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Deutschland muss Einwanderer qualifizieren

Kommentar Von Stefan Stahl
27.06.2023

Auch mit dem neuen Gesetz werden viel zu wenige Fachkräfte zu uns kommen. Deshalb sollten Migranten, die schon hier sind, gefördert und gefordert werden.

Mit dem neuen Gesetz der Bundesregierung wird Deutschland offiziell das, was es längst ist: ein Einwanderungsland. Nur sind wir kein attraktives Einwanderungsland. Ein Standortvergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zeigt die Realität auf: Deutschland ist international auch in diesem für die Volkswirtschaft überlebensnotwendigen Bereich zurückgefallen.

Hoch qualifizierte Fachkräfte zieht es vor allem nach Neuseeland, gefolgt von Schweden, der Schweiz, Australien und Norwegen. Erst auf Platz 15 rangiert Deutschland. Nur auf Studierende aus aller Welt übt unser Land eine hohe Anziehungskraft aus. 

Insgesamt legt die OECD-Untersuchung eine Deutung nahe: Wenn Deutschland nicht endlich offener für Zuwanderung und andere Kulturen wird, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass jedes Jahr netto 400.000 Menschen in unser Land einwandern. Diese sechsstellige Zahl ist nach Einschätzungen der Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung geboten. Denn sonst würden bis 2035 durch den demografischen Wandel, also die Überalterung der Gesellschaft, rund sieben Millionen Arbeitskräfte fehlen. Doch derzeit bleiben unterm Strich viel zu wenige Menschen bei uns. Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit, verweist darauf, dass 2022 zwar 1,14 Millionen Menschen zu uns kamen, aber auch 750.000 wieder gegangen sind. 

Ohne qualifizierte Einwanderer steuert Deutschland auf ein sozialpolitisches Fiasko zu

Hält die Entwicklung an, steuert Deutschland auf ein sozialpolitisches Fiasko zu, schließlich fehlen Millionen Beitragszahler für die Sozialversicherungs-Systeme. Wenn die Beiträge nicht ins Uferlose steigen sollen, müssen die Sozialkassen künftig kräftig aus Steuermitteln mitfinanziert werden. Das Geld fehlt dann für den Ausbau der Infrastruktur oder die Bundeswehr. Zuwanderung stützt also, anders als AfD-Politiker behaupten, auf längere Sicht die Sozialkassen. Wenn Migranten zu uns kommen, eine Arbeit finden und Steuern wie Sozialabgaben zahlen, werden sie zu Eckpfeilern dieses Landes. Zuwanderung ist keine Gefahr, wie das die AfD suggeriert, sondern eine Chance für Deutschland, das soziale Niveau zu halten. 

Weil aber pro Jahr bislang nur einige zehntausend wirklich hochqualifizierte Fachkräfte einwandern, gibt es nur eine Chance: Wir müssen die vielen unqualifizierten Menschen, die bei uns stranden, willkommen heißen, aufnehmen, integrieren und vor allem ausbilden. Das geschieht schon. Gerade Betriebe aus dem Handwerk, dem Handel und dem Hotel- wie Gaststättengewerbe leisten hier Großartiges. Die Unternehmerinnen und Unternehmer nehmen Jugendliche, ob sie aus Afghanistan, Syrien, dem Irak oder Afrika kommen, an die Hand. Nicht selten bringen sie ihnen Deutsch bei, pauken mit den Schützlingen für die Schule und bilden sie zu verlässlichen Teilen unserer Gesellschaft aus. Manche werden ihren Meister machen und Firmen übernehmen. Sie werden gefördert und gefordert. So müssen unqualifizierte oder mangelhaft qualifizierte Migranten mit Nachdruck, also auch Druck, weitergebildet werden. 

