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Newsticker
USA: Hätten kein Problem mit Lieferung deutscher Kampfpanzer an die Ukraine
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  3. Gasheizung ab 2024: Verbot von Einbau wieder aufgehoben

Verfehlte Klimaziele
07.09.2022

Rolle rückwärts: Verbot von Einbau neuer Gasheizungen aufgehoben

Ab 2024 gilt ein Verbot für neue Gasheizungen.
Foto: Hauke-Christian Dittrich, dpa (Symbolbild)

Weil die Bundesregierung die nationalen Klimaziele bei Gebäuden und im Verkehr verfehlte, soll nachgebessert werden. Das Verbot neuer Gasheizungen kommt jedoch zum Erliegen.

Im Gebäudebereich sollen nicht mehr so viele Treibhausgase ausgestoßen werden. Deshalb wollen Bauministerin Klara Geywitz (SPD) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) mit mehreren Maßnahmen beim Klimaschutz nachbessern. Als Teil dieses Sofortprogramms war vorgesehen, dass ab 2024 keine reinen Gasheizungen mehr eingebaut werden dürfen. Ab übernächstem Jahr wären demnach nur noch Heizungen vorgesehen, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien arbeiten.

Jedoch wird diese geplante Änderung des Gebäudeenergiegesetzes nun doch keine Realität: Der großen Ankündigung erfolgte die Rolle rückwärts durch die Bundesregierung. Die Absicht zum Gasheizungsverbot sei nicht realisierbar, heißt es in einem gemeinsam verfassten Schreiben des Wirtschafts- und des Bauministeriums.

Neue Gasheizung ab 2024: Verbot gekippt – Umrüsten auf Wärmepumpe

Etwa die Hälfte aller Wohnungen in Deutschland wird laut dem Handelsblatt mit Erdgas beheizt, ein Viertel mit Öl. Auch weil die Gaspreise aufgrund des Ukraine-Konflikts eklatant steigen, sind alternative Heizmethoden gefragter denn je. Dabei ist vor allem eine Wärmepumpe eine lukrative Option. Diese zieht ihre Energie aus unterschiedlichen Energiequellen wie der Umgebungsluft, der Erde oder dem Grundwasser. Dementsprechend müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt werden.

Die Kosten für die Wärmepumpe fallen je nach Aufwand unterschiedlich hoch aus. Man kann mit Kosten zwischen 7000 und 15.000 Euro rechnen. Hinzu kommen Kosten für die Installation, die in vielen Fällen noch mal genauso viel oder sogar mehr kostet, und den Einbau. Auch der Austausch der Heizkörper oder Leitungen kann zusätzliche Kosten verursachen. Die Umrüstung kann mit bis zu 35 Prozent bezuschusst werden. Zusätzlich zum Umbau fallen auch Kosten für die Entsorgung der Gasheizung an. Je nach Modell muss man mit bis zu 2000 Euro rechnen. Einige Anbieter von Heizungssystemen bieten aber beim Kauf eine kostenlose Entsorgung an.

Gasheizung der Zukunft: Diese Alternativen plant die Bundesregierung

Eine Wärmepumpe (zum Faktencheck) ist zwar effizient, umweltschonend und günstig, trotzdem fallen auch nach der Anschaffung Kosten für den Strom an. Die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe ist dabei davon abhängig, ob man sie für die Heizung oder Warmwasserbereitung nutzt. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) liegt zwischen 2,4 und 4,5 für Warmwasser und 2,8 und 4,8 für die Heizung. Dementsprechend liegen die Stromkosten bei etwa 800 Euro jährlich.

Darüber hinaus sollen weitere Alternativen für die Gasheizung attraktiver werden: Dazu zählen neben Wärmepumpen und Hybridgeräten auch Gasheizungen mit nachhaltigem Biomethan, grünem Wasserstoff sowie anderen Gasen, die als "grün" gelten. Dem Vernehmen nach könnten auch Biomasse- und Stromdirektheizungen vermehrt Anwendung finden, darüber hinaus soll der Anschluss an ein Fernwärmenetz künftig leichter werden.

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Insgesamt gehe es darum, dass Alternativen zur Gasheizung für deutsche Verbraucher attraktiver werden, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Energie abgedeckt werden.

Video: dpa

Klimaschutz-Sofortprogramm: Häuser sollen saniert werden

Bis 2030 müssen allein im Gebäudebereich noch 152 Millionen Tonnen CO2 mehr eingespart werden als bislang. Diese Lücke werde das Sofortprogramm mehr als schließen, heißt es laut der Deutschen Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Es gehe insbesondere darum, mehr Häuser zu sanieren und eine Wärmeversorgung ohne fossile Brennstoffe zu etablieren. Dabei sollen die Bürger finanziell aber nicht überlastet werden.

Aus diesem Grund soll die staatliche Förderung für effiziente Gebäude neu ausgerichtet werden. Das Sanieren soll dabei in den Fokus rücken. Zudem wollen die Ministerien die Umstellung von Fernwärmenetzen auf erneuerbare Energien und Abwärme fördern. Für Handwerksbetriebe soll es Schulungen zum Einbau von Wärmepumpen geben.

Ausstoß von Treibhausgasen steigt in Deutschland

Im vergangenen Jahr stieg Deutschlands Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen um 4,5 Prozent. Das eigentlich schon für 2020 gesetzte Ziel von 40 Prozent weniger Treibhausgas-Ausstoß im Vergleich zu 1990 wurde damit auch ein Jahr danach noch verfehlt. Im langfristigen Vergleich sanken die Emissionen lediglich um 38,7 Prozent.

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