Newsticker
Deutschland und Niederlande liefern Ukraine weitere Panzerhaubitzen
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Corona: Dänemark und Frankreich werden Hochrisikogebiete

Corona-Lage spitzt sich zu
17.12.2021

Dänemark und Frankreich werden Hochrisikogebiete

Wegen hoher Coronazahlen in Frankreich und Dänemark hat Deutschland die beiden Länder als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft.
Foto: Ralf Lienert

Wegen der ansteigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen stuft Deutschland seine Nachbarn Dänemark und Frankreich als Corona-Hochrisikogebiete ein.

Deutschland stuft seine Nachbarländer Frankreich und Dänemark ab Sonntag als Corona-Hochrisikogebiete ein. Auch Norwegen, der Libanon und Andorra werden Hochrisikogebiete. Das gab das Robert Koch-Institut am Freitag bekannt.

Wer aus einem als Hochrisikogebiet eingestuften Land nach Deutschland einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Freitesten kann man sich dann frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test.

Video: dpa Exklusiv

Corona-Hochrisikogebiete: 50 Länder auf Liste des RKI

Für die Hochstufung eines Landes zum Hochrisikogebiet sind nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Weitere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Mit der Hochstufung Frankreichs und Dänemarks sind nun alle Nachbarländer Deutschlands außer Luxemburg. Zuletzt von der Liste gestrichen wurden Bulgarien, Estland, Lettland, Albanien, Nordmazedonien und Moldau.

Im Sommer waren zwischenzeitlich keine Länder in der EU als Hochrisikogebiete eingestuft gewesen. Ab Herbst sind nach und nach wieder Länder hinzu gekommen. Inzwischen sind vom Robert Koch-Institut 50 Länder auf der ganzen Welt teils oder ganz als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft.

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist automatisch auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Lesen Sie dazu auch

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.