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Überall fehlen Arbeitskräfte

In Deutschland fehlen überall Arbeitskräfte, ob in Gesundheitsberufen, im Handwerk oder in der Gastronomie. Lokführer sind besonders rar. Wir können für jeden Menschen, der aus dem Ausland zu uns kommt und hier arbeiten will, dankbar sein. Wenn der AfD-Politiker Norbert Kleinwächter im Bundestag hämisch vorgibt, Deutschland sei kein Einwanderungsland und brauche keine Fachkräfte aus dem Ausland, ist das falsch und zu klein gedacht.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

28.06.2023

Selbstverständlich ist Deutschland kein Einwanderungsland. Man macht es zu einem Land das alles aufnimmt und hat dann keine Fachkräfte. Die kann man nicht zwangsausbilden. Hält man denn Fachkräfte im Land ? Oder gehen die Fachkräfte und kommen die unausgebildeten ? Sollte man schon in seinem Artikel mitberücksichtigen ...
Zum Nachdenken: zum Ausbilden von Fachkräften braucht es Fachkräfte und den Willen und die Eignung der Auszubildenden.
Fordern geht wenn es Folgen gibt bei nichterfüllung. Wenn man versucht auszubilden und nichts hat Folgen ist die dadurch erworbene "Qualifikation" besonders im "Fach" Anspruchshaltung und Ausreden zu finden und nicht im eigentlichen Fach.

28.06.2023

"Zuwanderung ist keine Gefahr, wie das die AfD suggeriert, sondern eine Chance für Deutschland, das soziale Niveau zu halten. "
.
Selten einen so schlechten Kommentar wie hier von Stefan Stahl gelesen!
Die AfD warnt vor einer Zuwanderung in die Sozialsysteme und befürwortet eine Zuwanderung in den Arbeitsmarkt!

28.06.2023

@ Stefan R.
"Natürlich ist es ein Drama, wenn jemand 8 oder 10 Jahre hier geduldet wurde, sich bemüht hat, die Kinder hier aufgewachsen sind, und dann plötzlich gehen soll. Umso wichtiger ist es, daß diese Verfahren schnell und konsequent laufen."
Diesen Fall muss und darf es überhaupt nicht geben. Abgesehen davon dass es unmenschlich ist und dass sich Integration in keinster Weise rentiert – Menschlichkeit zählt für Sie ja wohl eh nicht – es ist einfach unwirtschaftlich. Es ist doch der komplette Blödsinn, wenn ich einen Arbeitnehmer schule und fortbilde und dann wird er abgeschoben, obwohl er sich nichts zuschulden hat kommen lassen. Er hat hier Sozialversicherung und Steuern gezahlt, seinen Lebensunterhalt selbst bestritten – und dann heißt es grundlos Tschüs? Das ist kein Einzelfall – man kommt mit solch einer Praxis nur Leuten wie Ihnen entgegen.
Ihre Argumente erinnern mich einfach zu sehr an die AfD-Parolen, deswegen greife ich nur ein paar Punkte heraus, die mir besonders gegen den Strich gegangen sind. Den Rest spare ich mir. Und Statistiken sind eine Arbeitsgrundlage, das wirkliche Leben sind sie nicht.

28.06.2023

Genau in diesem Punkt habe ich Ihnen doch Recht gegeben: "Ja, es gibt die Lernwilligen und Fleißigen, die erstaunliches leisten, und denen gönne ich auch eine Zukunft in Deutschland"..."Für diejenigen, die schon lange hier und integrationswillig sind, werden wir deshalb Übergangslösungen finden müßen, da bin ich völlig Ihrer Meinung." Und weiter oben habe ich begründet, warum das allerdings nicht die Regel bleiben, sondern gar nicht vorkommen darf.
Anscheinend haben Sie haben Schwierigkeiten, komplexere Texte aufzunehmen und zu reflektieren. Stattdessen greifen sie einzelne Schlagworte/Passagen heraus, um sich zu empören, und werfen mir Unmenschlichkeit vor. Daher erspare auch ich mir eine weitere Diskussion mit Ihnen.
Nur eins noch: Wenn meine Argumentation Sie an "AfD-Gesums" erinnert, dann könnte das auch daran liegen, daß die AfD in diesen Punkten einfach Recht hat.
Schönen Tag noch!

28.06.2023

@ Stefan R.
Sie können mir vorwerfen, dass ich nicht Ihrer Meinung bin. Und das werde ich auch bleiben. Aber wenn Sie jemand vorhalten, Ihre Texte nicht zu verstehen, dann sind Sie bei mir falsch. Das steht Ihnen nämlich nicht zu. Ihre Gedanken kreisen um die Erhöhung der Geburtenrate und Sie sprechen von einer Zuwanderung, die sich Rosinen rauspickt. Für beides haben Sie aber keine Lösungswege. Die Frauen werden nicht an den Herd zurückkehren und die Spitzenkräfte, die Sie meinen, werden sich nicht unbedingt Deutschland aussuchen. Außerdem braucht es nicht nur sog. Spitzenkräfte, sondern vor allem auch Handwerker und Nachwuchs für Pflegeberufe.
Außerdem widersprechen Sie sich selbst: Sie gönnen lernwilligen, leistungsfähigen Menschen eine Zukunft in Deutschland, auf der anderen Seite denken Sie über Übergangslösungen für Menschen nach, die bereits seit Jahren hier leben und arbeiten. Also Lösungen, um diese Menschen loszuwerden. Das verstehe ich tatsächlich nicht – aber es ist egal, ich muss es nicht verstehen ...

