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Chaos bei der Bahn – nur der Schnee oder Systemversagen?

Kommentar Von Michael Pohl
03.12.2023

Bei Schnee stehen die Züge in Deutschland still. Da stellt sich die Frage, ob der Totalausfall der Bahn nur am Wetter liegt.

Schön war die Zeit: Einst warb die Deutsche Bundesbahn bekanntlich mit dem Slogan „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ Und zeigte auf ihrem Plakat eine schnittige E-Lok, die einen „Trans-Europa-Express“ durch den Schneesturm pflügte. Subtil ließ es die Gedanken an im Stau stehende Autofahrer schweifen – mancher davon möglicherweise mit Sommerreifen vom Ziel entfernt. An diesem Wochenende war es umgekehrt: Die Züge standen, auf vielen Straßen ging es – wenn auch langsam – vorwärts.

Inzwischen ist es nach jahrzehntelangem Missmanagement und politischen Fehlentscheidungen die Bahn, die im übertragenen Sinne auf Sommerreifen im tiefsten Winter unterwegs ist. Bei Sturm und Schnee bleibt der Bahn immer öfter als einzige Antwort: Totalausfall. Und inzwischen tun es ihr sogar kommunale Verkehrsbetriebe nach: Der Münchner Verkehrsverbund stellt sogar wegen kräftiger Schneefälle den Betrieb der weitestgehend unter der Erde fahrenden U-Bahn ein! Bizarres Bayern. Ein halber Meter Schnee führt zum völligen Stillstand.

Die Mobilitätswende scheitert an der DB

Eiskalt erwischt ist auch die Politik: Sie spricht gern von Widerstandskraft – oder wie sie es nennt „Resilienz“. Doch in Wahrheit werden die öffentlichen Verkehrssysteme immer anfälliger. Mit einem Angebot, das oft bereits im „Schönwetterbetrieb“ versagt, ist keine „Mobilitätswende“ zu machen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.12.2023

Komisch. Auch Tirol war von der Schneewalze betroffen. Am ersten Tag gab es bei der ÖBB auch praktisch keinen Betrieb, aber am Sonntag war bis auf den Verkehr über das deu Eck ( Kufstein- Rosenheim- Salzburg ) weitestgehend wieder Normalbetrieb. Und die Ausweichstrecke innerhalb Österreich war auch nicht gestört- nur eben halt ein Umweg. Die DB ist wegen der geringen politischen Priorisierung ausgezehrt; die ÖBB ist hingegen weiterhin im Staatsbesitz als systemkrit. Baustein. Aber in DEU gilt lieber das Prinzip -die ganze Welt fördern- nur nicht das eigene Land.

04.12.2023

Offensichtlich machen die Österreicher alles falsch.

04.12.2023

„Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“
Die Verwendung des alten Deutsche Bundesbahn-Werbeslogans in diesem Kommentar ist sehr schön. Man hat ja sonst kaum noch was, worüber man lachen kann.

04.12.2023

Systemversagen von Menschen ?

Wenn man in Augsburg und München keine Diesellok für solche Witterungen bereitstellt, die Diesellok braucht keine zugefrorene Oberleitung um den Bahnverkehr zwischen Augsburg und München zu bedienen. Darf man bei der DB als Mitarbeiter noch eigenständig denken ?

04.12.2023

Hm das ist alles nicht so einfach..., man hat viele Ausreden für Alles bei der Bahn..., nur nicht für die Ticket Preise die müssen stimmen! Der Weg zeigt immer nach oben...., aber so wird das nix mit Verkehrswende ... niemals ist eh ein Plan für Träumer und Kleber....

04.12.2023

Nach dem Bericht, dass die Strecken mit einem Hubschrauber abgeflogen werden sollen war eigentlich alles klar...

Früher wäre man mit Diesellok, 5 Leuten, einem beheizten Wagen, Schaufeln und Kettensägen einfach mal losgefahren.

04.12.2023

Um Gottes WIllen! Wo denken Sie hin?

