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  3. Kommentar: Die kleine Lösung bei der Cannabis-Legalisierung ist die bessere

Die kleine Lösung bei der Cannabis-Legalisierung ist die bessere

Kommentar Von Bernhard Junginger
12.04.2023

Wer Haschisch und Marihuana züchtet und konsumiert, gilt künftig nicht mehr als Verbrecher. Doch dass enge Grenzen gelten, ist richtig.

Es ist gut, dass die Europäische Union die Bundesregierung bei der Cannabis-Legalisierung eingebremst hat. Auf einen Boom, den weitreichende Deregulierungen etwa in Kanada oder Teilen der USA ausgelöst haben, wo die Kifferläden wie Pilze aus dem Boden schossen und die Zahl der Konsumenten stieg, kann Deutschland gut verzichten. Dass künftig 25 Gramm für den Eigenbedarf erlaubt sind, der zudem auf dem Fensterbrett oder in lizenzierten Clubs angebaut werden darf, reicht völlig aus. Wobei: Dass alle, die sich ab und an bei einem Joint entspannen wollen, nun gleich zum Hobbygärtner oder Vereinsmeier werden, scheint eher fraglich. 

Legalisierung von Cannabis entlastet Polizei und Gerichte

Die Abgabe von Gras & Co. in kontrollierten Fachgeschäften soll erst in einem zweiten Schritt und über Modellprojekte folgen. So werden die Hoffnungen von Investoren auf das ganz große Geschäft mit legalem Cannabis, mit dem weltweit bereits viele Milliarden Euro umgesetzt werden, gedämpft. Eine Legalisierung in der geplanten Form entlastet aber Polizei und Gerichte von Verfahren gegen Konsumenten. Dass sie dem illegalen Drogenhandel den Garaus macht, sollte indes niemand glauben. Es wäre verheerend, wenn sich der Schwarzmarkt künftig noch stärker auf jugendliche Konsumenten und Drogen mit größeren Risiken wie Heroin, Kokain oder Crystal Meth konzentrieren würde. Konsequenterweise müssten Drogendealer und ihre mächtigen Hintermänner also stärker verfolgt werden als bisher.

Video: dpa

Lauterbach-Pläne: Cannabis-Freigabe bedeutet nicht, dass die Droge ungefährlich ist

Glasklar sein muss auch: Bekiffte dürfen nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen, wie beim Alkohol muss es dafür nachvollziehbare Grenzwerte geben. Eine Cannabis-Freigabe darf auch nicht das falsche Signal setzen, die Droge wäre ungefährlich. Denn das ist sie keinesfalls. "Kiffen macht gleichgültig – mir egal", lautet ein alter Szene-Spruch. Psychiater wissen, dass da durchaus was dran ist. Nicht wenige Konsumenten kämpfen mit Antriebslosigkeit, Depressionen, Angststörungen und Psychosen. 

Gerade auf junge, noch nicht vollständig entwickelte Gehirne kann der Hanf-Wirkstoff THC schädlich wirken. Mit der Legalisierung muss also ein konsequenter Jugendschutz einhergehen. Wer sich dagegen als Erwachsener bewusst dafür entscheidet, Cannabis zu konsumieren, kann sich künftig aus legalen Quellen bedienen und wird nicht länger kriminalisiert. Insofern ist die kleine Hanf-Lösung im Großen und Ganzen die bessere.

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Die Diskussion ist geschlossen.

13.04.2023

"Bekiffte dürfen nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen, wie beim Alkohol muss es dafür nachvollziehbare Grenzwerte geben."

Das ist der entscheidende Satz, vor allem für diejenigen die es aus medizinischen Gründen bekommen.
Solange es keine Grenzwerte gibt, die am besten sogar selbst überprüfbar sind, riskieren diese Patienten tagtäglich ihren Führerschein.
Denn bisher wird ja nur getestet ob überhaupt und es ist sehr lange nach Gebrauch nachweisbar, allerdings ohne etwas konkretes über die Fahrtüchtigkeit auszusagen.

13.04.2023

So ist es.
Viele verwechseln die "Legalisierung" mit einem Freifahrtschein. Polizei und betriebliche Suchtberater werden mehr zu tun bekommen.

13.04.2023

Hier ist der Grenzwert: 1,5 ng/mL THC im Blut => entspricht 0,5-0,7 Promille Alkohol

13.04.2023

#Wolfgang B.
Wo kann man das nachlesen?
Mir ist bisher nur bekannt 1ng/ml und das haben Patienten die es täglich brauchen auch nach unterlassen noch tagelang, wenn nicht Wochen, im Blut.
https://www.bussgeldkatalog.org/kiffen-autofahren/

13.04.2023

@Peter Z.: mein Fehler. Ich bin aus Versehen in der Schweiz gelandet. Dort gilt dieser Grenzwert.

13.04.2023

D.h. dass man - trotz anders lautender Aussagen - den Weg von Holland geht. Konsum legal, aber keine vernünftige, legale Regelung für professionellen Anbau und Handel. Das Ergebnis wird das gleiche sein wie in Holland … die zu erwartende, steigende Nachfrage wird durch die organisierte Kriminalität gedeckt werden. Bravo. Anstatt funktionierende Modelle zu kopieren, bestehen die Deutschen mal wieder darauf, sich ihr Lehrgeld auf die harte Tour zu verdienen.

12.04.2023

Alle Drogen sind schlecht.
Cannabis wird verdammt, kann ich verstehen.
Alkohol wird glorifiziert, (edit/mod/NUB 7.2)

12.04.2023

Bevor die Cannabis-Freigabe erfolgt muss noch die Verdienstmöglichkeit der Pharmazie und deren Lobbyisten am Drogengeschäft geregelt und festgezurrt werden.

12.04.2023

Endlich mal die richtige Entscheidung.

Denn nur zugedröhnt kann man diese Ampel-Regierung noch ertragen.