28.06.2023

@ Frau Reichenauer:
Es ist mir völlig egal, ob Sie meiner Meinung sind. Im Gegenteil, ich diskutiere sogar gerne mit Menschen, die anderer Meinung sind, aber bitte sachlich, denn dann lernen wir bestehfalls beide was dazu. Stattdessen gehen Sie gerade mal auf das ein, was Sie gerade aufregt, und packen noch ein paar Unterstellungen hinzu.
Wenn ich erst mal auf die eigentliche Ursache eines Problemes aufmerksam mache, muß ich nicht direkt die Lösung mitliefern, wobei ich grundsätzlich eine bessere Förderung von jungen Familien forderte. Und das muß nicht nur über Geld sein.

Wenn Sie von "an den Herd zurückkehren" reden, zeigt das doch schon, wie gering das Großziehen von eigenen Kindern auch von Ihnen geschätzt wird. Ich bin überzeugt, daß das sehr viele Frauen (und ggf. auch Männer) machen würden, wenn sie es sich a) leisten könnten, und b) keine Nachteile für Karriere, Ausbildung, Altersvorsorge etc. mit sich bringen würde, denn wer bringt schon gerne ein oder mehrere Kinder auf die Welt, um es dann ab den Alter von einem Jahr von Fremden großziehen zu lassen? Aber auch die Karriere sei jeder Frau vergönnt, sie sollte aber die Freie wahl haben, und wenn sie sich für letzteres entscheidet, soll sie ihr Kind gut betreut wissen und den Kopf frei haben. Nichts anderes fordere ich.
Während aber ein junges Paar, das gerade in den Beruf eingestiegen ist, es sich dreimal überlegt, überhaupt ein Kind zu bekommen, geschweige denn ein zweiter, wenn drei Viertel der Einkünfte für Miete oder Immmobilienkredit draufgehen, fördern wir den Zuzug von Großfamilien samt Zweit- und Drittfrauen (die Ehe nicht anzuerkennen würde diese Frauen ja benachteiligen) mit Leistungen von über 7000€/Monat (welcher Handwerker oder junger Ingenieur verdient das?), während sich diese als Hartz VI-Bezieher um Wohn- und Nebenkosten nichts scheren müssen, übernimmt ja das Amt. Und Arbeit ist selbstverständlich nicht zumutbar mangels Qualifizierung, Deutschkenntnisse, und außerdem muß man sich ja die reiche Kinderschar kümmern. Tolle Familienpolitik, bei der sich jeder junge arbeitende Mensch verarscht vorkommen muß.

Und wieder haben Sie mich (bewußt?) mißverstanden: Bei Ausbidlungsstipendien rede ich nicht von Spitzenkräften (die brauchen keine Ausbildung, und auch kein Asyl), sondern eben von den Perspektivlosen, die hierher "fliehen", weil sie sich ein besseres Leben erhoffen, und absolut leistungsbereit sind, wie Ihre Beispiele. Aber diese Chance sollen eben nicht nur die Wohlhabenden oder Starken und Risikobereiten haben, sondern alle Leistungsbereiten.
Ein Stipendium heißt: Du möchtest gerne Handwerker, Pfleger, irgendetwas werden, was wir hier brauchen, bringst vielleicht schon ein paar Voraussetzungen mit? Wir übernehmen Reise, Unterkunft, Sprachkurs, vermitteln Dir eine Ausbildungsstelle, und wenn Du es schaffst, bekommst Du zunächst ein Aufenthaltsrecht, und nach einer Bewährungszeit die Staatsbürgerschaft. Wenn nicht, bezahlen wir Dir umgehend die Heimreise.
Das wäre fair für beide Seiten, keiner müßte lügen oder sein Leben riskieren, würde motivieren, und das würde auch jeder Rechte mit ein bisschen Hirn anerkennen.