So etwas einfaches wie mit einem Wartungstrupp mal mit der Diesellok losfahren geht heute doch nicht mehr...
Moderne Zeiten halt. Außerdem hat die Diesellok sicher weder Bluetooth noch eine App dazu. Und Diesel geht ja gar nicht mehr heutzutage. Entweder eine Photovoltaiklok oder aber eine elektrifizierte, die mit Kohlen betrieben wird.

Nene, ein Wartungstrupp mal schnell losschicken ist sowas von überholt...

03.12.2023

Meine Frau war am letzten Mittwoch mit dem Zug vom Münsterland über Hannover nach Donauwörth unterwegs. Es war normales Wetter, aber jeder IC bzw. ICE hatte Verspätung mit den oft üblichen Ausreden: spätere Bereitsstellung des Zuges, Personalausfall, Personen auf den Gleisen, Weichenstörung usw. Bei der Hinfahrt am Samstag war das reinste Chaos von Nürnberg über das Rheinland. Verspätungen, falsche Anzeigetafeln an den Gleisen, Menschentrauben und keiner wusste was nun stimmt. Vermutlich war im Rheinland mehrere Fußballspiele. In den ICE waren alles Gänge voll, die Ein-und Ausgänge überfüllt usw. So was gibt es weder in Italien noch in der Schweiz. Dort sind alle vergleichbaren ICE nur mit Sitzplatz benützbar. Keine Stehplätze. Hier bei der DB zahlen sie fürs Stehen auch. Deutschland ist so was von fertig.(edit/mod/NUB 7.2)

03.12.2023

Nana -

wer wird denn im Land der religiös angehauchten Klimawandler, der gläubigen E-Auto-Fetischisten und fanatischen Verteidiger elektrisch betriebener Wärmepumpen - F
noch von der "Diesellokomotive" schwärmen ?!

Derartige "Dieselromantische" Schwärmerei könnte an der grünen Weltenrettungsgesinnung, welche dieses Land härter und unnachgiebiger in den Fingern hält als der aktuelle "Schnee-Hammer- zweifeln lassen !

Vielleicht ist aber auch so, daß der ganze Elektro-Antrieb-Quatsch nur für die Showrooms gut ist, aber nicht für das wirkliche Leben?!


Das hätte ich gerne gesehen, wenn am Freitag und Samstag schon alles zu 100 Prozent elektrifiziert gewesen wäre einschließlich aller Heizungen, Autos und LkW usw

Und die für diese ganze Spielerei notwendige Strommenge ausschließlich von Windmühlen und Sonnenkollektoren bereitgestellt würde.

Das wäre ein Schauspiel gewesen!

03.12.2023

Ihnen wurden in der Schule die Tests auch immer mit der Rückseite nach oben zurückgegeben, oder?

03.12.2023

Was wollen Sie denn , Herr D.?

In diesem Land hat man seit geraumer Zeit eben andere Schwerpunkte gesetzt.

Wichtig ist hier in diesem Land doch nur, daß man jeden Monat sein Geschlecht mit behördlichem Segen gegen angeblich 38 "andere Geschlechter" tauschen kann (dabei gibt es in den Bahnzügen und auf den Flughäfen doch nur Toiletten für "männlich" und "weiblich") und man korrekt den Genderdoppelpunkt bei "Fahrkartenkontroller:in" setzt.


Daß - wenn man schon das Autofahren mehr oder weniger verbieten oder unmöglich machen will - aber dann den Öffentlichen Verkehr nicht garantieren kann, was macht das schon.

03.12.2023

Und wichtiger - Herr D.-

ist natürlich auch, daß man Drogen nun schon 100m - statt vorher 200m - im Umkreis von Schulen konsumieren darf.
Diese "ausgesprochen dringende" Entfernungsreduktion ist für die bekennenden Autofeinde ja auch viel wichtiger als dann eine durchgängig funktionierende Autoalternative anzubieten.

04.12.2023

@ MARIA T.

Wichtig ist hier in diesem Land doch nur, daß man jeden Monat sein Geschlecht mit behördlichem Segen gegen angeblich 38 "andere Geschlechter" tauschen kann

Sie lesen zu viel BILD und haben leider sehr wenig Ahnung von den aktuellen Befindlichkeiten "in diesem Land". Der ganze Gender-Schmarren interessiert eine winzig kleine Minderheit hierzulande.

