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Der einstige Glanz verblasst: Niemand wartet auf Deutschland

Kommentar Von Stefan Lange
26.02.2023

Auch wenn es sich viele nicht eingestehen wollen: "Made in Germany" ist zwar noch eine Marke, doch der Glanz wird schwächer. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft.

Als Olaf Scholz am Wochenende Kurs Richtung Indien nahm, wurde dem Kanzler beim Anflug auf Neu-Delhi aus der Vogelperspektive vor Augen geführt, was Größe ist. Die indische Hauptstadt zählt mehr als 28 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und wird nur noch von Tokio übertroffen. Deutschland ist ein Zwerg im internationalen Vergleich und konnte das bislang durch Anstrengungen im Bereich von Wirtschaft und Kultur mehr als wettmachen. In den letzten Jahren ist das Land im Globalisierungs-Wettlauf jedoch immer weiter nach hinten durchgereicht worden. Die Verzwergung schreitet voran, die Entwicklung ist Besorgnis erregend.

Deutschland ist kein Spitzenstandort für die Wirtschaft

Die Größe einer Hauptstadt ist natürlich für einen Vergleich nicht wirklich ausschlaggebend. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ist der Anteil Deutschlands am Welthandel immer noch groß. Allerdings konzentriert sich der Großteil des Außenhandels auf wenige Unternehmen und einzelne Warengruppen, und selbst hier nehmen die Einschläge zu.

Video: dpa

Deutschland kann mit Spitzenstandorten in Nordamerika, Westeuropa und Skandinavien kaum noch mithalten, lautet das niederschmetternde Ergebnis des jüngsten ZEW-Länderindex – eine verlässliche Erhebung, die regelmäßig von der Stiftung Familienunternehmen in Auftrag gegeben wird. Im Vergleich von 21 Industriestaaten ist Deutschland auf Platz 18 abgerutscht. Wer’s nicht glaubt, kann auf andere Warnsignale schauen. In China, einst ein Absatz-Garant, werden deutsche Autobauer zunehmend von der heimischen Konkurrenz abgehängt.

Der deutsch-französische Motor läuft unrund

Während andere Staaten in Infrastruktur investieren oder ihr Steuersystem reformieren, kommt Deutschland nicht voran. Die deutsche Politik beruft sich gerne darauf, dass sie die letzten Jahre im Krisenmodus habe operieren müssen. Corona jedoch hatte die ganze Welt im Griff. Andere Länder lernten daraus, hierzulande gibt es immer noch keinen Plan für den Umgang mit einer Pandemie.

Andere Länder verlassen sich längst lieber auf sich selbst als auf Deutschland. Die Isolation in der Europäischen Union wächst, der deutsch-französische Motor läuft unrund. Im Ukraine-Krieg hat die Bundesregierung Leopard-Panzer versprochen, erfährt aber nur wenig Unterstützung. Die deutsche Hilfsbereitschaft werde zwar durchaus wahrgenommen, urteilte der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen. Der erfahrene Diplomat erklärte aber auch: "Überall hat man das Gefühl, dass Deutschland da nicht in Führung ist, sondern zögerlich hinterherhinkt. Da würde man sich - das hört man von allen Partnern - eine stärkere Rolle Deutschlands wünschen."

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Mehr Fleiß, weniger Work-Life-Balance

Als die Kabinettsmitglieder Svenja Schulze und Hubertus Heil letzte Woche in Afrika auf die Suche nach Fachkräften gingen, stießen sie überall auf freundliches Interesse. Doch viele Afrikanerinnen und Afrikaner gehen lieber in Länder, in denen flächendeckend englisch gesprochen wird und die Visavergabe nicht bis zu zwei Jahre dauert.

Die Ampel-Koalition ist gerade dabei, den letzten Aktivposten zu verspielen. Bislang war die Staatsverschuldung vergleichsweise gering, die Krisen konnten mit Milliarden-Summen zugeschüttet werden. Das Geld jedoch wird weniger, der Koalitionsstreit bei der Aufstellung des Haushalts für 2024 zeigt das deutlich.