"...auf der anderen Seite denken Sie über Übergangslösungen für Menschen nach, die bereits seit Jahren hier leben und arbeiten. Also Lösungen, um diese Menschen loszuwerden."
Schreibe ich wirklich so unverständlich? Ich schrieb doch, daß ich in diesem Punkt Ihrer Meinung bin. Mit Übergangslösungen meine ich selbstverständlich, daß Menschen, die hier seit vielen Jahren leben, lernen, arbeiten und sich integriert haben, in ein reguläres Einwanderungsverfahren überwechseln können müssen. Auch Menschen, die seit vielen Jahren Asyl- oder Flüchtlingsstatus genießen und sich integriert haben, abzuschieben, ist unfair und dumm. Ich bin weder blöd noch ein Unmensch.
Aber Asyl für Jedermann, mit jahrelangen Verfahren und Kettenduldungen anstatt geregelter Einwanderung muß umgehende aufhören, und das geht nur über schnelle und konsequente Verfahren, wie es die EU jetzt plant.

Und ja, Einwanderung, die der aufnehmenden Gesellschaft mehr nutzt als schadet, funktioniert nur über "Rosinenpickerei". Alles, was darüber hinausgeht, kann eine freiwillige Leistung, aber niemals Recht und Gesetz sein. Riesige Länder wie die USA, Australien etc. und fast alle anderen machen das seit eh und jeh genau so. Aber das kleine, überbevölkerte und überalternde Deutschland bildet sich neuerdings ein, das Sozialamt der Welt sein zu müssen und zu können? Ist das neuer deutscher Größenwahn oder die "Last der Geschichte"? Oder beides?

28.06.2023

DEU Bild als Einwanderungsland ist kein bevorzugtes Ziel für Zuwanderer, die im Land arbeiten wollen und nicht als bevorzugtes Ziel für Flüchtlinge kommen wegen der hohen Sozialleistungen und der geringen laschen Auflagen für die Integration. Viele bürokratische Hindernisse sind vorhanden bei Anerkennung von Qualifikationsnachweisen usw. Gute Beispiele für Einwanderer sind die USA ; Can oder auch Australien; dort wird klar nach Bedarf angeworben und sehr strikte Integrationsforderungen gestellt, die sich nicht an "humanitären" Asylbedingungen orientieren. Auch können da nicht einfach Mitglieder von Großfamilien nachkommen, die von der Qualifikation und Struktur praktisch nicht integrierbar sind.

27.06.2023

In echten Einwanderungsländern bereiten sich die Zuwanderer vor!

Deutschland ist das EU Primärziel von Asylzuwanderung und kein Einwanderungsland.

Diese Asylzuwanderung will man irgendwie auf dem Arbeitsmarkt unterbringen; die Endlosschleife läuft seit 2015 und ist einfach nur noch langweilig. Am fehlenden guten Bleiberecht liegt es nicht; das haben die Syrer schon nachdrücklich bewiesen:

https://www.rnd.de/politik/mehrheit-der-syrer-bekommt-hartz-iv-haben-noch-viel-vor-uns-UG2DJ7HU576N77SMP46HDISQA4.html

>> Wenn Deutschland nicht endlich offener für Zuwanderung und andere Kulturen wird ... <<

Es gibt Millionen Beispiele die das Gegenteil beweisen!

27.06.2023

Die immer gleichen Plattitüden beim Thema Einwanderung ändern weder etwas an den Ursachen der Fehlentwicklungen, noch am sog. "Fachkräftemangel", geschweige denn an der Einstellung der Bürger zu diesem Thema. Deshalb hier ein paar Richtigstellungen:

Es stimmt, daß laut Wirtschaftsvertretern hunderttausende, insbesondere qualifizierte, Arbeitskräfte und Auszubildende fehlen.
Dies aber reflexartig auf mangelnde Einwanderung zurückzuführen, ist falsch: Die Deutschen bekommen seit Jahrzehnten zu wenig Kinder, und zu viele der Einwanderer sind unqalifiziert bzw. nicht qualifizierbar.

Seit etwa Anfang der 70er Jahre liegt die Geburtenrate in Deutschland signifikant unter der Sterberate und bei einer Reproduktionsrate von ca. 1,5 Kindern pro Frau. Nötig zum Populationserhalt wären etwa 2,2.

