Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Grüne fordern konkrete Schritte zur Aufnahme von bedrohten Russen
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Bildungsgipfel: UN-Chef: Bildung "in tiefer Krise" - Forderung an Taliban

Bildungsgipfel
19.09.2022

UN-Chef: Bildung "in tiefer Krise" - Forderung an Taliban

UN-Generalsekretär António Guterres hat in New York zu einem Gipfel über die Lage der Bildung weltweit eingeladen.
Foto: Seth Wenig/AP, dpa

Die Corona-Pandemie hat Schülerinnen und Schülern weltweit einen Schlag versetzt, sagt UN-Chef António Guterres. Er hat beim Bildungsgipfel in New York auch eine klare Botschaft an die Taliban.

UN-Generalsekretär António Guterres hat von den militant-islamistischen Taliban den freien Zugang zu Bildung für Mädchen gefordert. "Von dieser Plattform aus appelliere ich an die Behörden in Afghanistan: Heben Sie unverzüglich alle Beschränkungen für den Zugang von Mädchen zur Sekundarschulbildung auf", sagte Guterres am Montag zum Auftakt eines Bildungsgipfels der Vereinten Nationen in New York.

Seit der erneuten Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im August 2021 wird Mädchen der Schulbesuch über die sechste Klasse hinaus weitgehend verwehrt. Die Taliban hatten eigentlich angekündigt, dass unter Auflagen auch Mädchen weiterführender Schulen ab der 7. Klasse wieder am Unterricht teilnehmen dürften - dazu gehöre, dass Mädchen den islamischen Hidschab tragen und in separaten Gebäuden von weiblichen Lehrkräften unterrichtet werden müssten, hieß es.

Der von den Vereinten Nationen veranstaltete Bildungsgipfel findet einen Tag vor der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York statt, bei dem ab Dienstag über 140 Staats- und Regierungschefs erwartet werden.

Friedensnobelpreisträgerin kritisiert Taliban

Guterres betonte in seiner Rede, dass die Bildung weltweit in einer "tiefen Krise" stecke. "Etwa 70 Prozent der Zehnjährigen in armen Ländern sind nicht in der Lage, einen einfachen Text zu lesen". Dabei habe die Corona-Pandemie "verheerende Auswirkungen" auf das Lernen gehabt und dem Fortschritt einen Schlag versetzt. Selbst in entwickelten Ländern seien die ungleiche Behandlung von Schülerinnen und Schülern eher mehr verankert denn reduziert worden.

Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai warnte derweil vor einem weltweiten "Bildungs-Notfall". Unter anderem Kriege, Konflikte, Dürren und Überflutungen hielten derzeit an vielen Orten der Welt Kinder aus den Schulen fern, sagte die 25-Jährige. Auch sie kritisierte die Taliban scharf. Yousafzai hatte im Oktober 2012 ein Attentat überlebt, nachdem Taliban-Kämpfer im Norden Pakistans ihren Schulbus gestoppt hatten. Sie hatte sich zuvor für den Schulbesuch von Mädchen stark gemacht.

"Wenn Sie ernsthaft an einer sicheren und nachhaltigen Zukunft für Mädchen interessiert sind, dann seien Sie ernsthaft im Hinblick auf Bildung", sagte die in Großbritannien lebende Pakistanerin. "Sie dürfen keine kleinen, geizigen, kurzfristigen Versprechungen machen, sondern müssen versprechen, das Recht auf komplette Bildung einzuhalten und die Finanzierungslücken für immer zu schließen."

An die Staats- und Regierungschefs gewandt sagte Yousafzai, die 2014 für ihren Einsatz für das Recht aller Kinder auf Bildung als bislang jüngste Preisträgerin überhaupt den Friedensnobelpreis erhalten hatte: "Wie viele weitere Generationen sind Sie bereit zu opfern? Wie lange wollen Sie uns darauf warten lassen, Ihre Versprechen einzulösen?".

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.