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  3. Katholische Kirche: Bittere Erkenntnis für deutsche Katholiken aus Rom

Katholische Kirche
21.11.2022

Bittere Erkenntnis für deutsche Katholiken aus Rom

Papst Franziskus und Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.
Foto: Vatican Media, KNA

Die Bilanz des Besuchs der katholischen Bischöfe in Rom ist ernüchternd: Sie verzichten auf einen Sonderweg und der Vatikan versteht den Reformbedarf nicht.

In der Logik heutiger Zeit geht es oft um die Frage, wer sich durchgesetzt hat oder als Sieger aus einem Konflikt gegangen ist. Diese Logik herrscht nun auch bei der Beurteilung des Besuchs der deutschen Bischöfe im Vatikan. Der alle fünf Jahre stattfindende Routinebesuch der Apostel-Nachfolger am Heiligen Stuhl beim Nachfolger Petri galt diesmal als besonders wichtig.

Denn in Deutschland versucht die katholische Kirche mit ihrem Synodalen Weg einen eigenen Reformprozess, der in Rom mit großer Skepsis beäugt wird. Die Begegnungen im Vatikan wurden als Duell der Reformer mit dem schwerfälligen Flaggschiff Vatikan interpretiert. Aus Beobachtersicht haben beide Seiten Punkte gemacht.

Der Zölibat ist für den Vatikan nicht verhandelbar

Der Vatikan hat sich zusichern lassen, dass die Perspektive Roms berücksichtigt wird. Dazu zählt die Rücksicht auf „nicht verhandelbare Themen“ wie das Verbot der Weihe von Frauen, den Pflichtzölibat oder dass Laien bei der Ernennung von Bischöfen ein Mitspracherecht haben. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, bringt als Erfolg mit nach Hause, dass man den Vatikan davon abbringen konnte, den Reformprozess ganz einzufrieren. Denn das war der Plan Roms.

Die deutschen Bischöfe haben auch eine bittere Erkenntnis aus Rom mitgebracht. Ihr Synodaler Weg zusammen mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) war nach einer schwierigen Selbstanalyse zum Verhalten der Kirche und ihrer Repräsentanten im Missbrauchsskandal ins Rollen gekommen, der sogenannten MHG-Studie. Unabhängige Forscher hatten dabei den Missbrauchsskandal in Reihen der katholischen Kirche untersucht und Risikofaktoren benannt, die zu sexualisierter Gewalt führen können.

Rom sieht keinen Zusammenhang zwischen Reformen und dem Missbrauchsskandal

Einigen Gesprächspartnern in Rom ist dieser Zusammenhang der Reformen zum Missbrauchsskandal bis heute nicht klar oder sie sind nicht überzeugt davon. Dazu gehört wohl auch Papst Franziskus. Der Deutschen Bischofskonferenz ist dagegen längst klar: Der sexuelle Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche und seine Vertuschung ist der Ursprung der Notwendigkeit zur Veränderung, ist die Pervertierung der Botschaft Christi.

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Viele in Deutschland hoffen nun einfach, die katholische Kirche mit der Weihe von Frauen, der Segnung homosexueller Partnerschaften, der Aufhebung des Pflichtzölibats und der Beteiligung von Laien an Bischofswahlen oder anderen wichtigen Entscheidungen retten zu können.

Auch der Synodale Weg stoppt die Kirchenaustritte in Deutschland nicht

Doch selbst wenn die Weltkirche in ihrem eigenen synodalen Prozess bis 2024 in die Richtung gehen würde – die Gläubigen in Westeuropa würden der Institution wohl weiter den Rücken kehren. Die katholische Kirche hat sich als über die Jahrhunderte kondensierter Machtapparat vom eigentlichen Kern ihres Auftrags entfremdet. Eine grundsätzliche Umkehr ist nicht in einigen Monaten oder Jahren hinzubekommen.

Diese Erkenntnis scheint Papst Franziskus recht zu geben. Veränderung von Strukturen, äußerer Druck und theologische Neubewertungen führen zu einem äußerlichen Wandel. Die katholische Kirche stünde dann in einem anderen Gewand da, aber zurück zu ihrem Auftrag wäre sie dann immer noch nicht gekommen. Denn der liegt in der gemeinschaftlichen Sorge um den Kern der christlichen Botschaft. Was kann eine von aller struktureller, theologischer, politischen Last befreite Figur Jesus Christus heute lehren?

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

22.11.2022

Auch einige deutsche Bischöfe lehnen bekanntlich tiefgreifende Reformen ab und fordern, dass man sich auf Neuevangelisierung und Missionierung konzentrieren sollte. Nun, dieser Ansatz ist natürlich mindestens naiv. Es glaubt doch wohl keiner ernsthaft, dass eine Einladung in das katholische Haus Gottes derzeit viele anspricht. Z.B.: Was soll die weit überwiegende Mehrzahl kirchenferner Frauen in Deutschland anziehend finden an der katholischen Kirche? Es kann durchaus sein, dass es noch Jahrzehnte nach einer Radikalreform dauert, bis die katholische Kirche (in Deutschland) anziehend ist, weil sie den schlechteren Teil ihrer Vergangenheit dann hinter sich gelassen hat und wieder einigermaßen glaubwürdig geworden ist.
Nachdem man aber in vielen Regionen der Welt diesen Reformbedarf nicht so spürt, wird auch nichts passieren dürfen um nicht eben jene zu verprellen. Deutschland und der Westen generell ist mit seinen Vorstellungen, z.B. zu Homosexualität wohl eher in der Minderheit.

21.11.2022

Wir dürfen also Kirchensteuer zahlen, haben aber ansonsten unserem Franzi zu gehorchen?!
DIE Möglichkeiten:
Franzi liest: Vor Gott sind alle Menschen gleich => handelt entsprechend
(ansonsten gehört er genau zu diesem Klientel: frauenverachtend, habgierig, vergewaltigend (real oder theoretisch)

Vielleicht sollten wir Franzi endlich einmal durch eine Francesca ersetzen