Trotzdem stieg die Einwohnerzahl, nach einer Stagnation zwischen 1975 bis etwa 1990, nahezu permanet von 79 Mio auf nun 84 Mio. an, was sowohl auf Einwanderung, als auch auf die zum Teil höhere Reproduktionsrate dieser zurückzuführen ist:
Von 1991 bis 2022 gab es ein Zuwanderungssaldo (die wieder Ausgereisten sind bereits abgezogen) von insg. 7.652.216 Nichtdeutschen, das sind im Schnitt 239.000 pro Jahr!. Denen stehen etwa 700.000 Geburten pro Jahr gegenüber.
Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Wanderungen/Tabellen/wanderungen-alle.html

Wenn nun trotz permanentem Bevölkerungswachstum inclusive massiver Einwanderung 400.000 Fachkräfte/Jahr fehlen, zeigt das, daß sowohl bei der Demographie als auch bei der Einwanderung jahrzehntelang etwas furchtbar schief gelaufen ist.
Der Trend läßt sich auf die Schnelle nicht ändern, aber "noch mehr von dem Gleichen", das nicht zum Ziel führt, kann nicht die Lösung sein.

"Weil aber pro Jahr bislang nur einige zehntausend wirklich hochqualifizierte Fachkräfte einwandern, gibt es nur eine Chance: Wir müssen die vielen unqualifizierten Menschen, die bei uns stranden, willkommen heißen, aufnehmen, integrieren und vor allem ausbilden."

Sie wollen also zu den 240.000 zu einem nicht unerheblichen Teil Geringqualifizierten nochmal 400.000 Unqualifizierte pro Jahr draufsatteln, die, weil wir keine Facharbeiter und Spitzenkräfte bekommen, wir halt dann nur ausbilden müssen?
Sie glauben im Ernst, daß jeder "gestrandete" Erwachsene, dem sie nicht nur die Sprache, sondern teilweise noch das Lesen/Schreiben sowie die Grundrechenarten beibringen müssen (von der kulturellen Prägung mal ganz abgesehen), nach einem Integrations-Schnellkurs einen hier aufgewachsenen, sozialisierten und 9-13 Jahre zur Schule gegangenen jungen Erwachsenen ersetzen kann, was dessen Zukunftsprognosen betrifft?

Das daß ein Wunschtraum ist, behauptet übrigens nicht nur die AfD, sondern läßt sich bereits jetzt von jedem, der es wissen will, anhand der einschlägigen Statistiken herausfinden.
Ja, es gibt die Lernwilligen und Fleißigen, die erstaunliches leisten, und denen gönne ich auch eine Zukunft in Deutschland. Doch wie groß ist deren Anteil?

Fazit:
- Wir brauchen eine Politik, die in erster Linie Familien und Kinderkriegen fördert und auch bewirbt (20% der deutschen Frauen bleiben zur Zeit kinderlos).
- Wir brauchen nicht noch mehr Einwanderung in die eh schon ächzenden Sozialsysteme, sondern eine Politik, die die richtigen Einwanderer anspricht, fördert und ggf. auch aussiebt.

Das ist übrigens auch, was die AfD fordert. Sie ist nicht per se gegen Einwanderung.

- Und ja, es ist gut, auch Unqualifizierten eine Chance zu geben.
Aber nicht aus dem warmen, gemachten Nest heraus (die Abbrecherzahl bei Ausbildungen ist enorm, warum auch nicht, wenn die Sozialleistungen weiterlaufen und Abschiebung nicht zu befürchten ist), sondern das sollte beispielsweise über Ausbildungsstipendien laufen, die bei Nichtbestehen oder Verweigerung zu einer Aufenthaltsbeendigung führen. Und zwar nicht erst für diejenigen, die auf der Asylschiene schon da sind, sondern direkt aus den Heimatländern heraus. So hätten dort alle eine Chance.
So war das übrigens bei den "Gastarbeitern" der ersten Jahre/Jahrzehnte gang und gäbe.

27.06.2023

"Sie glauben im Ernst, daß jeder "gestrandete" Erwachsene, dem sie nicht nur die Sprache, sondern teilweise noch das Lesen/Schreiben sowie die Grundrechenarten beibringen müssen (von der kulturellen Prägung mal ganz abgesehen), nach einem Integrations-Schnellkurs einen hier aufgewachsenen, sozialisierten und 9-13 Jahre zur Schule gegangenen jungen Erwachsenen ersetzen kann, was dessen Zukunftsprognosen betrifft?"