Man wolle sich nicht nur auf sich selbst beschränken, sondern die Potentiale der Welt gemeinsam nutzen, hat sich Kanzler Scholz gegen eine "Deglobalisierung" ausgesprochen. Recht hat er, der Zug ist ohnehin nicht aufzuhalten. Deutschland kann noch den Anschluss halten - wieder mehr auf Fleiß und weniger auf Work-Life-Balance setzen zum Beispiel -, sollte sich beeilen und aufspringen. Die anderen Länder warten nicht.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

04.03.2023

Deutschland schafft sich ab .... und Sarrazin war damals nicht weitblickend ....aber solange die Work-Life Balance stimmt...

26.02.2023

@VONWOLFGANG L: zu Hans-Werner Sinn ein interessanter Artikel in der Welt unter der Überschrift: "„Deutschland ruiniert mit extremistischer Klimapolitik die eigene Industrie“"

27.02.2023

Sehr richtig, nennt sich FIT FOR 55 und ist nicht weniger als die geplante Deindustrialisierung Europas.

"Der CO2-Preis erreicht in der EU die 100-Euro-Marke und drängt damit Emittenten zu mehr Klimaschutz"...

oder zum Auswandern. Letzteres findet gerade in der Industrie statt.

26.02.2023

Herr Georg Kr. hat mich erinnert , was ich in meiner nach obene offen Aufzählung vergessen habe :

- viele unnütze Industriekapazitäten in die Nonsens-Technologien "E-Mobilität, Windmühlen-Bau und Solar-Feldchen" und sonstiger Spielereien stecken .
Bei gleichzeitiger totaler Abschaltung von Kernenergie und Kohlestrom .

26.02.2023

Gemach , Gemach - die anderen genannten Länder kommen auch noch da hin , wo Deutschland jetzt ist !

Es muß nur

- eine Meldestelle "Antifeminismus" eingerichtet werden (wie beim deutschen Familienministerium)

- eine Antirassismus-Beauftragte beim jeweiligen Landesparlament die Arbeit aufnehmen

- verpflichtende , einklagbare Gesetz zum korrekten Gendern erlassen , damit auch wirklich "Beamt:in" geschrieben wird

- alle Stellenausschreibungen und -angebote unbedingt "m-w-d" tragen , sonst dürfen sie nicht veröffentlich werden

- genderegerechte Toiletten einbauen

- bei der Armee nur Panzer einsetzen und Flugzeuge einsetzen , die auch von Schwangeren gefahren und geflogen werden können
( das ist auch der wahre Grund , warum die Ukraine von uns keine Panzer geliefert bekommen !)

27.02.2023

Zustimmung für Ihre beiden Kommentare. Da passiert wenn Laien und hoffnungslose Idealisten an die Schalthebel der Macht. Sie können Wichtiges nicht von Umwichtigem trennen; Priorisierung ist für diese Leute ein Fremdwort oder sie haben einfach eine völlig andere Werteordnung. Für jedes Problem oder Problemchen wird ein Beauftragter/Beauftragte bestellt- Gendern ist "very" .wichtig. Die grüne Möchtegernkanzlerin hat im AA jetzt dafür extra eine Stabsstelle "Feminismus+ Gendern" eingerichtet- ich weiss nur nicht für was das gut sein soll in der Aussenpolitik, aber wahrscheinlich bin ich zu blöd dazu das zu verstehen..

26.02.2023

@ HELMUT EIMILLER

"Made in Germany" ist zwar noch eine Marke, doch der Glanz wird schwächer. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft."

