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Bundestagswahl im Südwesten: CDU-Politiker Glaser trotz Wahlsieg nicht in Bundestag

Bundestagswahl im Südwesten

CDU-Politiker Glaser trotz Wahlsieg nicht in Bundestag

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    Nach der Bundestagswahl kommen nicht alle Wahlsieger ins Parlament. (Symbolbild)
    Nach der Bundestagswahl kommen nicht alle Wahlsieger ins Parlament. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/dpa

    Trotz des Siegs im Wahlkreis Lörrach-Müllheim darf CDU-Kandidat Stefan Glaser wegen des neuen Wahlrechts nicht in den Bundestag einziehen. Der 34-Jährige erhielt am Sonntag 33,2 Prozent der Erststimmen, wie aus dem vorläufigen Ergebnis für den Wahlkreis hervorging. Das reicht nach Angaben der Bundeswahlleiterin aber nicht für ein Bundestagsmandat.

    2021 hatte Diana Stöcker den Wahlkreis für die CDU gewonnen. Nachdem sie im vergangenen Jahr zur Oberbürgermeisterin von Weil am Rhein gewählt wurde, verabschiedete sich Stöcker aus dem Bundestag.

    Wegen der Wahlrechtsreform, die nun zum ersten Mal greift, ziehen aber nicht mehr alle siegreichen Wahlkreis-Kandidaten automatisch in den Bundestag ein: Sie bekommen nur noch dann ein Mandat, wenn ihre Partei auf genügend Zweitstimmen kommt, anderenfalls gehen die siegreichen Direktkandidaten leer aus. Dafür entfallen die früher üblichen Überhang- und Ausgleichsmandate. Künftig hat der Bundestag nur noch 630 Abgeordnete, statt aktuell 733.

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