Sie wollen sagen, dass die meisten Geflüchteten und Asylbewerber ohne Schulbildung sind? Täuschen Sie sich da mal nicht – ich habe aus diesem Kreis sehr gebildete Menschen kennengelernt, die in kürzester Zeit besser Deutsch konnten als mancher deutsche Schulabgänger. Die Studium und andere Qualifiktionen hatten. Aber die Prüfung eines ausländischen Abschlusses kann dauern ... dauern ... dauern. Ich habe KInder aus diesem Personenkreis gesehen, die extrem lernwillig sind, auch da könnte sich mancher deutsche Schüler eine Scheibe abschneiden. Das Problem ist, dass viele Menschen, die sich integrieren möchten und hier leben und arbeiten möchten, keine Perspektive haben und ständig mit einem Bein im Abschiebeknast stehen. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele. Sie werfen mit Statistiken umher, von der Realität scheinen Sie aber nicht viel Ahnung zu haben.

Die Gastarbeiter würde ich hier nicht erwähnen wollen, das ist kein Ruhmesblatt für die Deutschen. Sie wurden ausgegrenzt, gemieden und in Baracken untergebracht. Und als billige, unkomplizierte Arbeitskräfte für Hilfsarbeiten ausgenutzt. Heute schmückt man sich mit "seinem Italiener", aber als die ersten Gastarbeiter hier ankamen, schimpfte man sie Messerstecher und noch schlimmeres. Und dass die Türken heute lieber Erdogan mögen als Steinmeier, hat auch damit zu tun, dass man sie nicht in der guten deutschen Gesellschaft haben wollte, sondern sie immer spüren ließ, dass sie zum Arbeiten hier sind und zu sonst nichts.

"Wir brauchen eine Politik, die in erster Linie Familien und Kinderkriegen fördert und auch bewirbt (20% der deutschen Frauen bleiben zur Zeit kinderlos)"
Das ist auch ein ganz tolles Ansinnen. Kinder sollen wir Frauen kriegen, möglichst ganztags arbeiten, natürlich auch Karriere und dazu eine gute Figur machen. Aber eine nahtose Kinderbetreuung? Fehlanzeige. Wissen Sie, was es bedeutet, ganztags zu arbeiten und nebenbei ein paar Kinder großzuziehen? Ohne funktionierende Kinderbetreuung während der kompletten Arbeitszeit? Auch hier scheinen Sie nicht in der Realität zu leben.

Vielleicht machen Sie sich mal kundig über das wirkliche Leben, das nicht aus Statistiken besteht statt das AfD-Gesumse hier wiederzugeben.

27.06.2023

>> ...ich habe aus diesem Kreis sehr gebildete Menschen kennengelernt, die in kürzester Zeit besser Deutsch konnten als mancher deutsche Schulabgänger. <<

Also geht doch...

Wir brauchen ein herzliches Willkommen für Leistungsträger!

Wir sind Einwanderungsland und nicht Asylmoloch!

28.06.2023

Frau Reichenauer,

ich bezweifle keineswegs, daß es unter den Asylbewerbern richtig gute, und auch hochgebildete Menschen gibt, und hab das mit einem Satz auch angerissen.
Statistiken bilden nun mal die Realität ab, ob sie Ihnen gefällt, oder nicht.
Und Realtität ist, daß 2019 75% der hier ansäßigen Syrer ganz oder teilweise Harz 4 erhielten. Die Arbeitslosenquote lag bei 45%, und da sind diejenigen, die einen Integrations- oder Sprachkurs besuchten, nicht mitgerechent. Bei Afghanen waren es "nur" 43%, bei Somaliern 37%, was vom "Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration" damit erklärt wird, "dass Menschen mit schlechter Bleibeperspektive häufiger versuchten, über Arbeit oder die sogenannte Ausbildungsduldung ihren Aufenthalt in Deutschland abzusichern." Na sowas.

"Das Problem ist, dass viele Menschen, die sich integrieren möchten und hier leben und arbeiten möchten, keine Perspektive haben und ständig mit einem Bein im Abschiebeknast stehen."