Da ist was dran. Das gute Image des "Made in Germany" war in den Nachkriegsjahren den vorrangigen Betriebszielen der Herstellung von qualitativen und technologischen Spitzenerzeugnissen und Dienstleistungen bei bestem Service zu verdanken. Diese Ziele verloren inzwischen massiv an Bedeutung zu Gunsten des Vorrangs der Profitmaximierung, der Shareholder-Zufriedenheit und hoher Manager- und Vorstandsbezüge. Bereitgemacht hat sich dagegen eine bräsige Selbstzufriedenheit. Die Kundenzufriedenheit rangiert auf dieser Skala irgendwo ganz hinten.

Musterbeispiel: die verschnarchte deutsche Automobilindustrie, die es bislang zwar schaffte viele stinkteure, schwere SUV's mit Hybrid-Antrieb meist als subventionierte Dienstwagen mit großem E im Kennzeichen auf die Straße zu bringen - aber kein massetaugliches bezahlbares E-Auto für Millionen von Normalverdienern.

Beim letzten Kundendienst wurde ich als Besitzer des Fahrzeuges einer süddeutschen Premiummarke "Made in Germany" informiert, dass nach ca. 7Jahren die Hinterachse an einer Stelle durchgerostet sei und man nun versuche, das über Kulanz zu beheben.

Dass am Niedergang des "Made in Germany" entsprechend den Aussagen einer der letzten großen Universalgelehrten NICOLA L. die Politik, insbesondere die Regierungsbeteiligung linker und grüner Ideologen schuld sei, ist nicht nachvollziebar . . .

Meine Vermutung: Ginge man bei der Suche nach Verantwortlichen ohne Vorurteile und zielgerichteter vor, käme man sehr wahrscheinlich auf eine ziemlich begüterte gierige Clique, die sich der besonderen Ägide unseres derzeitigen Bundesfinanzministers erfreuen darf . . .




26.02.2023

Jeder der einen Beruf ausübt kann sich ein eAuto leisten. Wir haben auch mit dem ID3 spekuliert aber uns dann doch für den Golf entschieden und werden diesen noch viele Jahre fahren. Die Entwicklung kommt erst jetzt richtig in Fahrt und vor 2 Jahren war über die Haltbarkeit der Batterie noch nicht viel bekannt und Leasing mögen wir nicht.

Zu Ihrem Musterbeispiel: tut mir leid für Sie und ich hoffe Sie bekommen es auf Kulanz. Ohne Grund rostet die Hinterachse nicht innerhalb von 12 oder 24 Monaten durch. Dies hätte schon vorher bei einer Inspektion auffallen müssen. Von daher sieht es mit einer Kulanz recht gut aus. Viel Erfolg.

26.02.2023

"Meine Vermutung: Ginge man bei der Suche nach Verantwortlichen ohne Vorurteile und zielgerichteter vor, käme man sehr wahrscheinlich auf eine ziemlich begüterte gierige Clique, die sich der besonderen Ägide unseres derzeitigen Bundesfinanzministers erfreuen darf . . ."

Die Vermutung trifft wohl den Nagel genau auf den Kopf.

26.02.2023

@ Michael K.

"Jeder der einen Beruf ausübt kann sich ein eAuto leisten."

Irren ist ja menschlich, aber so oft wie Sie sich irren.......
So mancher, der einen Beruf ausübt kann sich nicht mal eine vernünftige Wohnung leisten, geschweige ein E-Auto.

26.02.2023

Die Ampel-Koalition ist gerade dabei, den letzten Aktivposten zu verspielen. Bislang war die Staatsverschuldung vergleichsweise gering, die Krisen konnten mit Milliarden-Summen zugeschüttet werden.
Ihnen ist aber schon klar, wer jahrzehntelang Krisen mit Geld zugeschüttet hat?

26.02.2023

Warum jetzt die Aufregung? Deutschland hat sich die letzten 30 Jahre technisch, wirtschaftlich und kulturell abgeschafft und hat auch sonst nichts zu bieten, außer, dass es fremdbestimmt benutzt wird.

