen) keine wirkliche Bedrohung für die Nato, wenn diese zusammensteht. Russland ist aber sehr wohl in der Lage, die bisher in der Ukraine besetzten Gebiete zu halten. Darauf sollten sich die Kriegsparteien verständigen und mit Friedensverhandlungen beginnen. Mehr ist für die Ukraine militärisch nicht mehr drin, so tragisch das für die in der Ostukraine Betroffenen natürlich ist.

24.04.2022

Jetzt wird die Ukraine geteilt, was Putin ursprünglich wollte und dies hätte auch früher ohne Blutvergießen diplomatisch gelöst werden können.

25.04.2022

Ich bin mir sicher, dass Putin genau davon träumt. Irgendwann wacht er dann aber auf, wenn die eigenen Leute an das Tor klopfen.

Im Übrigen finde ich es völlig irre, wie hier (edit/mod/bleiben Sie doch bitte mal sachlich!) Selbstgespräche führen, nur um zu suggerieren, dass 99,5 % der Deutschen hinter Russlands (natürlich völlig berechtigten) Forderungen stünden und man Putin ja keine Wahl gelassen habe als einen Angriff auf die Ukraine (Verzeihung: "Spezialoperation") zu starten...
Dass das nicht verfängt, sollten die Kreml-Propagandisten doch mittlerweile verstanden haben.

24.04.2022

Herr Krökel, Sie schreiben schwer Erträgliches, mit dem Sie aber wohl recht haben. Putin führt einen mörderischen Eroberungskrieg und seine Gewalt ist nur mit Gewalt zu stoppen. Und das fordert unter den Ukrainern wie auch den leider nicht desertierenden russischen Soldaten entsetzliche Opfer.

Raimund Kamm

24.04.2022

Irrtum - nur mit Putin wird der Konflikt gelöst. Die Ukaine verliert und wird Teile ihres Landes an Rußland abtreten oder ihnen eine gewisse Selbständigkeit zubilligen müssen. Da helfen auch 20-/30-/40-Jahre alte schwere Waffen aus dem Westen nichts. Ohne Kriegsbeteiligung der "Guten" wäre der Krieg längst beendet und es hätte weniger Tote auf beiden Seiten gegeben. Aber Menschenleben stehen nicht an erster Stelle.

24.04.2022

Irrtum. Nur ein militärischer Sieg über Putins Russland wird die Zahl der von Putin geopfert Menschenleben begrenzen. Knickt man vor Putin ein, macht der aus der Ukraine einen Gulag und greift als Nächstes in Moldawien, Georgien, Finnland und dem Baltikum an. Das wird erheblich mehr Opfer fordern, als die Verhältnisse jetzt gerade zu rücken. Es muss jedem Irren in Europa klar sein, dass der Versuch, Grenzen militärisch zu verändern zum Scheitern verurteilt ist.

Und ihre hellseherische Fähigkeit, dass die Ukraine verliert, können Sie ja mal mit Fakten untermauern. Der russische Vormarsch auf Kiew war ja jetzt eher so semi. Derzeit kommen sie im Donbass auch nicht wirklich vorwärts. Also - wieso verliert die Ukraine?

24.04.2022

" Ohne Kriegsbeteiligung der "Guten " ...unglaublich was Sie da einen verachtenden Mist schreiben !!!

24.04.2022

Genau so ist es, mit Selenskiy und den USA gibt es keinen Frieden, wenn die nicht wollen und danach sieht nicht aus, Putin will Frieden aber seine berechtigten Fordeungen werden von den Beiden nicht erfüllt.

25.04.2022

Die Ralität ist nicht schwer verständlich - passt aber manchmal nichts Menschenbild/Wewltbild. Fakten werden gewünscht? In fast jeder Zeitung, in fast jeder TV-Sendung kann man die Tatsachen sehen. David gewinnt nur in der Bibel gegen Goliath.