Ich habe hier dieses Thema schon mal mit Ihnen diskutiert. Meine Argumente scheinen Sie nicht zu interessieren, aber ich wiederhole sie gerne:
Asylbewerber und Flüchtlinge werden aus oben genannten Gründen niemals eine geregelte Einwanderung ersetzen, müssen das auch nicht, denn wir haben es nicht in der Hand, wer auf dieser Schiene zu uns kommt. Wenn Sie es aber zulassen, daß diejenigen, die unberechtigt hier sind, trotzdem das volle Unterstützungsprogramm erhalten, dann werden sie diese Art der Einwanderung erst recht befeuern.
Zudem ist es zutiefst ungerecht, denn diese Chance erhält nur, wer entweder ein Vermögen für einen Schleuser ausgeben kann oder eine lebensgefährliche Reise übersteht. Was ist mit denen, die das nicht können oder wollen, insbesondere der Frauen? Warum also nicht mit Ausbildungs- und Qualifizierungsstipendien werben?
Dann bräuchte niemand mehr in ein vollgepferchtes Schlauchboot steigen, eine falsche Staatsbürgerschaft vortäuschen oder Verfolgungsgründe erfinden: Du durchläufst eine Ausbildung/Qualifizierung, und wenn Du sie schaffst und Dir nichts zu Schulden kommen läßt, darfst Du bleiben, ansonsten gehst Du heim. Das fände mit Sicherheit auch bei den bösen AfD-Schergen Akzeptanz.

Natürlich ist es ein Drama, wenn jemand 8 oder 10 Jahre hier geduldet wurde, sich bemüht hat, die Kinder hier aufgewachsen sind, und dann plötzlich gehen soll. Umso wichtiger ist es, daß diese Verfahren schnell und konsequent laufen.
Für diejenigen, die schon lange hier und integrationswillig sind, werden wir deshalb Übergangslösungen finden müßen, da bin ich völlig Ihrer Meinung. Doch die Regel darf es nicht werden.

Über Gastarbeiter brauchen Sie mich nicht belehren, mein Vater war einer, ich kenne mich damit deshalb bestens aus. Genau diese Leute, die sich um eine Stelle bewerben mußten, die ebenfalls in Sammelunterkünften untergebracht wurden (für die sie selbstverständlich bezahlten), die anfangs bei einer Entlassung umgehend heimgeschickt worden wären (Anspruch auf Arbeitslosenhilfe hatten sie meines Wissens erst ab den 70ern), die sich ihre Existenz vollkommen eigenständig aufbauen mußten, stehen heute fassungslos daneben, wenn sie sehen, daß hier JEDER, auch ohne Papiere, aufgenommen und vollversorgt bis hin zu Wohnung und Ausbildung wird, sich jahrelang durchlavieren kann und noch nicht mal abgeschoben wird, wenn er kriminell ist.

Sie brauchen mir auch nichts übers Kinderkriegen erzählen, ich habe selbst welche. Ja, Kinder großzuziehen ist anstrengend, teuer und bedeutet Entbehrungen. Und genau das fordere ich, wie Sie leicht hätten lesen können: Der Staat soll es insbesonder jungen Familen so leicht wie möglich machen. Sie beklagen mangelden Kinderbetreuungsmöglichkeiten, finden es aber gleichzeitig andscheinend völlig in Ordnung, wenn jede Gemeinde bis zum Anschlag mit Asylbewerbern geflutet wird. Mir scheint daher eher, Sie blenden den Teil der Realität aus, der Ihnen nicht in Ihr Weltbild passt.

Was das "wirkliche Leben" betrifft, machen Sie sich bei mir mal keine Sorgen, davon habe ich, auch live und vor Ort im Ausland, mehr erlebt, als sich so mancher Bewohner einer Rieser Idylle vorstellen kann.

27.06.2023

„Andrea Nahles … verweist darauf, dass 2022 zwar 1,14 Millionen Menschen zu uns kamen, aber auch 750.000 wieder gegangen sind.“
Also eine lange Verweildauer in Deutschland hatten die 750.000 dann nicht. Aber immerhin ist der Saldo noch positiv. Ganz anders aber beim Kapitalfluss:
„Deutschland hat mit massiven Kapitalabflüssen zu kämpfen“, meldet ntv gerade um 16:09 Uhr unter DER BÖRSEN-TAG. „2022 flossen 132 Milliarden US-Dollar mehr Direktinvestitionen ab als in Deutschland investiert wurden“. Dies sei unter 46 Staaten der stärkste Abfluss.