26.02.2023

Sie meinen sicher den "Fremdbestimmer" W.P. , nicht wahr !
Einer seiner Buddys war mal Bundeskanzler und brockte uns den Beginn der totalen Erdgasabhängigkeit ein .

26.02.2023

@MARIA T. Das Thema ist komplexer als nur der Bezug von russischem Erdgas, das mit der Industrie in den 90-igern abgestimmt war. So würde vielleicht "klein Erna" die Welt und die Probleme beschreiben.

26.02.2023

In den letzten 30 Jahren, technisch, wirtschaftlich und kulturell abgeschafft.... wollen Sie jetzt alles auf die Ossis schieben? (edit/mod/NUB 7.2)

26.02.2023

Bei Deutschlands heutigen Problemen bewahrheitet sich die alte Weisheit, „Stillstand ist Rückschritt“. Und die Probleme mit der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands werden bei unseren jetzigen Energiepreisen und der alternden Gesellschaft sicherlich nicht kleiner.

Inwiefern aber die deutschen Panzerlieferungen oder das deutsch-französische Verhältnis mit „Made in Germany“ zu tun haben, ist mir nicht ganz klar. Da die Panzerlieferungen hier bereits in anderem Zusammenhang ausgiebig diskutiert wurden, nun meine Fragen zum Verhältnis zu Frankreich:

Sollten wir das deutsch-französische Verhältnis aufbessern, in dem wir dem französischen Wunsch nach noch mehr Schulden (über Eurobonds) zustimmen?
(Wo genau stimmt dann die Work-Life-Balance, wenn künftige Generationen deshalb in Deutschland vielleicht bis zum 70. Lebensjahr arbeiten müssen und in Frankreich dagegen das durchschnittliche Renteneintrittsalter unter dem 60. Lebensjahr verharren wird? – Und das Ganze bei einem höheren Rentenniveau in Frankreich!)
Macht es Sinn, Frankreich bei den Entwicklungskosten des Luftabwehrsystems FCAS zu entlasten?
(„Ein Erfolg wäre aber eine Überraschung“, schreibt die NZZ vorgestern zu diesem Rüstungsprojekt.)

Abschließend noch eine Frage an die Kritiker:
Welche Lösung ist für das Problem mit der deutschen Sprache angedacht?

26.02.2023

"Die Verzwergung schreitet voran, die Entwicklung ist Besorgnis erregend."

Sind es doch Verfechter Grüner und Linker Ideologien, die jede Wirtschaft verteufeln und nur noch mit deren Abwicklung beschäftigt sind. Mit immer unsinnigeren Gesetzen und Sozialismus Phantasien wird auch der letzte Investor fliehen, wie Tesla aus Brandenburg oder BASF aus Ludwigshafen.

Wenn dann die letzte Schicht beendet ist, die letzte Firma ausgewandert oder geschlossenen hat, erst dann werden die Moralisten erkennen, dass man von Überheblichkeit nicht satt wird.

26.02.2023

Weder Grüne noch Linke verteufeln die Wirtschaft, keiner wickelt irgend eine Firma ab. Wer hat Ihnen denn sowas eingeflüstert? Wenn Firmen ins Ausland gehen, geht es um deren Gewinnmaximierung, um mangelnde Müllentsorgung, oft um mangende Arbeitssicherheit und um billigere Arbeitskräfte. Dass es in Deutschland manchmal nicht rund läuft, liegt nicht an den Grünen oder den Linken. Die Ansprüche der Arbeitenden sind stark gestiegen (hat nicht kürzlich ein Erzieher in diesem Forum von einer Dienstwohnung in München gesprochen?), die jungen Menschen möchten nicht "40 Jahre lang körperlich arbeiten", sondern was weiß ich wie ihr Geld verdienen? Man will individueller arbeiten, der eine am Montag, der andere am Freitag nicht, jede aufgewendete Minute wird weiterberechnet, der Service ist trotzdem oft schlecht – das sind aber keine grün sozialistischen Ideen, sondern die Einstellung zur Arbeit ist bei vielen verloren gegangen. Dies den Grünen in die Schuhe zu schieben, ist ein wenig billig.