Die Frage, ob es Sinn macht weiterhin mit Milliarden einen Krieg am Laufen zu halten der nicht mit einem Sieg der Ukraine enden kann und wird beschäftigt eine viel größere Zahl unserer Mitbürger . . .

04.12.2023

>> Das hätte ich gerne gesehen, wenn am Freitag und Samstag schon alles zu 100 Prozent elektrifiziert gewesen wäre... <<

Mein elektrisches Allradmonster hat zwar etwas viel verbraucht, funktionierte mit Ausnahme der nicht abschaltbaren Spiegel-Klappfunktion aber einwandfrei ;-)

Die regenerative Energieproduktion in Deutschland ist halt gerade bei Dunkelflaute recht gering:

https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&source=total&week=48&year=2023

Daher gibt es auch die neue Atomallianz auf der Kimakonferenz...

04.12.2023

Herr Georg Kr.,


es ist mir in all den Monaten nicht entgangen, daß Sie und eine gewisse Anzahl anderer "Bürger"

sehr gerne und jetzt endlich die Ukraine über die Klinge springen lassen möchten

- um ja wieder zügig und schnell die Putinschen Erdgaslieferungen zu bekommen.

03.12.2023

Vielen Dank für diesen Kommentar!

Ich bin wirklich schockiert, wie eine für das alpenvorland nun wirklich nicht unerwartete und auch nicht extreme Menge Schnee ein absoluten total Stillstand auf breiter Linie verursacht.

1. Der Räumdienst hat total versagt. Gestern waren nicht einmal die Hauptachsen geräumt. Heute sind immer noch nicht alle Hauptstraßen geräumt. Die Nebenstraßen kann man ja komplett vergessen. Hier hat es mittlerweile 10cm Eis

2. Das Bahnnchaos stößt auf völliges Unverständnis. Meine Frau müsste heute wieder nach München, morgen früh zum Dienst in die Klinik.
Die Bahnen fuhren den ganzen Samstag nicht und Sonntag Vormittag nicht. Dann sollten einige Züge laut App fahren. Auf zum Bahnhof.
Der Zug fährt laut App mit 5 min Verspätung, am Bahnsteig kein Zug. Die Abfahrtszeit ist nun 15 Minuten her, immer noch kein Zug. Auf einmal verschwindet der Zug von der Anzeige, in der App fällt er plötzlich aus. Das Spiel wiederholt sich insgesamt 3 mal innerhalb 2 Stunden, bis sie die Schnauze voll hat und nach Hause fährt.
Auf dem Bahnsteig tummeln sich mittlerweile mehrere hundert Leute, alle sehr genervt und sauer. - verständlich! Die Polizei ist vor Ort und muss die Lage unter Kontrolle halten.

Die Situation ist die eine Sache, aber die Kommunikation seitens der Bahn und GoAhead kann ich nicht mehr mit diplomatischen Worten beschrieben. Fahrlässig, asozial und menschenfeindlich, wenn man ganz genau weiß, dass der Zug für anstehende Fahrt gar nicht existiert, dies nicht kommuniziert und dadurch am Bahnhof hunderte Menschen bei -10 grad stehen lässt.

Was ist nur aus diesem Land geworden? Kleinste Abweichungen und alles bricht zusammen. Nichts wird aufgearbeitet, niemand ist verantwortlich. Stattdessen ruhen wir uns auf dem Klimawandel als Begründung aus. Bis wir dann wieder wie im 15 Jhd. Leben.

03.12.2023

Wer mit der Bahn unzufrieden ist, kann bei der Bundestagswahl gerne das Kreuzchen bei einer Partei machen, die das Auto nicht generell verteufelt.

04.12.2023

Es sind hier keine kleinsten Abweichungen - es bricht keinem ein Zacken aus der Krone wenn er die Ärmel hochkrempelt und selbst anpackt. Wer keine Krone hat - dem kann auch kein Zacken rausbrechen.