27.06.2023

"Offener für andere Kulturen..."
Was darf ich mir denn darunter vorstellen? Ich sehe, dass Deutschland sehr offen ist für andere Kulturen.
Ansonsten würde ich auch vorschlagen, dass z.B. die vielen jungen Männer, die schon hier sind, einen bestimmten Zeitraum bekommen, um die Sprache zu lernen und einer Arbeit nachzugehen.
Wenn das klappt, herzlich willkommen. Wer keine Lust hat - adieu.

27.06.2023

Es ist doch ein Widerspruch in sich. Einerseits will man qualifizierte Bewerber, andererseits will man nichtqualifizierte Migranten erst ausbilden. Zumal man nicht bedenkt, dass bereits Migrierte in der Masse nicht den beruflichen Ausbildungs- und Kenntnisstand haben, den man gerne hätte. Qualifizierte Bewerber ziehen andere Staaten vor, nicht zuletzt wegen der Entlohnung und der fehlenden Bürokratie. Wobei man immer wieder von den momentan und zukünftigen Migranten redet, welche jedoch in der Masse nicht die beruflichen Voraussetzungen erfüllen. Dass dann noch die Begriffe Migrant und Asylsuchender synonym gebraucht werden, verkompliziert die ganze Geschichte bis ins Uferlose. Weiterhin ist zu bedenken, dass bis heute keine geregelte Migrationspolitik, sowohl in Deutschland als auch in der EU, betrieben wird, was zusätzlich die Sachlage nochmals verschärft.

27.06.2023

Die Sache wird vor allem deswegen verkompliziert, weil man sich in Deutschland. erst einmal in Spitzfindigkeiten ergeht, bevor man zum Kern der Thematik kommt.

27.06.2023

"Zuwanderung ist keine Gefahr, wie das die AfD suggeriert, sondern eine Chance für Deutschland, das soziale Niveau zu halten."
Wie recht Herr Stahl damit hat. Aber solange der in diesem Forum immer wieder gerne und vielzitierte "Otto Normalbürger" das nicht geistig verarbeiten kann, wird Deutschland die Konsequenzen zu spüren bekommen. Wir leisten es uns doch tatsächlich, intelligente Menschen in Flüchtlingsunterkünften zusammenzupferchen, statt ihnen eine Chance zu geben. Zumal viele bereits Deutschkenntnisse haben oder sogar Chancen auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz hätten – wäre da nicht der deutsche Amtsschimmel und der Druck von rechts. Wer heute verhindert, dass Menschen mit Migrationshintergrund ohne Angst vor Abschiebung hier arbeiten und leben können, darf sich morgen nicht beklagen, wenn ihn Krankheits- oder Pflegefall ein Roboter betreut oder er sich selbst die Windeln wechseln muss.

27.06.2023

...bzw. darf sich morgen nicht beklagen, bis 70 arbeiten zu müssen.

27.06.2023

Die leidige Sache ist sehr gut dargestellt. Deutschland könnte längst besser dastehen, insbesondere in der Energieversorgung und Arbeitsmarkt wenn es nicht die Bremser von Vorgestern gäbe.

27.06.2023

Frau Reichenauer, ich stimme Ihnen hier im Wesentlichen zu. Wenn aber beispielsweise die Identität von Asylbewerberinnen und Asylbewerber geklärt werden muss, dann wird sich vermutlich die Enge der Flüchtlingsunterkünfte nicht ganz vermeiden lassen. ¬– vgl. https://www.stmi.bayern.de/mui/asylsozialpolitik/zugang_arbeitsmarkt/index.php

Was die Integration angeht, so ist bei den Flüchtlingen mit Arbeitserlaubnis die Quote der (sozialversicherungspflichtig) Beschäftigten sehr verbesserungsbedürftig. Glücklicherweise hat sich hier jedoch unsere Einstellung geändert und es ist nur noch selten von einer Bedrohung der einheimischen Beschäftigten durch „eine (zu) gute Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen“ zu hören. – vgl. hierzu das Diskussionspapier des Bundeswirtschaftsministeriums (damals vom Vizekanzler und SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel geleitet) unter https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Diskussionspapiere/20160330-diskussionspapier-gefluechtete-auf-dem-deutschen-arbeitsmarkt.pdf März 2016; Seite 3.

27.06.2023

(edit/mod/NUB 7.2)