26.02.2023

"Dies den Grünen in die Schuhe zu schieben, ist ein wenig billig."

Dann lesen Sie bitte das Programm der Grünen. Da finden Sie alles bestens bestätigt.

"Aufbruch für eine feministische Wirtschaftspolitik"

"Damit ist ein Vollzeit-Arbeitszeitkorridor im Bereich von 30 bis 40 Stunden gemeint. Innerhalb dieses Korridors sollen Beschäftigte – unter Einhaltung von Ankündigungsfristen – bedarfsgerecht ihren Arbeitszeitumfang selbst bestimmen können, um den sich ändernden Lebens- und Familienumständen von Frauen und Männern gerecht zu werden."

Wer mit solchem ideologischen Unsinn am Weltmarkt bestehen will, lebt wohl eher in Utopia. Die hohen Energiekosten mit CO2 Besteuerung und Zertifikathandel macht niemand in der Welt mit, außer die EUSSR.

https://www.gruene-bundestag.de/themen/wirtschaft/aufbruch-fuer-eine-feministische-wirtschaftspolitik

26.02.2023

Nicola L., warum verbreiten Sie hier schon wieder Lügen? Der CO2-Zertifikatehandel wurde auch in China eingeführt, in Teilen der USA und Japans und in anderen Ländern. Selbst Professor Sinn hält den Handel mit Zertifikaten für sinnvoll und für eine geeignete Methode, die klimaschädlichen Emissionen zu senken.
Sie sind doch strikt gegen Einwanderung. Warum sind Sie dann auch dagegen, dass hierzulande Familie und Beruf in Einklang gebracht werden kann? Leute wie Sie sagen zu Allem nein, Lösungen haben Sie keine.

26.02.2023

"Der CO2-Zertifikatehandel wurde auch in China eingeführt, in Teilen der USA und Japans und in anderen Ländern."

Warum Lügen Sie Wolfgang L.? Aber das ist man von Ihnen ja gewohnt.

"Zentrale Änderungen im Vergleich zur ersten Verpflichtungsperiode sind:

Japan, Kanada, Neuseeland und Russland sind in der zweiten Verpflichtungsperiode nicht dabei. Die USA nehmen auch diesmal nicht teil. Die Länder mit Reduktionsverpflichtungen sind die EU und ihre 27 Mitgliedstaaten, Australien, Island, Kasachstan, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, Schweiz, Ukraine und Weißrussland. Zusammen sind sie für lediglich 15 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich."

Dann braucht man sich auch nicht über Deindustrialisierung wundern, wenn die Energie anderswo nur einen Bruchteil kostet.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/internationale-eu-klimapolitik/kyoto-protokoll#entstehungsgeschichte-und-erste-verpflichtungsperiode

26.02.2023

Nicola L., damit haben Sie Ihre Lüge ja selbst bestätigt. :)))
Die von mir genannten Länder machen (teilweise wie z. B. die USA mit Kalifornien) freiwillig mit. Klar ist jedenfalls, dass die EU - wie von Ihnen behauptet - nicht allein ist.

26.02.2023

"damit haben Sie Ihre Lüge ja selbst bestätigt."

Sie verstehen offenbar den Inhalt nicht. Als Faktenverdreher sind sie super. Die EU macht gerade im Alleingang die Klimaziele. Die EU ist die EINZIGE Organisation, die sich noch an die ausgelaufenen Kyoto Ziele hält. Nennt sich Fit for 55 und bedeutet nicht weniger, als die Abwicklung der Industrie, wie sie heute besteht.

