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  3. Gesundheitsminister Karl Lauterbachs Corona-Entscheidungen führen zu gefährlichem Durcheinander

Lauterbachs Entscheidungen führen zu einem gefährlichen Durcheinander

Kommentar Von Stefan Lange
06.04.2022

Karl Lauterbach hat die freiwillige Quarantäne für Corona-Infizierte zurückgenommen. Er räumt einen Fehler ein und will damit wohl als ehrlich und heldenmütig gelten, erzeugt aber ein gefährliches Durcheinander.

Eine der widersinnigsten Entscheidungen in der Corona-Pandemie ist wieder vom Tisch, bevor sie Schaden anrichten konnte. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat eingesehen, dass es gefährlich wäre, infizierte Menschen von der Isolationspflicht zu befreien. Wir erinnern uns: Einst wurden Kinder per Behördendekret zum Karzer in ihrem Kinderzimmer verdonnert, wenn sie infiziert waren. Wer sich das Virus eingefangen hatte, es nicht meldete oder sich gar nach draußen wagte, musste mit harten Konsequenzen rechnen.

Die neue Virus-Variante ist zwar weniger tödlich, aber dennoch gefährlich. Der Umgang mit Covid-19 ist routinierter geworden, es tötet gleichwohl jeden Tag Menschen und verursacht weiterhin schwere Krankheitsverläufe. Warum der SPD-Politiker da eine Kehrtwende vollziehen wollte, hat niemand verstanden. Zumal er gleichzeitig wegen der Bedrohung durch Corona für eine Impfpflicht warb – zwei Dinge also, die nicht zusammenpassen.

Lauterbach ruft bei Corona stets Alarmstimmung aus

Die Kritik an Lauterbachs Vorgänger Jens Spahn war zum Ende seiner Amtszeit scharf. Der CDU-Politiker wurde als Ankündigungsminister beargwöhnt, viele dachten, es könne schlimmer nicht kommen. Dann kam Karl Lauterbach. Vier Monate ist er im Amt, in das er überraschend gelangte, weil Kanzler Olaf Scholz gute Beliebtheitswerte – die Lauterbach damals noch hatte – höher ansetzte als alles andere. Nicht Sabine Dittmar etwa wurde Gesundheitsministerin, sondern eben Lauterbach, der schnell da weitermachte, wo er zuvor angesetzt hatte: Alarm auszurufen, um sich dann als Helfer zu profilieren.

Mal warnte Lauterbach – Spitzname „Karlchen Überall“ – bei seinen zahlreichen Talkshow-Auftritten vor 300.000 Corona-Toten im Sommer, mal davor, das Corona-Infizierte schneller altern. Diese und ähnliche Übertreibungen kassierte er anschließend mit der Bemerkung ein, er habe „einen Fehler“ gemacht. So auch jetzt. Es ist symbolträchtig, dass er seinen neuesten Fehler in der Talkshow von Markus Lanz eingestand.

Lauterbach hat sich bereits einige schwere Schnitzer geleistet

Fehler passieren, gewiss. Aber Lauterbach hat mittlerweile in seiner kurzen Amtszeit eine Kette schwerer Schnitzer aufgefädelt. Erst der verkürzte Genesenenstatus, das Hin und Her über die vierte Spritze, das Gewürge um die Impfpflicht, das Gezerre um das Ende der Corona-Beschränkungen und jetzt die falsche Entscheidung in einer so wichtigen Frage wie der Quarantäne, die die Freiheitsrechte des einen und die körperliche Unversehrtheit der anderen berührt. Lauterbach selbst scheint im Ministerium und im Kabinett völlig isoliert. Niemand hat ihn offenbar gewarnt, dieses Thema anzupacken – noch dazu so strategisch ungeschickt vor der geplanten Impfpflicht-Debatte am Donnerstag im Bundestag. Lauterbach sollte sich überlegen, ob er nicht einen Fehler zu viel gemacht hat und er der Richtige für diesen wichtigen Kabinettsposten ist.

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Die Diskussion ist geschlossen.

06.04.2022

Wir brauchen im Bundestag auch keine Frauenquote, sondern eine Gehirnbenutzungsquote!
Alle die in die Politik wollen, müssten zukünftig einen Idiotentest machen und einen IQ nachweis vorlegen!

06.04.2022

(edit/mod/NUB 7.2/7.3)

06.04.2022

Schade das bei der Aufzählung der Fehler von „Karlchen Überall“ einer fehlt, der den Steuerzahler extrem teuer zu stehen gekommen ist.
Bei Amtsübernahme hat Lauterbach ja eine „Inventur“ vorgenommen, bei der er fehlende Impfstoffmengen entdeckt haben will und hat gleich mal nachbestellt. Dumm nur, dass er sich beim Nachzählen genau so vertan hat wie beim Nachbestellen. So sah’s Deutschland dann auf 135 Millionen Impfdosen für Boosterimpfungen, als schon ca 40 Millionen geboostert waren. Die Überbestände kommen nun langsam ans Verfalldatum und müssen entsorgt werden. Schaden irgendwo um 1 Milliarde Euro. Aber dazu wird der Karl mit großen Knopfaugen sicher auch nur sagen: „Ja, da habe ich einen Fehler gemacht.“ und dann in seinen Dienstwagen steigen. Das in dem Land, in dem einer Kassiererin wegen eines Pfandbon über ein paar Cent gekündigt werden kann.

06.04.2022

Ich fordere den sofortigen Rücktritt von diesem sich ständig widersprechendem Lauterbach!
Absolut unfähig!
Genau wie von der Leyen, AKK und Lambrecht!

06.04.2022

So viel zu der Glaubwürdigkeit unserer Volksvertreter..... Panik-Karl ist hier fehl am Platze

07.04.2022

(edit/mod/NUB 7.3/sachlich argumentieren bitte)

06.04.2022

Untragbar, wenn ein Minister über eine Talkshow Gesetze oder Gesetzesänderungen verkündet, während einige Stunden zuvor die Ländergesundheitsminister auf die vorhergehende Entscheidung entsprechende Beschlüsse gefasst haben. Erstaunlich, wie viele das Mittragen oder (noch) tolerieren...