"Die Energieminister, das Parlament und die Kommission der EU haben wichtige Beschlüsse für den Klimaschutz gefasst: Rund drei Viertel aller europäischen CO2-Emissionen werden künftig in den Emissionshandel einbezogen – ab 2027 auch die aus Wärme und Verkehr. Der Ausbau von Solar- und Windenergie soll EU-weit massiv beschleunigt werden."

Das macht die EU ALLEINE und zerstört gerade ALLES an Wirtschaft. Bis zum

26.02.2023

@Wolfgang L. Kyoto ist ausgelaufen. Niemand von den genannten hat ein neues Programm aufgelegt. Doch Stopp die EU hat

FIT FOR 55 erfunden:

"Die Energieminister, das Parlament und die Kommission der EU haben wichtige Beschlüsse für den Klimaschutz gefasst: Rund drei Viertel aller europäischen CO2-Emissionen werden künftig in den Emissionshandel einbezogen – ab 2027 auch die aus Wärme und Verkehr. Der Ausbau von Solar- und Windenergie soll EU-weit massiv beschleunigt werden."

Das ist der Todesstoß der heimischen Wirtschaft. Alles wird noch teurer die nächsten Jahre.

Solche Wortakrobaten, Ideologen und Faktenverdreher, wie Sie Herr Wolfgang L., sind der Grund für genau das beschriebene Problem. Grüne zerstören den Wirtschaftsstandort Deutschland. Darum fliehen Unternehmen in Scharen in die USA und Kanada.

26.02.2023

Guter Kommentar. Vor allem sollte sich Deutschland wieder auf seine früheren Stärken besinnen: Wir brauchen wieder mehr Malocher und Macher in diesem Land, im Handwerk wie in den Ingenieursdisziplinen und MINT-Bereichen, aber weniger Juristen, BWL'er & Co. die in Beratung, Politik, Beamtentum & Co. ihre eigene Untätigkeit/Unfähigkeit kaschieren sowie ihre Daseinsberechtigung und ihresgleichen mehren.

26.02.2023

Wir brauchen weder Malocher noch Macher. Die Zeiten dafür sind längst vorbei. Wir brauchen Handwerker mit Köpfchen, Ingenieure, die auch mit den Resourcen unserer Erde umgehen können.
Im Übrigen sind 5 % der Juristen im Allgemeinen Verwaltungsdienst bei Ministerien und Behörden tätig und BWL'er gehen eh nicht in den Verwaltungsdienst.

26.02.2023

@Michael K.: Sie scheinen ein Problem mit einigen Uni-Abschlüssen zu haben. Jeder Betrieb ab einer gewisasen Größe braucht Ökonomen und Juristen. Die kleineren Betriebe, müssen sofern keine Kenntrnisse da sind, dieser teuer extern einkaufen. Vom Staat erwarten Sie mit Recht, daß alle Gesetze hieb- und stichfest sind(zumindest nehme ich das mal in dubio pro reo an), das leistet kein IT-Spezialist, usw. usw.. Der generelle Vorwurf zeigt für mich ... ich schreibe es erst gar nicht.

26.02.2023

@Wolfgang B.: Die prinzipielle Notwendigkeit von Berufsgruppen wie Juristen und BWL'ern stelle ich nicht zur Disposition. Und eigentlich bin ich auch ein Freund davon, dass der Markt (hier der Arbeitsmarkt) Angebot und Nachfrage von allein regelt. Mit zunehmendem Beufsalter stelle ich jedoch fest, dass bestimmte Berufsgruppen die Gabe besitzen, ihresgleichen in einer Firma zu mehren. An sich wäre das kein Problem, wenn diese Berufsgruppen sehr produktiv und wertschöpfend tätig wären. Doch leider muss ich konstatieren, dass genau diese Berufsgruppen lieber Häuptling statt Indianer sein wollen (leider fast ausschließlich), und an Häuptlingen mangelt es in diesem Land wahrlich nicht. Im Gegenteil: Ihre wachsende Anzahl ist Teil der Misère.